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Ettringen: Vulkanlandschaft, Basaltgeschichte und Klettern

Unterkünfte in Ettringen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ettringen steht für eine Reise zwischen Vulkanlandschaft, Spuren des Basaltabbaus und Kletterfelsen. Ein Aufstieg von Ettringen führt an die Westflanke des Bellerbergs. Von dort reicht der Blick über die Vulkane der Osteifel in Richtung Rhein- und Moseltal. So treffen Landschaft und Industriegeschichte in einer Destination aufeinander.

Vulkanlandschaft am Bellerberg

Der Ettringer Bellerberg enthält einen rund 200.000 Jahre alten Krater. Auch die Lavaströme gehören zur örtlichen Landschaftsgeschichte: Sie verliefen in Richtung Ettringen und Mayen. Der Blick über die Osteifel und die Geschichte des Vulkans geben dem Aufstieg unterschiedliche Perspektiven – eine richtet sich auf die Landschaft, die andere auf ihre Entstehung. Der Hochsimmerturm ist das Wahrzeichen Ettringens und ergänzt die Orientierung um einen markanten Namen.

Vulkanisches Gestein prägt auch das Ortsbild; während der Industrialisierung wurde es abgebaut. In der Ettringer Lay sind Kräne, Kranfundamente, Gebäudereste und alte Gleise aus dem Basaltabbau des 19. und 20. Jahrhunderts erhalten. Die Relikte bilden eine konkrete Ergänzung zum Blick auf den Vulkan: Neben dem Gestein selbst gehören auch bauliche Spuren der Gewinnung zur Geschichte des Ortes. So verbindet sich in Ettringen Natur- und Industriegeschichte, ohne dass beide dasselbe erzählen.

Aufstieg, Vulkanpfad und Klettern

Der Aufstieg zum Bellerberg und der Vulkanpfad bieten unterschiedliche Zugänge zur vulkanisch geprägten Landschaft. Der Vulkanpfad führt durch das Felsenlabyrinth Kottenheimer Winfeld und weiter zum Felsdenkmal Junker Schilling. Seine Stationen haben Erklärungstafeln und können unabhängig voneinander erlebt werden. Wer an den Stationen verweilt, begegnet der Landschaft in einzelnen Abschnitten; der Bellerberg-Aufstieg ist dagegen durch den Blick von seiner Westflanke beschrieben.

Für Kletternde ist das Gebiet am Ettringer Bellerberg ein weiterer Schwerpunkt. Das Klettergebiet liegt in Basaltsteinbrüchen zwischen Mayen, Ettringen und Kottenheim am Fuß des Hochsimmers. Der griffige Vulkanfels eignet sich für Riss-, Verschneidungs- und Kantenkletterei; die Große Wand an der Ettringer Lay ist ein Ziel für Sportkletterer. Damit stehen verschiedene Aktivitäten im Zusammenhang mit dem vulkanischen Gestein: Beim Aufstieg geht es um Landschaft und Aussicht, beim Klettern um die Felsformen und die jeweiligen Kletterarten.

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Kulturgeschichte im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz

Im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz finden sich weitere eigenständige Beispiele für Bau- und Industriegeschichte. Die Genovevaburg wurde 1280 durch den Trierer Erzbischof Heinrich von Finstingen erbaut. Die Sayner Hütte ist ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur und das einzige Denkmal in Rheinland-Pfalz mit dieser Auszeichnung. Nach Restaurierungen laden dort moderne Ausstellungen und multimediale Inszenierungen zum Entdecken ein; außerdem werden Führungen und kreative Workshops angeboten.

So lassen sich im übergeordneten Reiseziel unterschiedliche historische Themen einordnen: In Ettringen stehen Vulkanlandschaft und Basaltabbau im Mittelpunkt, während die Genovevaburg und die Sayner Hütte andere Bau- und Industriegeschichten veranschaulichen. Für die Wahl eines Hotels in Ettringen bietet dieser Unterschied eine Orientierung bei der Frage, welche Themen Ihrer Reise wichtig sind.

Weitere Reiseziele entdecken: Weitersburg, Weißenthurm, Gappenach, Ochtendung, Vallendar, Kerben, Lind, Gering

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mayen-Koblenz.

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