Herne entdecken: Kultur, Skulpturen und grüne Wege
Unterkünfte in Herne
Herne verbindet Kulturorte mit Freiräumen und Wegen am Wasser. Schloss Strünkede, die Siedlung Teutoburgia und die Künstlerzeche Unser Fritz stehen für unterschiedliche Zugänge zu Bau- und Kulturgeschichte; der Rhein-Herne-Kanal und die Grünräume setzen einen anderen Schwerpunkt. Richten Sie Ihre Reise danach aus, ob Sie Ausstellungen, Architektur, Spaziergänge oder eine längere Radrunde in den Mittelpunkt stellen möchten.
Schloss Strünkede und Herner Kulturerbe
Schloss Strünkede ist ein Wasserschloss, umgeben von wassergefüllten Gräften und einem großen Teich. Es ist das größte Haus des Emschertal-Museums und zeigt die Dauerausstellung „Land und Leute“ sowie wechselnde Sonderausstellungen. Für Schloss Strünkede und seine Ausstellungen werden Gruppenführungen zu kulturgeschichtlichen Themen mit einer Programmdauer von 60 Minuten angeboten. Wenn Sie eine Führung einplanen, prüfen Sie vorab die Buchungsbedingungen.
Im Schlosspark Strünkede liegt die Schlosskapelle, das älteste Bauwerk im Herner Stadtgebiet. Bernd von Strünkede gründete sie 1272 als Gotteshaus für die Bewohner der Burg. Die Kapelle steht für Konzerte und Gottesdienste zur Verfügung; erkundigen Sie sich vor Ihrem Besuch nach konkreten Terminen und Möglichkeiten.
Die unter Denkmalschutz stehende Siedlung Teutoburgia liegt im Herner Ortsteil Börnig und ist vollständig im Originalstil restauriert. Bei einem Spaziergang durch die Siedlung lässt sich die architektonische und gestalterische Vielfalt des Gartenstadt-Konzepts unmittelbar erleben. Damit ergänzt sie die Museums- und Schlossorte um einen Einblick in eine zusammenhängend erlebbare Siedlungsarchitektur.
Das LWL-Museum für Archäologie und Kultur präsentiert 250.000 Jahre Menschheitsgeschichte in Westfalen. Einen anderen Zugang zu Kultur bietet die Künstlerzeche Unser Fritz: Sie dient elf Künstlern mit eigenen Atelierräumen im alten Kauengebäude der Zeche als Arbeitsstätte.
Das GrabungsCAMP kann im Rahmen einer Mitmachgrabung besichtigt werden. Regelmäßige Termine finden sonntags und an Feiertagen statt; Gruppen können ihren Wunschtermin buchen. Prüfen Sie vorab die Termine und Buchungsbedingungen.
Skulpturen, Grünräume und Wege am Wasser
Der SkulpturenPark Flottmann umfasst 21 Arbeiten auf einem mehr als 10.000 Quadratmeter großen Parkgelände. Da Werke hinzukommen oder versetzt werden können, kann sich die Zusammenstellung verändern. Der Park und das Flottmann-Jugendstiltor können durchgängig und kostenlos besichtigt werden. Wenn Sie eine Sonderveranstaltung einplanen, prüfen Sie die Zugangshinweise.
Der Gysenberger Wald umfasst etwa 58 Hektar und bietet neben dem Revierpark Gysenberg einen hohen Freizeitwert. Seine teilweise sehr alten Laubwaldbestände sind zugleich von hoher ökologischer Bedeutung. Das Heimattiergehege Gysenberg liegt im Naturraum des Ostbachtals; dort werden Tiere artgerecht gehalten. Tierzusammensetzung und Betrieb können sich ändern.
Am Rhein-Herne-Kanal in Herne sind Spaziergänge, Radfahren, Angeln, Bootfahren, Baden, Sonnenbaden, Grillen und Steine-übers-Wasser-Werfen möglich. Für Wassersport sollten Sie vor der Teilnahme die jeweiligen Bedingungen prüfen.
Eine längere Möglichkeit, mehrere Herner Orte mit dem Rad zu verbinden, ist die 39 Kilometer lange Radrundtour „Rund ums Wasser – Kulturkanal, Emscher und Meer“. Sie beginnt und endet am Cranger Kirmesplatz und führt am Rhein-Herne-Kanal, durch den Schlosspark Strünkede und am Revierpark Gysenberg vorbei. Prüfen Sie vor der Fahrt die Streckenbedingungen und die verfügbaren GPX-Daten.
Entscheiden Sie zunächst, welche Aktivitäten Ihre Reise prägen sollen, und richten Sie daran Ihre Suche nach Hotels aus.
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