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Sauerthal entdecken

Unterkünfte in Sauerthal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sauerthal verbindet historische Bauwerke, eine lange Quellengeschichte und Wanderwege, die den Ort durchqueren. St. Anna, der Sauerwasserbrunnen und die Sauerburg stehen für unterschiedliche historische Zeitpunkte; die Wege unterscheiden sich in Verlauf und Zielrichtung.

Kirche, Quelle und Sauerburg

Die katholische Pfarrkirche St. Anna wurde 1748 erbaut. Ihr Hochaltarretabel stammt aus der Zeit um 1670 und ist damit älter als der Kirchenbau. Ein weiteres historisches Zeugnis ist der Sauerwasserbrunnen aus dem 12. Jahrhundert. Der Sauerbrunnen im Dorfzentrum gilt vielen Einheimischen als Quelle für Gesundheit und Kraft. Wenn Sie einen Besuch der Quelle planen, erkundigen Sie sich vorher lokal nach den aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

Die Sauerburg erhebt sich oberhalb Sauerthals in einem Seitental des Rheins, inmitten bewaldeter Schluchten. Sie wurde 1355 erbaut und von 1910 bis 1912 teilweise rekonstruiert. Ihr Graben ist teils in den Fels geschnitten, teils aus Mauerwerk gebildet. Die Burg ist in Privatbesitz; klären Sie vor einem Besuch, ob und unter welchen Bedingungen Zugang möglich ist.

Auch der Friedhof in Sauerthal bewahrt ein konkretes historisches Zeugnis: Dort befindet sich das Sandsteingrab des letzten Grafen Franz von Sickingen. Die Inschrift lautet „Er starb im Elend“. Prüfen Sie den Zugang zum Friedhof vor Ort, bevor Sie einen Besuch einplanen.

Wanderwege mit unterschiedlichen Verläufen

Der 224 Kilometer lange Rheinhöhenweg führt durch Sauerthal. Er ist mit einem weißen „R“ markiert und ausgeschildert; prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Wegmarkierung. Eine Streckenführung des Weges führt von den Waldeck-Ruinen durch das Tiefenbachtal hinab nach Sauerthal. Auch der Europäische Fernwanderweg und der Wisperwanderweg queren Sauerthal. Der Rheinsteig ist von hier aus über einen Verbindungsweg erreichbar; gleichen Sie dessen Verlauf vor dem Aufbruch mit der aktuellen Beschilderung ab.

Die Route Lorch–Burg Nollig steigt von Sauerthal in Richtung Hof Sauerberg an und bietet einen Blick auf die Sauerburg. Für Ihre Auswahl ergeben sich so unterschiedliche Orientierungspunkte: ein Weg, der durch Sauerthal führt, ein Verbindungsweg zum Rheinsteig und eine Route mit Anstieg und Burgblick. Prüfen Sie bei der Lorch–Burg-Nollig-Route die Streckenbedingungen und die Grenzen von Privatgrundstücken vor dem Besuch.

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In Sauerthal befindet sich der Schießplatz des örtlichen Bogensportvereins. Erkundigen Sie sich vorab nach der Verfügbarkeit und den Besucherregelungen.

Ortsname und historische Spuren

Sauerthal wurde 1291 erstmals schriftlich unter dem Namen „Surenburn“ erwähnt. Der Name Sauerthal verweist auf kohlensäurehaltiges Quellwasser, das im Dorf vorkam. Auch der Schieferbergbau gehört zur Ortsgeschichte; er ist in Sauerthal seit 1505 dokumentiert. Zusammen mit Kirche, Sauerburg und Grabmal eröffnet das Einblicke in unterschiedliche historische Themen des Ortes: Namensgeschichte, Wasser, Bergbau und Bauwerke.

Rhein-Lahn als größerer Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Rhein-Lahn umfasst der Rhein-Lahn-Kreis das rechtsrheinische Gebiet an der Lahnmündung, das Lahntal bis kurz vor Limburg bei Diez, die südlichen Ausläufer des Westerwaldes zum Lahntal hin sowie das nördliche Hochland des Taunus zwischen Rhein und Aar.

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