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Werl: Altstadt, Kirchen und Wege entdecken

Unterkünfte in Werl

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Werls Altstadt, Kirchen und Wege bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: Sie können den historischen Stadtkern zu Fuß erkunden, Museen und sakrale Bauwerke als kulturelle Schwerpunkte betrachten oder den Kurpark und die Radwege in den Blick nehmen.

Altstadt und Stadtgeschichte

Werls anerkannter historischer Stadtkern eignet sich für einen Altstadtrundgang. Restaurierte Fachwerkbauten, klassizistische Fassaden, eine Schlossruine und kopfsteingepflasterte Gassen prägen sein Erscheinungsbild. Wenn Sie bei einem Rundgang verschiedene Bauformen wahrnehmen möchten, bieten diese Merkmale unterschiedliche Anhaltspunkte im historischen Stadtkern.

Mitten in der Werler Altstadt, nahe der Propsteikirche, liegt das Städtische Museum am Rykenberg, Wendelin-Leidinger-Haus. Ein Modell zeigt Werl, wie die Stadt im 17. Jahrhundert aussah. Das Museum besitzt außerdem eine eindrucksvolle Gemäldesammlung des Malers Gaudenz von Rustige, der 1810 in Werl geboren wurde. Modell und Gemäldesammlung setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Das eine zeigt ein Stadtbild aus einer bestimmten Epoche, die andere widmet sich der Malerei eines in Werl geborenen Künstlers.

Einen weiteren kulturellen Schwerpunkt bildet das Museum Forum der Völker. Es umfasst mehr als 10.000 Gegenstände außereuropäischer Kunst und Alltagskultur und wird als größtes Völkerkundemuseum Westfalens beschrieben. Das Sammlungsthema unterscheidet sich damit von der Stadtgeschichte und der Gemäldesammlung am Rykenberg.

Kirchen und Wallfahrt

Die Propsteikirche Sankt Walburga ist eine gotische Hallenkirche aus dem 14. Jahrhundert. Zu ihrer kunsthistorisch bedeutenden Ausstattung zählen der monumentale Kreuzaltar, der Dreikönigs-Flügelaltar, der Erbsälzer- und Rosenkranzaltar sowie der reich dekorierte Gerichtsstuhl des Offizialats. Die genannten Altäre und Ausstattungsstücke geben einen konkreten Eindruck von den kunsthistorischen Schwerpunkten dieser Kirche.

Die Werler Wallfahrtskirche St. Maria Heimsuchung ist ein weiterer kirchlicher Ort mit eigener Geschichte: Sie wurde von 1903/04 bis 1906 erbaut. In der Wallfahrtsbasilika befindet sich das Gnadenbild „Trösterin der Betrübten“. Sankt Walburga und die Wallfahrtsbasilika setzen so unterschiedliche Akzente: Hier stehen die gotische Hallenkirche und ihre Ausstattung im Vordergrund, dort das Gnadenbild.

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Kurpark und Radwege

Der Kurpark Werl stammt aus der Zeit des Solbades Werl; seine Ursprünge reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Eine andere Perspektive auf den Park bietet der Baumrundgang, bei dem Sie einheimische und fremdländische Baumarten besuchen können. Damit stehen neben der Geschichte des Parks auch die verschiedenen Baumarten im Mittelpunkt.

Für eine Radtour bietet das „Werler Kleeblatt“ vier thematische Rundkurse durch das Werler Stadtgebiet. Jede Runde ist 17 bis 22 Kilometer lang; die Strecken können einzeln oder kombiniert gefahren werden. Das gibt Ihnen eine konkrete Orientierung für die Wahl zwischen einer einzelnen Runde und mehreren thematischen Kursen.

Die Fahrten verlaufen über verkehrsarme Wirtschafts- und Radwege durch die Landschaft und bieten Eindrücke abseits der Hauptverkehrswege. Bei der Entscheidung zwischen einem Altstadtrundgang und einer Radtour wählen Sie damit nicht nur zwischen zwei Fortbewegungsarten, sondern auch zwischen unterschiedlichen Schwerpunkten: historische Bauten im Stadtkern oder thematische Rundkurse durch die Landschaft. Da sich Wegbedingungen ändern können, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Situation.

Weitere Reiseziele entdecken: Wickede, Geseke, Bad Sassendorf, Anröchte, Warstein, Vellinghausen, Ense, Rüthen

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Soest.

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