Burgschwalbach: Burg, Kirche und Märchenwald
Unterkünfte in Burgschwalbach
Wenn Sie Burgschwalbach als Ziel für einen Aufenthalt wählen, treffen hier Bau- und Ortsgeschichte auf einen ganzjährig nutzbaren Waldspielplatz und markante Kirchenkunst. Wer ein Hotel in Burgschwalbach sucht, kann den Aufenthalt an diesen Ortsmotiven ausrichten: Burgbau und Kirchenkunst sprechen Geschichtsinteressierte an, während der Märchenwald einen eigenen Freizeitort ergänzt.
Märchenwald und Blick über den Ort
Der Märchenwald oberhalb von Burg Schwalbach ist ein ganzjähriger Waldspielplatz mit Spielgeräten, Hütten und Sitzgelegenheiten. Die Nutzung ist kostenlos. Drei Hütten und ein Sonnenschutz können für private Feiern oder Kindergeburtstage reserviert werden. So lässt sich der Platz sowohl als kostenfrei nutzbarer Spielbereich als auch mit Blick auf eine mögliche Feier einordnen; für die reservierbaren Bereiche ist eine Reservierung vorgesehen.
Eine andere Perspektive bietet Wehrholz: Als höchste Erhebung Burgschwalbachs eröffnet es den Blick über den Ort und das Tal. Damit finden Sie neben dem Waldspielplatz auch einen benannten Aussichtspunkt, der den Ort und seine Umgebung ins Blickfeld rückt.
Burg Schwalbach und die Entwicklung des Ortes
Burg Schwalbach wurde ab 1368 von Graf Eberhard von Katzenelnbogen erbaut. Ebenfalls 1368 erhielt Burgschwalbach das Recht, die Siedlung zu befestigen und zur Stadt erhoben zu werden. Außerdem durfte ein Dienstagswochenmarkt abgehalten werden. Die Jahreszahl verbindet damit den Baubeginn der Burg mit Rechten, die die befestigte Siedlung und ihr Marktgeschehen betreffen.
Spätere Daten ergänzen dieses Bild: 1594 nahm Graf Wilhelm von Nassau-Weilburg auf Burg Schwalbach seinen Wohnsitz. 1598 wurde eine neue Wasserleitung aus Tonrohren zur Burg gelegt; Reste der Leitung wurden 1962 gefunden. So lassen sich der Baubeginn, die späteren Rechte und die beiden Daten zur Wasserversorgung als unterschiedliche Stationen der Ortsgeschichte betrachten.
Evangelische Kirche: Bauphasen und Kunst
Die Evangelische Kirche gilt als mehr als 1.000 Jahre alt. Im 14. Jahrhundert wurde sie mit einem gotischen Chor mit 5/8-Schluss umgestaltet. Das Langhaus wurde 1664 nach Westen verlängert; seine Decke ist mit Stuckarbeiten aus dem 17. Jahrhundert geschmückt. Diese Bauphasen geben der Kirche eine eigene zeitliche Abfolge, die sich von der Geschichte der Burg unterscheidet.
Auch die Ausstattung bietet konkrete Anknüpfungspunkte: Im Chorraum befindet sich ein Taufstein aus schwarzem Marmor von 1714. Zwei Chorfenster schuf der Maler Heinz Hindorf. 1998 wurden im Chorraum gotische Malereien freigelegt, darunter Lebensbäume und Weihekreuze. Die Kirche kann nach vorheriger telefonischer Absprache besichtigt werden; klären Sie die Besuchsvereinbarung vor Ihrem Besuch nochmals vor Ort.
Waldthemen und Anreise
Der Walderlebnispfad Palmbachtal liegt zwischen Panrod und Burgschwalbach. An seinen Stationen werden Baumarten und Vorgänge im Wald erklärt. Dazu gehören eine Akustikhütte, ein Waldtelefon und eine Insektenwand. Im nahe gelegenen Zollhaus finden Radfahrende und Wandernde die Mineralquellen Römerquelle und Johannisbrunnen. Das sind eigene Ziele im Umfeld von Burgschwalbach, neben den beschriebenen Orten im Ort selbst.
Die Buslinie 572 verbindet Bonscheuer, Burgschwalbach und Hahnstätten. Da sich Fahrpläne und Linienzuordnungen ändern können, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen ÖPNV-Angaben. Für die Wahl des Aufenthaltsziels ergibt sich so eine Kombination aus Ortsgeschichte, Kirche, Waldspielplatz und benannten Zielen in der Umgebung.
Weitere Reiseziele entdecken: Nastätten, Bremberg, Nassau, Holzhausen An Der Haide, Katzenelnbogen, Patersberg, Bettendorf, Hahnstätten.
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