Kirchherten: Kirchen und historische Bauwerke
Unterkünfte in Kirchherten
Kirchherten spricht Reisende an, die sich für historische Kirchen und Bauformen interessieren. Die örtlichen Bauwerke reichen von einem Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert bis zu Kirchen mit unterschiedlichen Baugeschichten. Im nahe gelegenen Grottenherten ergänzt eine historische Windmühle diesen Blick auf die Baukultur.
Kirchhertens historische Bauwerke
Die denkmalgeschützte Hauskirche gilt als die älteste evangelische Kirche im Rhein-Erft-Kreis, die noch genutzt wird. Sie wurde 1684 am Dorfrand errichtet. Die katholische Pfarrkirche St. Martinus ist seit 1288 belegt. Zwischen 1857 und 1861 ersetzte ein größeres Kirchengebäude den älteren Bau; der ältere Turm blieb erhalten. Diese Abfolge macht sichtbar, dass die Ortsgeschichte mehrere Jahrhunderte umfasst und die Baugeschichte der beiden Kirchen unterschiedliche Kapitel hat.
Ein Fachwerkhaus an der Zaunstraße 99 stammt aus dem Jahr 1558. An der Pützer Straße sind historische Backsteinbauten mit dem ehemaligen Kloster Maria Hilf verbunden. Zusammen mit den Kirchen ergeben sich verschiedene Anknüpfungspunkte, um Fachwerk, Backstein und kirchliche Baugeschichte in Kirchherten gedanklich einzuordnen. Die Jahreszahlen markieren dabei eine lange Zeitspanne: vom Haus des 16. Jahrhunderts über die Hauskirche von 1684 bis zum größeren St.-Martinus-Bau des 19. Jahrhunderts.
Im nahe gelegenen Grottenherten steht eine Turmwindmühle aus dem Jahr 1831. Zu den erhaltenen Teilen zählen die Schindelhaube, die Flügel, das Windwerk und die Mahltechnik. Die Mühle gilt als weiterhin funktionsfähig. Sie bildet einen eigenen Blickfang der regionalen Baugeschichte, bleibt dabei aber ein Bauwerk in Grottenherten.
Bedburg: Schloss, Alt-Kaster und Landschaft
Zum übergeordneten Reiseziel Bedburg gehören weitere historische und landschaftliche Themen. Das Wasserschloss Bedburg stammt aus dem 12. Jahrhundert und gehört zu den ältesten Backsteinbauten des Rheinlandes. Es steht im Stadtzentrum in einem Park mit altem Baumbestand und ist an zwei Seiten von einem Weiher umgeben. Das Schloss wird für Kulturveranstaltungen, Tagungen, Hochzeiten und andere private Feiern genutzt.
Alt-Kaster vermittelt ein mittelalterliches Ortsbild mit Stadttoren, Burg und Vorburg, einem Marktplatz mit alten Giebelhäusern sowie Stadtmauer und Wehrtürmen. Kaster wurde 1339 erstmals als Stadt erwähnt. Stadtführungen erläutern historische Hintergründe und Anekdoten des Ortes; prüfen Sie vor der Reise die Vereinbarungen für eine Führung.
Der Werwolf-Wanderweg bietet eine weitere Perspektive auf Bedburgs Geschichte: Als Rundweg führt er mit sieben Stationen zu den Schauplätzen des historisch verbürgten Werwolfs von Epprath. Der Verlauf führt von Alt-Kaster durch das Naherholungsgebiet am Kasterer See und entlang der Erft direkt ins Bedburger Zentrum; der Weg kann auch in zwei Etappen begangen werden. Prüfen Sie die Routenangaben vor dem Aufbruch.
Das Naherholungsgebiet am Kasterer See umfasst die etwa acht Hektar große Waldfläche Kasterer Höhe und den darin eingebetteten See. Während das Südwestufer der Naherholung dient, ist das Ostufer weitgehend unzugänglich und der Natur vorbehalten. Dort liegen Feuchtbiotope und Nistplätze für Wasservögel. Mit bis zu 1.000 Metern Länge und 125 Metern Breite bietet der See zudem einen Rahmen für Beobachtungsspaziergänge.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bedburg.