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Alpen: Kirche, Bönninghardt und Natur

Unterkünfte in Alpen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für eine Reise nach Alpen lassen sich Kulturgeschichte im Ort und Natur- sowie Alltagsgeschichte auf der Bönninghardt als unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die evangelische Kirche steht für einen besonderen Abschnitt der Baugeschichte; die Plaggenhütte macht frühere Lebensverhältnisse anschaulich. In den Waldungen der Bönninghardt kommen Wandern und Familienausflüge als eigener Akzent hinzu. So können Sie Ihren Schwerpunkt nach Interesse an Kirchenarchitektur, historischer Alltagskultur oder Landschaft wählen.

Kirche und Denkmal in Alpen

Die evangelische Kirche in Alpen wurde 1602–1603 erbaut. Sie gilt als ältester frühbarocker Kirchenbau am Niederrhein und zugleich als älteste reformierte Pfarrkirche Deutschlands. Die beiden Einordnungen beziehen sich auf unterschiedliche Aspekte: die Stellung des Bauwerks unter den frühbarocken Kirchen am Niederrhein und seine Bedeutung unter den reformierten Pfarrkirchen in Deutschland.

Neben der Kirche steht ein Bronzedenkmal der Kurfürstin Amalia von der Pfalz. Damit stehen zwei eigenständige Kulturthemen nebeneinander: die Baugeschichte des Kirchengebäudes und das Denkmal für die Kurfürstin. Wer sich für Alpen interessiert, kann die Kirche über ihre Bauzeit und architekturgeschichtliche Einordnung betrachten und das benachbarte Denkmal als weiteres Merkmal des Ortes wahrnehmen.

Plaggenhütte und Geschichte der Bönninghardt

Die Plaggenhütte auf der Bönninghardt veranschaulicht früheres Leben durch Bauweise und Ausstattung. Ihre Wände bestehen aus Holzstämmen und aufgeschichteten Grasplaggen. Alte Ackergeräte und die Innenausstattung ergänzen diesen Einblick. Die Bauform und die Gegenstände geben dabei unterschiedliche Anhaltspunkte: Die Wände zeigen, aus welchen Materialien die Hütte errichtet ist, während die Geräte und Einrichtung das frühere Leben auf der Bönninghardt veranschaulichen.

Der historische Rahmen reicht bis zu den ersten Siedlern zurück, die um 1770 auf die Bönninghardt kamen. Sie und ihre Nachfahren lebten dort bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in sehr armseligen Verhältnissen. Diese Geschichte ergänzt die baulichen und eingerichteten Elemente der Hütte um konkrete zeitliche Eckpunkte und Lebensbedingungen. Für Reisende, die neben Architektur auch Alltagsgeschichte in ihre Wahl einbeziehen möchten, setzt die Bönninghardt damit einen anderen Akzent als die Kirche in Alpen.

Waldungen und Hausbäume

Die Waldungen der Bönninghardt eignen sich für Wander- und Familienausflüge. Auf der Bönninghardt stehen außerdem alte Edelkastanien, sogenannte Hausbäume; ihre Häufigkeit gilt als einmalig. Ein weiterer benannter Ort ist der Waldspielplatz, der sich ebenfalls auf der Bönninghardt befindet.

Die Themen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Wandern und Familienausflüge beschreiben die Eignung der Waldungen, die alten Edelkastanien prägen das Landschaftsthema, und der Waldspielplatz ist ein eigener Ausflugsaspekt. So können Sie bei der Reiseplanung zwischen Bau- und Alltagsgeschichte auf der einen sowie Natur und Freizeit im Wald auf der anderen Seite abwägen.

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Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Wesel

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Im Archäologischen Park und im Römermuseum gibt es regelmäßig Vorführungen, Feste und vielfältige Aktionen zum Zuschauen und Mitmachen. Einzelne Termine und Angebote wechseln; wenn Sie ein bestimmtes Programm einplanen möchten, prüfen Sie am besten vorab die aktuellen Daten.

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Die Beispiele unterscheiden sich vor allem nach Thema und Jahreszeit: In Xanten stehen römische Stadtgeschichte und ein regelmäßig stattfindendes Programm im Vordergrund; auf der Bislicher Insel sind es die geschützte Auenlandschaft und die winterliche Vogelwelt.

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