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Eimsheim: Weinbau und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Eimsheim

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Eimsheim lässt sich über drei konkrete Schwerpunkte kennenlernen: Weinbau, die Lage in einer Talmulde und historische Zeugnisse aus mehreren Epochen. Wenn Sie ein Hotel in Eimsheim suchen, helfen diese Themen dabei, den Ort nach Ihren Interessen einzuordnen: Weinlagen und Höhenzüge prägen eine andere Perspektive als die datierten Spuren der Ortsgeschichte.

Weinbau und Landschaft

Eimsheim liegt in einer Talmulde, die von drei Hügeln umgeben ist. Rund 100 Hektar Weinberge verteilen sich auf die benannten Weinlagen Oppenheimer Krötenbrunnen, Hexelberg, Sonnenhang und Römerschanze. Der höchste Punkt liegt auf 224 Metern und bietet Ausblicke in Richtung Taunus, Odenwald und Donnersberg. Die vier Lagenamen beschreiben die örtliche Weinbaukulisse; der höchste Punkt ergänzt diese Perspektive um die genannten Blickrichtungen.

Zur lokalen Weinproduktion gehört das Weingut Krebs-Grode, ein Familienweingut in sechster Generation in Eimsheim. Seine Weinberge umfassen 28 Hektar; die Weine gelten als ökologisch zertifiziert und vegan. Die beiden Flächenangaben haben unterschiedliche Bezugsgrößen: Rund 100 Hektar beziehen sich auf Eimsheims Weinlagen, 28 Hektar auf die Weinberge dieses Weinguts. So lässt sich die allgemeine Weinbaufläche von der Betriebsfläche unterscheiden.

Auch der wiederkehrende Markt bietet einen Einblick in das kulinarische Angebot: Dazu gehören Feinkost, Fleisch und Wurst, Kaffee, Gemüse und Gewürze. Gelegentlich ergänzt Winzer-Ausschank den Markt. Da sich Angebote und Abläufe ändern können, prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Marktdaten.

Historische Spuren in Eimsheim

Bronzezeitliche Siedlungsfunde in Eimsheim stammen aus der Zeit von 1800 bis 1000 v. Chr. Hinzu kommen Hinweise auf keltische Besiedlung und römische Funde, darunter ein Säulenkapitell eines Jupiterdenkmals. Auch der Name der Weinlage Eimsheimer Römerschanze beruht auf römischen Funden. Damit stehen in der Ortsgeschichte frühe Siedlungsspuren, keltische Besiedlung und Zeugnisse aus römischer Zeit nebeneinander.

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Die erste Erwähnung Eimsheims findet sich in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 762. Bei der Kirchengeschichte sind mehrere Zeitangaben auseinanderzuhalten: Eine Kirche in Eimsheim wird erstmals 1303 erwähnt; die heutige Kirche St. Pirmin stammt aus dem Jahr 1780. Ihr Westturm ist im Kern wahrscheinlich mittelalterlich. Die Daten beziehen sich somit auf unterschiedliche Aspekte: die erste Erwähnung einer Kirche, die Datierung der heutigen Kirche und die vorsichtige zeitliche Einordnung des Turmkerns.

Ein weiteres datiertes Denkmal ist der Napoleonstein. Er wurde 1852 auf dem alten Friedhof nahe dem Ortsausgang und dem Tennisplatz errichtet. Zusammen mit den urkundlichen und archäologischen Zeugnissen bietet er einen weiteren Anhaltspunkt für die Ortsgeschichte, ohne dass sich die einzelnen Zeitangaben auf dasselbe Bauwerk oder denselben Fund beziehen.

Mainz-Bingen als übergeordneter Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Mainz-Bingen ist der Süden des Landkreises durch die rheinhessische Hügellandschaft, Obst- und Gemüsesonderkulturen einschließlich Spargel sowie ausgedehnte Rebflächen des Rheinhessenweins geprägt. Zum Landkreis Mainz-Bingen gehört Rheinhessen; das Weinbaugebiet erstreckt sich über 26.300 Hektar Rebfläche und ist das größte deutsche Weinbaugebiet.

Weitere Reiseziele entdecken: Engelstadt, Bacharach, Genheim, Heidesheim am Rhein, Waldalgesheim, Ingelheim Am Rhein, Dienheim, Oberheimbach

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mainz-Bingen.

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