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Zilshausen entdecken: Kirchen und Kapellen

Unterkünfte in Zilshausen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirchen und Kapellen geben Zilshausen einen konkreten kulturhistorischen Schwerpunkt. Ihre unterschiedlichen Bauformen und Datierungen bieten Reisenden, die sich für Architektur und Ortsgeschichte interessieren, einen roten Faden zur Einordnung.

Kirchen und Kapellen in Zilshausen

Am Petershäuser Hof, der mit Zilshausen verbunden ist, stehen die Heilige-Dreifaltigkeits-Kapelle, eine Hallenkirche des 18. und 19. Jahrhunderts, und die katholische Pfarrkirche St. Maria Magdalena. Diese ist eine steinerne, neugotische Hallenkirche aus den Jahren 1903 bis 1905. Die Dreifaltigkeitskapelle wurde vollständig renoviert; am Standort stand spätestens 1835 eine der Heiligen Dreifaltigkeit geweihte Kapelle.

In Zilshausen steht die katholische Kapelle zur Schmerzhaften Muttergottes, eine steinerne Hallenkirche, die mit 1847 bezeichnet ist. Die Jahresmarke an dieser Kapelle, die frühe Dreifaltigkeitsgeschichte und der Bau von 1903 bis 1905 stehen für unterschiedliche Zeitpunkte und Formen sakraler Baukunst.

Rhein-Hunsrück als übergeordneter Rahmen

Der Rhein-Hunsrück-Kreis umfasst weite Bereiche des Hunsrücks als Teil des Rheinischen Schiefergebirges sowie den linksrheinischen Teil des Oberen Mittelrheintals. Zum Kreisgebiet gehören weite Teile der Hunsrückhochfläche und die südlich anschließenden Quarzitrücken, darunter der Soonwald. Im Bereich des Mittelrheintals bildet der Rhein zugleich die östliche Kreisgrenze.

Auch die Wandermöglichkeiten sind regional vielfältig: Im Rhein-Hunsrück-Kreis kann auf zahlreichen Wegen gewandert werden, darunter auf dem zertifizierten Premiumwanderweg Soonwaldsteig. Der Saar-Hunsrück-Steig führt über den Hunsrück durch Kastellaun bis zum Rhein bei Boppard. Die gesamte Route ist 410 Kilometer lang und umfasst 27 Etappen.

Zwischen Mörsdorf und Sosberg liegt die Hängeseilbrücke Geierlay: Sie ist 360 Meter lang und 100 Meter hoch. Rund um die Brücke verlaufen mehrere Rundwege zwischen 3 und 14 Kilometern; Start und Ziel ist das Besucherzentrum in Mörsdorf. Die Traumschleife Geierlay ist 6,6 Kilometer lang und hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad. Für eine konkrete Wanderung lohnt es sich, die aktuelle Wegführung und die Bedingungen zu prüfen.

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Für Radtouren gibt es im Kreis weitläufige, gut ausgebaute und ausgeschilderte Radwege entlang des Rheins und durch den Hunsrück. Die RadBus-Linie 629, der RadBus Hunsrück-Mosel, unterstützt Touren auf dem Schinderhannes-Radweg zwischen Kastellaun und Emmelshausen sowie auf dem Schinderhannes-Untermosel-Radweg zwischen Emmelshausen und der Mosel. Die Angaben gelten für die Saison 2026; prüfen Sie den Fahrplan vor der Fahrt, da spätere Saisonpläne abweichen können.

Kultur und regionale Geschichte

Teile der Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein und der Stadt Boppard im Rhein-Hunsrück-Kreis gehören zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal, das 2002 anerkannt wurde. In Boppard liegt die Kurfürstliche Burg, eine mittelalterliche Befestigungsanlage direkt am Rheinufer.

Das Haus der regionalen Geschichte in Kastellaun vermittelt die Entwicklung der Region vom Mittelalter bis zum Kalten Krieg anhand thematischer Ausstellungen, Texttafeln und Originaldokumente. Im Jahr 2026 öffnet das Museum ab dem 25. April donnerstags und freitags von 12 bis 17 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. Prüfen Sie die Öffnungszeiten vor Ihrem Besuch.

Zum regionalen kulinarischen Profil gehören Spezialitäten und Mittelrhein-Wein aus hochwertigen Weinlagen. Damit verbindet der Rhein-Hunsrück-Kreis Kultur- und Landschaftsthemen mit regionalen Genussaspekten.

Weitere Reiseziele entdecken: Sohren, Kastellaun, Dill, Ney, Schwall, Mannebach, Gondershausen, Metzenhausen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rhein-Hunsrück.

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