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Kirschroth entdecken

Unterkünfte in Kirschroth

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirschroth verbindet Weinbau, Wald und Wege durch die Landschaft. Der Fuchspfad führt als Rundweg durch Felder, Wälder und Weinberge; dazu kommen ein Wohnmobilstellplatz, eine lange Weinbautradition und eine Kirche mit einem spätgotischen Detail. Natur, Bewegung und Ortsgeschichte bieten unterschiedliche Schwerpunkte für die Reiseplanung.

Weinberge, Wald und Fuchspfad

Kirschroth liegt auf 260 Metern über dem Meeresspiegel und zählt zu den höchstgelegenen Weinbaugemeinden in Rheinland-Pfalz. Rund 80 Hektar Weinberge und 284 Hektar Wald gehören zum Ort. Die Landschaft rund um Kirschroth lässt sich auf dem Fuchspfad zu Fuß erkunden: Der Rundweg führt durch Felder, Wälder und Weinberge.

Der Weg steigt bis auf 450 Meter an und bietet Ausblicke über das Nahetal und das Nordpfälzer Bergland. Bei klarer Sicht reicht der Blick außerdem bis zum Hunsrück. Die Aussicht ist damit an klare Bedingungen geknüpft. Wer den Fuchspfad einplant, findet am Gemeindesaal im Ortszentrum den Startpunkt; dort ist Parken möglich. Entlang der Strecke gibt es zahlreiche Rastplätze. Prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuellen Routendetails und die Parksituation.

Unterwegs rund um Kirschroth

Auch der Wohnmobilstellplatz liegt zwischen Weinbergen, Feldern und Wald. Er ist ein Ausgangspunkt für den Fuchspfad, Weinbergsspaziergänge und Radtouren entlang der Nahe. Für die Planung stehen damit der Rundweg und Radtouren entlang der Nahe als unterschiedliche Möglichkeiten nebeneinander.

Der Stellplatz bietet Platz für bis zu vier große Wohnmobile oder Anhänger. Direkt am Platz befinden sich ein Spielplatz und ein großes Fußballfeld. Ein Stromanschluss ist gegen Gebühr verfügbar; Frischwasser steht am nahegelegenen Gemeindesaal bereit. Kapazität und Ausstattung können sich ändern. Prüfen Sie vor der Anreise die aktuelle Kapazität, die Stromversorgung und die Gebühren.

Weinbau und Einkehr

Weinbau gehört seit Generationen zum Leben in Kirschroth. In den örtlichen Weinbergen wachsen Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder, Dornfelder, Spätburgunder, Rivaner, Bacchus und Regent. Die lokalen Böden, das Klima und die Weinbautradition prägen den Charakter der Weine. Damit ist Weinbau nicht nur ein Teil der Landschaft, sondern auch ein eigener Zugang zur Ortsgeschichte.

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Nach einer Wanderung können Sie bei Kirschrother Weingütern und Gastbetrieben offene Türen vorfinden. Ob ein Besuch möglich ist, hängt von den aktuellen Öffnungszeiten ab; prüfen Sie diese daher vorab. So lässt sich der Tag am Weg mit einem möglichen Besuch bei einem Weingut oder Gastbetrieb verbinden, ohne feste Zeiten vorauszusetzen.

Ortsgeschichte und Kirche

Kirschroth wird erstmals 1364 unter dem Namen „Rodde“ erwähnt. Neben dem Weinbau war die Landwirtschaft bis ins 20. Jahrhundert hinein vorherrschend. Beide Themen gehören damit zur längerfristigen Entwicklung des Ortes.

Die Kirschrother Kirche wurde 1850 als spätklassizistische Hallenkirche aus roten Sandsteinblöcken errichtet. Im Turm ist ein spätgotisches Sakramentshäuschen aus einer früheren Kapelle erhalten. So treffen am Kirchenbau die Bauzeit von 1850 und ein Element aus einer älteren Kapelle aufeinander. Zusammen mit der frühen Namensnennung bietet die Kirche einen weiteren konkreten Anhaltspunkt für die Ortsgeschichte.

Weitere Reiseziele entdecken: Hochstetten-Dhaun, Mandel, Bad Münster Am Stein-Ebernburg, Guldental, Warmsroth, Wallhausen, Hahnenbach, Monzingen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bad Kreuznach.

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