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Seck: Wandern, Weiher und Geschichte

Unterkünfte in Seck

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Seck kommen Wanderwege, die Secker Weiher und historische Zeugnisse als unterschiedliche Reiseinteressen zusammen. Die Routen führen durch eine markante Schlucht, verbinden mehrere Orte zu Rundwegen oder verlaufen an den Weihern vorbei. Dazu kommen alte Klosterruinen und die Geschichte der Kirche St. Kilian. So können Sie Ihren Aufenthalt nach Landschaft, Bewegung oder Kultur ausrichten.

Wandern durch Schlucht und Umgebung

Die Holzbachschlucht ist ein schmales, etwa einen Kilometer langes Tal mit Basaltwänden von 20 bis 30 Metern Höhe. Der R 29 ist ein ungefähr drei Kilometer langer Rundweg durch das Naturschutzgebiet Holzbachschlucht. Er beginnt am Parkplatz des Hof-Cafes am Dappricher Hof in Seck. Die überschaubare Streckenlänge macht den Rundweg zu einer klar umrissenen Option, ohne dass sich daraus eine Gehzeit ableiten lässt.

Eine andere Runde bietet der VR13: Sie verbindet die Ruinen des Klosters Seligenstatt, den Secker Weiher, Hofgut Dapprich und Seck. Der Weg gilt als gut markiert; zur Orientierung werden eine Wanderkarte oder die kostenlose App Rheinland-Pfalz erleben empfohlen. Von Hellenhahn-Schellenberg führt die VR13-Anfahrt über die B255 und K51, geparkt wird kurz vor Seck. Prüfen Sie vor dem Start die aktuellen Angaben zu Wegführung und Anfahrt, da sich Routenverlauf und Zugangsbedingungen vorübergehend ändern können.

Für eine Tourenwahl lassen sich auch Wander- und Radwege unterscheiden: Die Etappe Rennerod–Westerburg des WesterwaldSteigs verläuft direkt an den Secker Weihern vorbei. Der 5-Seen-Radweg nimmt den Secker Weiher als zweiten See auf. Die konkreten Routenangaben helfen Ihnen dabei, die gewünschte Art der Bewegung für Ihren Aufenthalt auszuwählen.

Die Secker Weiher: Wege, Angeln und Camping

Das Naherholungsgebiet Secker Weiher besteht aus einem großen Weiher mit zehn Hektar und einem kleinen mit vier Hektar. Ausgebaute Spazierwege gehören zum Gelände. Am kleineren Weiher ist Angeln möglich; am größeren befinden sich beim Campingplatz ein Restaurant, eine Liegewiese und ein Kinderspielplatz. Die Angebote verteilen sich damit auf verschiedene Schwerpunkte: Spaziergänge, Angeln und die Einrichtungen am größeren Weiher.

Auch die Entstehung der Weiher gehört zur Geschichte des Ortes: Fürst Moritz Heinrich von Nassau-Hadamar ließ sie 1672 anlegen. Ihre heutige Rolle als Naherholungsgebiet steht damit neben einer langen historischen Nutzungsgeschichte. Wer sich für den Zusammenhang von Landschaft und regionaler Vergangenheit interessiert, findet hier einen anderen Zugang als auf den Rundwegen durch die Schlucht.

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Kirche St. Kilian und Klosterruinen

Die Kirche St. Kilian wurde nach einem großen Brand von 1878 zwischen 1878 und 1880 im neuromanischen Stil wiederaufgebaut. Aus der älteren Kirche blieb ein spätromanischer Taufstein aus dem 13. Jahrhundert erhalten. 1963 wurde der Bau um einen großen rechteckigen Saal erweitert. An der Kirche lassen sich damit mehrere Bauphasen unterscheiden: den Wiederaufbau des 19. Jahrhunderts, ein erhaltenes mittelalterliches Ausstattungsstück und die Erweiterung im 20. Jahrhundert.

Die Geschichte des Klosters Seligenstatt reicht bis zu seiner ersten Erwähnung im Jahr 1181 zurück. Gegründet wurde es von der Abtei Laach. An die Anlage erinnern heute ein Gedenkstein und Mauerreste; die Ruinen sind zugleich Teil des VR13. In der Nähe der Klosterruinen befand sich außerdem ein ehemaliges Jagdschloss. Dort wohnten Beamte während der jährlichen Fischfänge. Diese Überlieferung ergänzt den Blick auf die Klosterreste um einen weiteren historischen Ort, ohne die verschiedenen Nutzungen miteinander gleichzusetzen.

Naturschutz und praktische Orientierung

Das Gebiet des Holzbachdurchbruchs wurde 1929 unter Schutz gestellt und 1961 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Für einen Besuch der Holzbachschlucht verbindet der R 29 diese Landschaft mit einem Rundweg, während der VR13 weitere Stationen einbezieht. Am Hofcafe an der Holzbachschlucht werden hausgemachte Kuchen und Torten angeboten; prüfen Sie die Verfügbarkeit vor Ihrer Anreise. Wenn Sie eine Wanderung planen, stimmen Sie Ihre Route auf die jeweils aktuellen Angaben ab.

Westerwald als größerer Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Westerwald ist der WesterwaldSteig ein 235 Kilometer langer Fernwanderweg mit 16 Etappen. Dieser regionale Rahmen ergänzt die Wegeauswahl rund um Seck um eine überregionale Perspektive; die Etappe Rennerod–Westerburg verläuft direkt an den Secker Weihern vorbei.

Weitere Reiseziele entdecken: Goddert, Lochum, Nentershausen, Giesenhausen, Holler, Görgeshausen, Molsberg, Krümmel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westerwald.

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