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Oberneisen: Radwege, Baugeschichte und Burgruine

Unterkünfte in Oberneisen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Oberneisen lässt sich entlang zweier Interessen planen: Radfahren auf dem Aartal-Radweg und Ortsgeschichte mit Burgruine, Rundkirche und Museum. Für einen Hotelaufenthalt geben Streckenangaben und die historischen Bauwerke verschiedene Orientierungspunkte. Sie können den Schwerpunkt auf eine Radstrecke, die Architektur im Ort oder einen Besuch im Aartal Museum legen.

Radfahren und Draisinenfahrten

Der Aartal-Radweg, der mit Oberneisen verbunden ist, ist etwa 46 Kilometer lang. Er folgt einem Tal im sanft hügeligen Hintertaunus und verläuft abseits von Straßen. Als benannter Abschnitt des Radwegs ist die Strecke Hahnstätten–Diez rund 11 Kilometer lang. Damit stehen für die Routenplanung sowohl die Länge des mit Oberneisen verbundenen Radwegs als auch ein kürzeres Teilstück als Orientierung zur Verfügung. Der Aartal-Radweg liegt außerdem in der Nähe der Burgruine Oberneisen, einem markanten Bezugspunkt im Ort.

Eine andere Möglichkeit, die Aartalbahn-Route zu erleben, sind Draisinenfahrten. Sie beginnen am Draisinen Bahnhof Oberneisen und finden ganzjährig statt; eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Prüfen Sie vor der Fahrt die Anmeldung und die Betriebsmodalitäten, damit diese Voraussetzung in Ihre Planung einbezogen ist.

Burgruine und Baugeschichte

Die Burgruine Oberneisen steht auf einem Felsvorsprung in der Ortsmitte. Ihre erhaltene Außenmauer reicht über vier Stockwerke und erstreckt sich über 20 Meter. Diese beiden Maße geben eine konkrete Vorstellung von der erhaltenen Mauer. Die Ruine ist ganzjährig kostenlos zugänglich; einen Winterdienst gibt es nicht. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die Zugangsbedingungen.

Die Rundkirche wurde von Johann Schrumpf zwischen 1816 und 1819 erbaut und bezieht einen romanischen Turm ein. Als klassischer Zentralbau hat sie einen zehneckigen Außenbau, eine hölzerne Kuppel und einen Altar in der Mitte des Innenraums. Außenkontur, Kuppel und Altarposition geben dabei verschiedene Orientierungspunkte für die architektonische Gestaltung. Oberneisen wurde bereits 790 als Nasongae verzeichnet; dieser frühe Name bietet einen zeitlichen Bezug zur Baugeschichte, die sich an den erhaltenen Gebäuden ablesen lässt.

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Weitere Bauwerke setzen andere zeitliche Akzente. Das ehemalige Empfangsgebäude der Aartalbahn in der Bahnhofstraße 7 ist ein spätklassizistischer Bau aus den Jahren 1869/70. Das ehemalige Pfarrhaus in der Hauptstraße 3 stammt aus dem 17. Jahrhundert: Es ist ein Fachwerkbau auf einem hohen Kellersockel. Empfangsgebäude und Pfarrhaus stehen damit für unterschiedliche Bauzeiten und Bauweisen. Zusammen mit der Rundkirche lässt sich so ein Überblick über verschiedene historische Formen im Ort gewinnen.

Aartal Museum

Das privat geführte Aartal Museum ist in einem ehemaligen Bauernhof im Aartal untergebracht. Es ist seit 2011 öffentlich zugänglich; Besuche sind nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Auf zwei Etagen zeigt das Museum tierische und pflanzliche Fossilien aus mehreren Erdzeitaltern. Im Mittelpunkt seiner Führung zur Erdgeschichte steht ein lebensgroßer Abguss eines Allosaurierschädels. Fossilien aus unterschiedlichen geologischen Epochen und dieser zentrale Blickfang geben dem Museumsbesuch einen klaren Schwerpunkt. Wenn Sie das Museum in Ihren Aufenthalt einplanen, vereinbaren Sie den Besuch vorab.

Weitere Reiseziele entdecken: Patersberg, Nochern, Lahnstein, Holzhausen An Der Haide, Nastätten, Nassau, Balduinstein, Diez

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rhein-Lahn.

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