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Rahden: Naturorte, Geschichte und der NRW-Nordpunkt

Unterkünfte in Rahden

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Rahden stehen mehrere klar unterscheidbare Themen für einen Aufenthalt zur Wahl: Moor und Heide, historische Alltagskultur, eine geografische Besonderheit und eine Fahrt mit der Museumseisenbahn. Wenn Sie ein Hotel in Rahden suchen, hilft es, zuerst den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu bestimmen. Die Ziele unterscheiden sich in Thema und Maßstab und bieten damit verschiedene Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung.

Naturgebiete und markante Landschaftsformen

Das Weiße Moor in Tonnenheide ist ein 46,12 Hektar großes Naturschutzgebiet mit seltener Flora und Fauna. Zu den dort genannten Vogelarten zählen Wildenten. Um das Gebiet verläuft ein Wanderweg; im Nordosten befindet sich eine Aussichtsplattform. So gehören Landschaft, Weg und Aussichtspunkt zu den verschiedenen Merkmalen dieses Naturziels.

Auch das Naturschutzgebiet Schnakenpohl liegt in Rahden, im Ortsteil Varl. Mit 6,69 Hektar ist es deutlich kleiner als das Weiße Moor. Es wurde 1936 eingerichtet und bewahrt einen Heideweiher mit besonderer Flora. Diese vermittelt einen Eindruck des früher moor- und heidegeprägten Rahdener Landes. Im Vergleich der beiden Gebiete treffen unterschiedliche Größenordnungen auf verschiedene Naturmerkmale: Beim Weißen Moor sind unter anderem Vogelwelt und Wanderweg beschrieben, beim Schnakenpohl der Heideweiher und die frühere Landschaftsprägung.

Ein anderes Naturthema setzt der Große Stein von Tonnenheide: Der eiszeitliche Findling ist 10 Meter lang, 7 Meter breit und 3 Meter hoch. Damit steht neben den geschützten Landschaftsflächen auch ein einzelnes geologisches Objekt im Blick. Im Ortsteil Pr. Ströhen der Stadt Rahden liegt der NRW-Nordpunkt, der nördlichste Punkt des Landes Nordrhein-Westfalen. Er ergänzt die Naturziele um einen klaren geografischen Bezugspunkt.

Geschichte und Museumseisenbahn

Der Museumshof Rahden zeigt ein vollständig eingerichtetes Bauerngehöft, wie es im 19. Jahrhundert aussah. Die gesamte Inneneinrichtung besteht aus Originalstücken aus dem ehemaligen Amt Rahden. Das historische Thema erschließt sich hier über das Gehöft als Ganzes und seine Einrichtung, nicht nur über einzelne Gegenstände.

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Die Burgruine Rahden ist über 600 Jahre alt. Damit steht sie für einen deutlich älteren historischen Zeithorizont als das bäuerliche Alltagsbild des 19. Jahrhunderts, das der Museumshof vermittelt.

Eine Fahrt mit der Museumseisenbahn Rahden-Uchte e.V. ist ein weiteres Thema für den Aufenthalt. Die Bahn befährt mit historischen Fahrzeugen eine 25 Kilometer lange Strecke zwischen Rahden und Uchte. Wegen Gleisarbeiten wird sie derzeit nur bis Lavelsloh befahren; der Betrieb ist saisonal. Prüfen Sie vor Ihrer Reise den Fahrplan für den gewünschten Zeitraum, da sich die Betriebsbedingungen ändern können.

Der weitere Rahmen: Minden-Lübbecke

Über Rahdens eigene Ziele hinaus eröffnet das übergeordnete Reiseziel Minden-Lübbecke einen größeren regionalen Themenrahmen. Im Mühlenkreis Minden-Lübbecke gibt es 43 funktionsfähige Wind-, Wasser- und Rossmühlen. Die LandArt-Route verbindet auf fünf Teilrouten gut 80 Kunst- und Kulturstationen. Für Radreisende bietet der Weser-Radweg einen weiteren Maßstab: Auf insgesamt etwa 520 Kilometern führt er von Hann. Münden im Weserbergland bis Cuxhaven an der Nordsee; im Mühlenkreis verläuft er von Porta Westfalica bis Petershagen.

Weitere Reiseziele entdecken: Hüllhorst, Preussisch Oldendorf, Stemwede, Espelkamp, Porta Westfalica, Bad Oeynhausen, Petershagen, Minden

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Minden-Lübbecke.

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