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Friedewald: Wandern und Schlossgeschichte

Unterkünfte in Friedewald

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Friedewald im Westerwald, im Norden von Rheinland-Pfalz nahe den Grenzen zu Nordrhein-Westfalen und Hessen, verbindet Wanderwege mit einer vielschichtigen Schlossgeschichte. Wenn Sie einen Hotelaufenthalt in Friedewald planen, bieten die unterschiedlichen Strecken und historischen Orte Anhaltspunkte dafür, was Sie während Ihrer Reise erkunden möchten.

Friedewald Foto: Markus Lenk

Wanderwege mit unterschiedlichen Streckenprofilen

Der Friedewalder Rundwanderweg führt an der Krypta des Weißen Engels, einem Steinbruchbiotop, der Alten Schule und Schloss Friedewald vorbei. Er ist in eine kurze und eine lange Schleife unterteilt; die Strecken reichen von 1,3 bis 10,3 Kilometern. Die Gehzeiten betragen bis zu drei Stunden. So können Sie die Länge Ihrer Wanderung anhand der angebotenen Schleifen auswählen.

Eine andere Größenordnung bietet eine Etappe des Druidensteigs: Sie ist 13,5 Kilometer lang und als mittelschwer eingestuft. Die Strecke führt von Daaden zum Elkenrother Weiher und durch Friedewald. Hier sehen Wandernde das Schloss mit seinem Zwiebelturm und dem massiven Holztor. Anschließend führt die Etappe durch Wiesenlandschaften und in Richtung des Neunkhausen-Weitefelder Plateaus. Der Friedewalder Rundweg bietet mehrere Längen zur Auswahl, während diese Druidensteig-Etappe eine festgelegte Distanz und Schwierigkeit hat. Auch regionale Wander- und Radwege sind mit Schloss Friedewald verbunden.

Schloss und historischer Ortskern

Schloss Friedewald geht auf eine um 1320 von den Grafen von Sayn gegründete Burg zurück. 1324 erhielt Gottfried II. von Sayn das Recht, in Friedewald eine befestigte Burg zu errichten; zugleich wurden der Siedlung Stadtrechte verliehen. Während des Dreißigjährigen Krieges diente das Schloss als letzter Zufluchtsort der Grafschaft. Von 1671 bis 1791 war Friedewald der Hauptsitz der Grafschaft Sayn-Altenkirchen.

Der Hauptbau des Schlosses wird auf 1580 und 1582 datiert, Erweiterungen stammen aus dem Jahr 1609. Zwischen 1885 und 1895 wurde das Hauptgebäude umfassend restauriert und erneuert; die Hoffassade ist im Stil der Spätrenaissance gehalten.

Schloss und historischer Ortskern

Schloss Friedewald geht auf eine um 1320 von den Grafen von Sayn gegründete Burg zurück. 1324 erhielt Gottfried II. von Sayn das Recht, in Friedewald eine befestigte Burg zu errichten; zugleich wurden der Siedlung Stadtrechte verliehen. Während des Dreißigjährigen Krieges diente das Schloss als letzter Zufluchtsort der Grafschaft. Von 1671 bis 1791 war Friedewald der Hauptsitz der Grafschaft Sayn-Altenkirchen.

Der Hauptbau des Schlosses wird auf 1580 und 1582 datiert, Erweiterungen stammen aus dem Jahr 1609. Zwischen 1885 und 1895 wurde das Hauptgebäude umfassend restauriert und erneuert; die Hoffassade ist im Stil der Spätrenaissance gehalten. Dehio beschreibt Schloss Friedewald als besonders charakteristisches Beispiel deutscher Fürstenmanierismus-Schlösser.

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Die Denkmalschutzzone des historischen Ortskerns umfasst das Schloss, Reste der Ortsbefestigung und die ursprünglich ummauerte Siedlung. Von der Befestigung sind niedrige Mauerabschnitte an der Ost- und Westseite sowie ein Teil eines runden Bruchsteinturms im Nordosten erhalten. Östlich der Siedlung liegt die Begräbnisstätte der Schlossherren. Zu ihr gehören ein Weg, ein Eingangstor, eine Krypta mit Engel und zwei Denkmäler aus der Zeit um 1900.

Veranstaltungen und praktische Orientierung

Zum Schlosskomplex gehören ein fünf Hektar großer englischer Park mit mehreren 120 Jahre alten Mammutbäumen und einem integrierten Rosengarten. Alte Bäume und romantische Bepflanzung bilden den Rahmen für Veranstaltungen. Schloss Friedewald bietet Räume und Außenbereiche für Firmenveranstaltungen, private Feiern, Seminare und Workshops, darunter Angebote zu Yoga, Entspannung, Fotografie und Malerei. Für Veranstaltungen sind Buchungen erforderlich. Auch standesamtliche oder freie Trauungen werden angeboten: in historischen Räumen, unter der Hoflinde oder im Rosengarten. Verfügbarkeiten sollten Sie vor Ihrer Reise prüfen.

Der Schlosshof dient außerdem als Ort für Produktpräsentationen, mit Blick auf die Renaissancefassade und das Daadetal. Schloss und Park sind nicht allgemein öffentlich zugänglich; Gruppenbesuche müssen vorher abgesprochen werden. Derzeit gibt es am Schloss keine öffentliche Gastronomie, etwa in Form eines Restaurants, Cafés oder Biergartens.

Am Schloss gibt es viele Parkplätze; bei großen Veranstaltungen stehen zusätzliche Parkmöglichkeiten in der Umgebung zur Verfügung. Die Außenbereiche sind rollstuhlgerecht und verfügen über eine barrierefreie Toilette, das Schloss selbst ist jedoch nur über Treppen erreichbar. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Zugangs- und Servicebedingungen sowie bei Veranstaltungen die Parkorganisation.

Weitere Reiseziele entdecken: Nisterberg, Biersdorf, Schutzbach, Emmerzhausen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Daaden.

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