Ulmen: Maare, Burgruine und Hotels finden
Unterkünfte in Ulmen
Ulmen lässt sich über seine beiden vulkanischen Maare, eine mittelalterliche Burgruine und den Maar-Stollen kennenlernen. Die Themen reichen von seltenen Vogel- und Pflanzenarten bis zu geologischen Einblicken und einem Aussichtspunkt über Ort und Kirche. Wenn Sie ein Hotel in Ulmen suchen, können diese Unterschiede Ihre Reiseplanung strukturieren: Möchten Sie vor allem die geschützte Landschaft wahrnehmen, den Blick von der Burg einbeziehen oder mehrere Stationen auf einer digitalen Tour verbinden? Die Ziele bieten dafür unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte und einen greifbaren Zeitrahmen.
Maare und Landschaft
Der Jungferweiher gilt als ältester und größter Vulkankrater der Eifel. Zugleich ist er Natur- und Vogelschutzgebiet; das Schutzgebiet zeichnet sich durch seltene Vogel- und Pflanzenarten aus. Das Ulmener Maar setzt einen anderen geologischen Akzent: Es gilt als jüngster Maar der Eifel und ist 37 Meter tief. Die beiden Seen stehen so für unterschiedliche Blickwinkel auf Ulmen: Beim Jungferweiher stehen Naturschutz und Artenvielfalt im Vordergrund, beim Ulmener Maar seine geologische Einordnung und Tiefe.
Burgruine und digitale Entdeckungstour
Die Ruine einer Kreuzfahrerburg aus dem 11. Jahrhundert überblickt den Ulmener Maar. Von ihrem Aussichtspunkt bietet sich der Blick auf die Pfarrkirche St. Matthias und Ulmen. Damit kommt zur Perspektive auf die Maarlandschaft eine historische Sicht auf Kirche und Ort hinzu.
Eine smartphonegestützte Entdeckungstour verbindet den Maar-Stollen, den Ulmener Maar, den Jungferweiher und die Burg. QR-Code-Punkte, kurze Videos und ein Quiz für Kinder gehören zum Tourformat. Die Strecke ist 3,7 Kilometer lang; für Gehen und Stopps dauert sie etwa 2,5 Stunden. Die Zeitangabe umfasst also nicht nur die Wegstrecke, sondern auch die Halte an den Stationen. Digitale Tourinhalte können sich ändern; prüfen Sie deshalb vor dem Start den aktuellen Stand.
Der Ulmener Maar-Stollen
Der Ulmener Maar-Stollen ist 126 Meter lang und verbindet den Ulmener Maar mit dem Jungferweiher. Sie können ihn selbstständig und ohne Schutzausrüstung durchqueren. Im Tunnel sind Sedimentschichten und eine geologische Ausstellungskammer zu sehen; der barrierefreie Eingang liegt auf der Seite des Jungferweihers. So ergänzt der Stollen die beiden Maarseen um einen eigenen geologischen Einblick. Prüfen Sie vor der Anreise die Zugangsinformationen, denn Zugangsregelungen können sich ändern.
Weitere Ziele im übergeordneten Reiseziel Cochem-Zell
Im übergeordneten Reiseziel Cochem-Zell bieten weitere Ziele eigene historische und landschaftliche Perspektiven. Die mittelalterliche Reichsburg Cochem wurde im 19. Jahrhundert im Zuge der Burgenromantik von Louis Ravené im neugotischen Stil restauriert und wiederaufgebaut. Zu den besuchbaren Innenräumen gehören unter anderem Rittersaal, Speisesaal, Jagdzimmer und Kemenate. Die Hängeseilbrücke Geierlay liegt 100 Meter über dem Mörsdorfer Bachtal und ist 360 Meter lang. Sie verläuft zwischen Sosberg im Landkreis Cochem-Zell und Mörsdorf im Rhein-Hunsrück-Kreis.
Viele touristische Ausflugsziele im übergeordneten Reiseziel Cochem-Zell sind gut an das ÖPNV-Netz angebunden; das Besucherprogramm vom Juli 2025 nennt jeweils die passende Bus- oder Bahnlinie.
Weitere Reiseziele entdecken: Bad Bertrich, Lutzerath, Auderath, Meiserich, Gillenbeuren, Urschmitt, Cochem, Walhausen
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cochem-Zell.