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Leer: Quellen, Kirchen und Mühlen

Unterkünfte in Leer

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Leer treffen Kirchengeschichte, Quellen am Leerbach, historische Mühlen und eine erhaltene Reeperbahn auf unterschiedliche Weise zusammen. Wenn Sie ein Hotel in Leer suchen, können diese Themen helfen, den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts nach Ihren Interessen einzuordnen.

Kirchengeschichte in Leer

Die Kirche Ss. Cosmas und Damian in Leer wurde um 1200 auf dem Grund des Fronhofs „Leheri“ errichtet, der zur Abtei Werden an der Ruhr gehörte. Ein Kruzifix aus der Zeit um 1300 gilt dort als ältestes erhaltenes Kunstwerk. So stehen mit der Bauzeit der Kirche und dem Kruzifix zwei unterschiedliche historische Bezugspunkte im Mittelpunkt: das Kirchengebäude und ein konkretes Werk sakraler Kunst.

Quellen und Landschaft am Leerbach

Im Naturschutzgebiet Herrenholz liegt im Ortsteil Leer das Naturdenkmal Jannings-Quelle, das den Leerbach speist. Südlich des Dorfes Leer befinden sich im Bereich des Leerbachs die Jannings-Quelle und die nahe gelegene Schwarthoffs Quelle. Die Jannings-Quelle ist eine 8 bis 10 Meter große Quellnische; in ihrem Randbereich liegen bis zu 14 Quellen. Damit sind neben dem Bach selbst auch die Form der Quellnische und ihre Quellenzahl konkrete Merkmale dieses Landschaftsthemas.

Die NaTourismus-Route führt an der klaren Leerbachquelle vorbei bis zum Altenberger Höhenrücken. Wenn Sie den Verlauf für Ihre Reiseplanung heranziehen, prüfen Sie die aktuelle Routenbeschreibung: Die genaue Streckenführung kann sich ändern.

Mühlen und historische Arbeit

Am Leerbach liegen die historischen Mühlen Schmeddings Mühle und Wennings Mühle. Ihre Mühlenarten unterscheiden sich: Schmeddings Mühle war eine Wind- und Wassermühle, Wennings Mühle eine Wassermühle. In Leer ist außerdem die historische Reeperbahn erhalten. Dort wurden über viele Jahre kräftige Taue geschlagen, unter anderem für den Schiffsbedarf. Diese Zeugnisse verweisen auf verschiedene historische Themen – Mühlen und die Herstellung von Seilen für die Schifffahrt.

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Weitere Bau- und Ortsgeschichte

In der Leerer Bauerschaft Alst steht die 1624 erbaute Wasserburg Haus Alst. Ein weiteres historisches Merkmal ist die erhaltene Reeperbahn; anders als die Mühlen steht sie für die Herstellung kräftiger Taue. Die Beispiele geben unterschiedliche Einblicke in die Ortsgeschichte, ohne dass sie auf dieselbe Zeit oder Tätigkeit zurückgeführt werden müssen.

Horstmar als übergeordnetes Reiseziel

Im übergeordneten Reiseziel Horstmar besitzt die historische Altstadt einen klar gegliederten mittelalterlichen Grundriss; Kirche und Rathaus stehen in ihrer Mitte. Die Außenseiten der quadratischen Altstadtanlage werden von ehemaligen wehrhaften Burgmannshöfen geprägt. Das Schlosstor, auch Burgtor genannt, ist das letzte erhaltene von vier Horstmarer Stadttoren und gilt als einzigartig in Westfalen.

Der Merveldter Hof wurde 1561 als prächtige Dreiflügelanlage im Stil der niederländischen Renaissance erbaut. Als besonderes architektonisches Merkmal weist er die „Specklagentechnik“ auf. Die St.-Gertrudis-Kirche in Horstmar ist eine gotische Hallenkirche aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Ihr über 66 Meter hoher Turm zeigt bis heute erkennbare Schießscharten, die auf seinen Charakter als Wehrturm hinweisen.

Auch der Borchorster Hof gehört zu den historischen Bezugspunkten Horstmars; er wurde erstmals 1277 urkundlich erwähnt. Das Gelände der ehemaligen Burg Horstmar ist ein Bodendenkmal. Sandsteinblöcke kennzeichnen den früheren Verlauf der Mauer. Im übergeordneten Reiseziel ist Horstmar außerdem direkt an die 39,4 Kilometer lange RadBahn Münsterland angebunden. Der Bahntrassenradweg verläuft auf der ehemaligen Bahnstrecke von Rheine nach Coesfeld. Prüfen Sie vor einer Tour aktuelle Streckeninformationen, da sich die Infrastruktur ändern kann.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Horstmar.

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