Hosten entdecken
Unterkünfte in Hosten
In Hosten treffen Wander- und Radwege auf Zeugnisse der Ortsgeschichte. Der Ort liegt am Rand der Kylltaler Buntsandsteinroute; der Kylltalradweg führt weit unterhalb der Siedlung durch das Kylltal. Auch die Kirche, ein Wegkreuz und Spuren der Sandsteingewinnung geben dem Aufenthalt eigene Anlaufpunkte.
Wandern und Radfahren rund um Hosten
Hosten liegt am Rand der Kylltaler Buntsandsteinroute. Wanderer von außerhalb legen hier eine Rast ein, wenn sie auf der Route unterwegs sind. Ein gut ausgebautes Wegenetz rund um den Ort eignet sich zum Wandern und Radfahren und ergänzt diese Routenbezüge um weitere Möglichkeiten, die Umgebung zu erkunden.
Der Kylltalradweg passiert Hosten im Kylltal, weit unterhalb der Siedlung. Damit unterscheiden sich die genannten Wege auch durch ihre Lage: Hosten befindet sich am Rand der Buntsandsteinroute, während der Radweg unten im Tal verläuft. Wenn Sie Ihre Zeit draußen planen, können Sie diese räumliche Einordnung neben der jeweiligen Aktivität berücksichtigen.
Ortsgeschichte und Kirche
Hostens Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück: Der Ort entstand als Hof des Trierer Klosters St. Maximin. Später kam ein Jagdsitz hinzu, der mit Graf Kesselstatt verbunden war. Die Abfolge vom Klosterhof zum später ergänzten Jagdsitz gibt einen Einblick in die frühe Siedlungsgeschichte, ohne die beiden Stationen zeitlich gleichzusetzen.
Ein besonderer Blickpunkt ist die Filialkirche St. Josef. Sieben ihrer Fenster zeigen die Sieben Freuden Mariens. Auch die Glasfenster sind bemerkenswert: Ihre Gestaltung wurde einem Original eines flämischen Künstlers nachempfunden. Zusammen bringen die Zahl der Fenster, das religiöse Bildthema und die künstlerische Vorlage verschiedene Aspekte der Ausstattung in einem Kirchenbesuch zusammen.
Sandstein, Wegkreuz und weitere Spuren
An den bewaldeten Hängen Hostens in Richtung Kylltal liegen mehrere Sandsteinbrüche. Die Ortsgeschichte ist außerdem mit nahegelegenen Brüchen verbunden, in denen Mühlsteine hergestellt wurden.
Im Juni 2022 stand das Wegkreuz bei Hosten unter gesetzlichem Denkmalschutz. Seine Form und sein Stil lassen auf ein hohes Alter schließen; die Datierung liegt wahrscheinlich um 1600. Diese Einordnung bleibt eine ungefähre Altersangabe.
Am Ortseingang aus Richtung Orenhofen steht eine Nachbildung einer keltischen Tempelanlage. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen außerdem Steinfunde und Funde aus römischer Zeit.
Anreise und Orientierung
Bitburg ist von Hosten über die Landesstraße L2 erreichbar. Für die Grillhütte umfasst die Nutzung den Zugang zur Hütte und zu den umliegenden Gemeindeflächen; die kommunale Regelung dazu datiert vom 19. Dezember 2024. Diese Angaben helfen dabei, die Straßenverbindung und einen konkreten Ort im Gemeindeumfeld in die eigene Planung einzubeziehen. Im übergeordneten Reiseziel Eifelkreis Bitburg-Prüm gehört zum Besucherbergwerk Mühlenberger Stollen Bleialf auch ein Bergbaupfad mit zahlreichen Informationstafeln zur Bergbaugeschichte des Gebietes.
Weitere Reiseziele entdecken: Orenhofen, Philippsheim, Preist.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Speicher.