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Langenfeld: Eifeldom, Kapellen und Pilgerweg

Unterkünfte in Langenfeld

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Langenfeld liegt im nördlichen Teil der Verbandsgemeinde Vordereifel. Der Ort verbindet zwei unterschiedliche Interessen: Baugeschichte rund um die Pfarrkirche St. Quirinus und die Friedhofskapelle sowie eine längere Wanderung auf dem Jodokusweg. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie Ihren Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie vor allem die sakralen Bauwerke, den Rundweg oder beide Themen einplanen möchten.

Kirchen und Denkmäler in Langenfeld

Die Pfarrkirche St. Quirinus wurde von 1894 bis 1898 im neugotischen Stil erbaut. Wegen ihrer beeindruckenden Größe ist sie auch als Eifeldom bekannt. Die Friedhofskapelle setzt einen älteren zeitlichen Akzent: Ihr Kern stammt aus der Zeit nach 1400 und weist auf einen spätgotischen Ursprung hin. Die Kapelle ist als Einzeldenkmal in der Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz geführt. Zum Friedhofskapellenkomplex gehören außerdem 19 Grabkreuze aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.

So stehen unterschiedliche Zeitbezüge nebeneinander: die neugotische Pfarrkirche des späten 19. Jahrhunderts und ein Friedhofskomplex mit älteren Grabkreuzen. Wer sich für Bau- und Glaubensgeschichte interessiert, findet hier mehr als einen einzelnen historischen Bezugspunkt.

Der Jodokusweg: Pilgern und Wandern

Der Jodokusweg ist ein ungefähr 11 Kilometer langer Pilger- und Rundwanderweg nahe Langenfeld. Er beginnt an der Pfarrkirche St. Quirinus und führt zunächst am Flüsschen Nitz entlang zur Wallfahrtskapelle St. Jost. Die spätgotische Kapelle steht im Langenfelder Ortsteil Sankt Jost im Nitztal. Auf der Runde durchquert der Weg vielfältige Eifellandschaften mit Wiesen, Wäldern und kleinen Tälern.

Die Route gilt als mittelschwer, dauert etwa drei Stunden und umfasst rund 300 Meter Höhenunterschied. Diese Angaben helfen, die Wanderung zeitlich einzuordnen; prüfen Sie vor dem Aufbruch dennoch die lokalen Routeninformationen, da sich Streckenangaben ändern können. Der Weg verbindet einen klar benannten Startpunkt mit einer Wallfahrtskapelle und führt dabei durch unterschiedliche Landschaftsformen. So lässt sich die Runde sowohl als Pilgerweg als auch als längere Wanderung betrachten.

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Einblicke in den Bergbau

In der Besuchergrube Grube Bendisberg können Sie unterirdische Stollen, Kammern, Schächte, Erzpassagen und Mineralverfärbungen besichtigen. Für das Besucherangebot kann eine vorherige Reservierung erforderlich sein; klären Sie dies vor Ihrem Besuch. Die Besichtigung richtet den Blick damit auf verschiedene unterirdische Bereiche und sichtbare Spuren des Bergbaus.

Weitere Kulturthemen im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz

Im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz stehen weitere eigenständige Kulturthemen im Blick. Die Genovevaburg in Mayen wurde 1280 durch den Trierer Erzbischof Heinrich von Finstingen erbaut und ist eines der Wahrzeichen der Stadt Mayen. Die Abtei Sayn erweitert den historischen Bogen: Sie wurde um 1200 gegründet, ihre Abteikirche 1202 geweiht. Die Außenmalereien der Abtei aus der Zeit um 1255 gelten als die am besten erhaltenen des Hochmittelalters in Deutschland.

Einen anderen Schwerpunkt setzt die Sayner Hütte: Sie ist ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur und das einzige Denkmal in Rheinland-Pfalz mit dieser Auszeichnung. Nach Restaurierungen laden moderne Ausstellungen und multimediale Inszenierungen zum Entdecken ein. Auch Führungen und kreative Workshops werden angeboten. Damit stehen im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz neben Bau- und Sakralgeschichte auch Zeugnisse der Industriegeschichte zur Auswahl.

Weitere Reiseziele entdecken: Anschau, Luxem, Weiler.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vordereifel.

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