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Pfalzfeld: Rad- und Wanderwege, Geschichte vor Ort

Unterkünfte in Pfalzfeld

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für einen Aufenthalt in Pfalzfeld lassen sich zwei Ausflugsarten gut unterscheiden: der Schinderhannes-Radweg auf einer früheren Bahntrasse und die Baybachquellen-Route über Wald- und Wiesenwege. Hinzu kommen Zeugnisse der Eisenbahn- und Ortsgeschichte. Wenn Sie ein Hotel in Pfalzfeld suchen, helfen diese Schwerpunkte dabei, die Reise nach Radfahren, Wandern oder Kultur auszurichten.

Radfahren auf dem Schinderhannes-Radweg

Der regionale Schinderhannes-Radweg bietet 38 Kilometer auf einer ehemaligen Bahnlinie zwischen Emmelshausen, Kastellaun und Simmern/Hunsrück. Der Radweg von Pfalzfeld nach Simmern entstand auf dem früheren Bahnkörper, nachdem der Bahnverkehr 1988 endete und die Gleise entfernt worden waren. Die Umnutzung macht den Wechsel von Eisenbahn- zu Radverkehr nachvollziehbar. Die Boppard–Simmern-Bahn war 1906 gebaut worden; Wassertürme dienten danach dazu, Dampflokomotiven mit Betriebswasser zu versorgen.

Gleis 3 liegt direkt neben dem Schinderhannes-Radweg und bietet regionale Speisen sowie Sitzplätze im Innenbereich und im Biergarten. Dort gibt es außerdem Fahrradreparatur und eine Lademöglichkeit für E-Bikes; zum Angebot gehören auch ein naturnah gestalteter Spielplatz und Boule. Für Radreisende sind besonders die Reparatur- und Lademöglichkeiten sowie die Nähe zur Radstrecke interessant. Sitzbereiche und regionale Speisen bilden einen weiteren Anlaufpunkt, während Spielplatz und Boule andere Freizeitinteressen ansprechen.

Wandern auf der Baybachquellen-Route

Die Baybachquellen-Route ist ein gemeinsames Projekt von Pfalzfeld, Lingerhahn und Hausbay. Sie führt über begehbare Wald- und Wiesenwege und bietet entlang ihres Verlaufs weite Ausblicke. Ihre Linienführung ist um die Quellbäche angelegt, die sich in Hausbay zum Baybach vereinigen. 32 Kilometer später erreicht der Baybach die Mosel. So lässt sich der Landschaftsbezug der Route einordnen: Ihr Schwerpunkt liegt bei den Quellbächen, während der Baybach anschließend bis zur Mosel fließt.

Eine Beschreibung aus dem Jahr 2022 nennt nahe Gleis 3 einen Wanderparkplatz mit Platz für 25 Autos und zwei Wohnmobile; er dient als Start- und Endpunkt der Baybachquellen-Route. Am Pfalzfelder Markt gibt es Rastplätze mit Liegen und Bänken. Dort befindet sich auch der Getränkebaum, ungefähr auf halber Strecke der Wanderung; zu dieser Attraktion gehören zwei natürliche Sitzgruppen. Damit gibt es unterschiedliche Orientierungspunkte für die Runde: den Start- und Endpunkt am Parkplatz und einen Rastbereich am Markt etwa auf halber Strecke.

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Sehenswürdigkeiten und Ortsgeschichte

Zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Baybachquellen-Route zählen der Pfalzfelder Obelisk und der Wasserturm am Bahnhof. Der Wasserturm ist entlang der Route zu sehen und 18 Meter hoch. Die Bahngeschichte reicht über den Radweg hinaus: Nach dem Bau der Boppard–Simmern-Bahn 1906 versorgten Wassertürme Dampflokomotiven mit Betriebswasser; der Bahnverkehr endete 1988.

Auch die keltische Säule ist an mehreren Orten verortet: Das Original befindet sich im Rheinischen Landesmuseum in Bonn, Kopien stehen im Ortszentrum von Pfalzfeld und neben dem Schinderhannes-Radweg. Die Kopien setzen damit zwei unterschiedliche Bezugspunkte im Ort, während sich das Original im Museum in Bonn befindet. Zusammen mit dem Obelisken und dem Wasserturm ergänzen sie die Routen um weitere geschichtliche Themen.

Weitere Reiseziele entdecken: Reich, Heyweiler, Lautzenhausen, Morshausen, Braunshorn, Budenbach, Dommershausen, Beltheim

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rhein-Hunsrück.

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