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Ippesheim: Historische Architektur und Freizeitgelände

Unterkünfte in Ippesheim

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer Ippesheim als Reiseziel prüft, findet in der Ortsgeschichte einen klaren Schwerpunkt: historische Wohnhäuser, die evangelische Christuskirche und einen Ortsgrundriss, der sich seit der Zeit um 1800 kaum verändert hat. Ergänzt wird dieser Blick durch ein Freizeitgelände und die Entwicklung der Verkehrssituation nach Fertigstellung der Ortsumgehung B 41.

Historische Architektur und Ortsbild

Die evangelische Christuskirche steht in der Frankfurter Straße 2. Der zweigeschossige Saalbau aus Kleinquader-Mauerwerk wurde 1892 nach einem Entwurf von C. Schwartze aus Darmstadt errichtet. Hier treffen eine klar benannte Bauform und eine präzise Entstehungszeit zusammen. Die Kirche bietet damit einen anderen architektonischen Bezugspunkt als die Wohnhäuser, bei denen unter anderem Ziegel und teilweise Fachwerk hervortreten.

Das Eckwohnhaus in der Ernst-Ludwig-Straße 1 ist ein Ziegelbau von 1891. Das Wohnhaus in der Frankfurter Straße 8 stammt aus der Zeit kurz nach 1900, ist eineinhalbgeschossig und aus Gelbziegeln gebaut. Im Vergleich lassen sich Bauzeit und Ausführung auseinanderhalten: Dem Ziegelbau von 1891 steht ein Gelbziegelbau aus der Zeit kurz nach 1900 gegenüber, dessen Geschosszahl ebenfalls angegeben ist. Zusammen zeigen die Gebäude unterschiedliche architektonische Akzente im Ortsbestand.

Eine weitere Bauweise zeigen zwei Wohnhäuser mit Fachwerk. Das Haus in der Ernst-Ludwig-Straße 4 stammt aus dem 18. Jahrhundert und weist teilweise Fachwerk auf. Das Eckwohnhaus in der Falkensteinstraße 1 stammt wahrscheinlich aus dem späten 18. Jahrhundert und weist teilweise verputztes Fachwerk auf. Beide Gebäude bieten einen konkreten Vergleich: Sie gehören unterschiedlichen Straßen an, stammen aus dem 18. Jahrhundert und unterscheiden sich in der beschriebenen Ausführung des Fachwerks. Beim Eckwohnhaus bleibt die Datierung auf das späte 18. Jahrhundert wahrscheinlich.

Siedlungsgeschichte und Freiraum

Der Überlieferung zufolge soll ein Franke im 9. oder 10. Jahrhundert in Ippesheim erstmals eine Siedlung gegründet haben. Diese frühe Gründungserzählung reicht zeitlich weiter zurück als die Bauzeiten der genannten Häuser und der Kirche. Zugleich hat sich der Grundriss Ippesheims seit der Zeit um 1800 kaum verändert. So stehen beim Blick auf den Ort eine überlieferte Siedlungsgründung, die Kontinuität des Grundrisses und einzelne Gebäude mit konkreten Bauzeiten nebeneinander.

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Das Freizeitgelände in Ippesheim wurde auf dem Gelände eines ehemaligen Sportplatzes angelegt. Es umfasst mit Wildblumen bepflanzte Erdhügel, Ruhebänke, Spielgeräte und einen Bolzplatz. Die Anlage verbindet damit gestaltete Landschaftselemente mit Möglichkeiten zum Ausruhen, Spielen und Fußballspielen. Auch die frühere Nutzung des Geländes gehört zu seiner Geschichte: Aus einem ehemaligen Sportplatz entstand ein Freizeitgelände. Am Sportplatz gibt es außerdem einen Spielbereich.

Auch die Verkehrsentwicklung ergänzt das Bild des Ortes. Die Fertigstellung der neuen Ortsumgehung B 41 führte in Ippesheim zu einer merklichen Verkehrsberuhigung. Neben den baulichen Zeitschichten und dem Freizeitgelände ist dies ein weiterer Aspekt der Ortsentwicklung.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bad Kreuznach.

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