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Neuenrade: Aussicht, Geschichte und Natur

Unterkünfte in Neuenrade

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie ein Hotel in Neuenrade suchen, können die Themen des Ortes bei Ihrer Reiseplanung Orientierung geben: Aussicht am Kohlberg, historische Zeugnisse in der Stadt und ihren Ortsteilen sowie Wege und Natur am Hönnetal. Die Sehenswürdigkeiten setzen unterschiedliche Schwerpunkte – von einem Aussichtsturm über Industriegeschichte bis zu einer Turmhügelburg.

Aussicht und Natur in Neuenrade

Der Kohlberg ist mit 514 Metern die höchste Erhebung Neuenrades. Auf ihm steht der 14 Meter hohe Quitmannsturm. Von dort reicht der Blick über das Sauerland und das Lennetal bis nach Wildewiese und darüber hinaus. Ebenfalls am Kohlberg liegt die Skipiste: Sie hat eine Abfahrtslänge von 430 Metern und zwei Schlepplifte mit Mittelstation.

Die Hönnequelle befindet sich am Großen Attig auf 437 Metern Höhe. Als Hungerquelle kann sie austrocknen, wenn der Grundwasserspiegel sinkt. Die Hönne entspringt in Neuenrade und gibt der Ferienregion Hönnetal ihren Namen. So treffen an der Quelle ein konkreter Naturpunkt und ein regionaler Bezug zusammen.

Für Wanderungen gibt es unterschiedliche Streckenangaben und Formen: Der aussichtsreiche Roden-Hennes-Weg ist ein knapp 10 Kilometer langer Rundwanderweg um Neuenrade und mit dem Wegezeichen N1 markiert. Der Vita-Parcours beginnt am Wanderparkplatz Quitmannsturm am Kohlberg. Seine 15 Übungsstationen liegen auf einer 3,3 Kilometer langen Laufstrecke. Auf dem Hönnetal-Radweg sind in Neuenrade Mountainbiken, Rennradfahren und Genussradeln möglich.

Stadtgeschichte und besondere Bauwerke

Das Stadtmuseum Neuenrade widmet sich in drei Abteilungen der Stadt-, Industrie- und Verkehrsgeschichte. Einen anderen Blick auf die Vergangenheit bietet der Rennofen bei Gut Berentrop: Er gilt als der am besten erhaltene Rennofen im Märkischen Sauerland. Manfred Sönnecken entdeckte ihn 1965; datiert wurde er auf das 13. Jahrhundert.

Im Ortsteil Küntrop steht die Motte, eine 22 Meter hohe hölzerne Turmhügelburg. In Neuenrade-Affeln befindet sich in der Pfarrkirche St. Lambertus ein spätgotischer Antwerpener Altar. Seine Szenen zeigen das Leben Christi, Mariens und des Heiligen Lambertus. Beide Orte veranschaulichen unterschiedliche Aspekte des kulturellen Erbes Neuenrades.

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Auch der Geschichtspfad ordnet Geschichte zeitlich ein: Er beginnt mit einer Tafel zur Jahreszahl 0, Christi Geburt, und endet mit einer Tafel zur 650-Jahrfeier der Stadt Neuenrade im Jahr 2005. Ein weiteres, ganz anders ausgerichtetes Ziel ist Karlo, ein Kinderkarussell auf dem Platz der Generationen.

Weitere Themen im Märkischen Kreis

Auch das übergeordnete Reiseziel Märkischer Kreis bietet eigenständige Themen für Kultur- und Naturinteressierte. Burg Altena ist dort ein Denkmal von nationaler Bedeutung und war Standort der ersten und damit ältesten ständigen Jugendherberge der Welt. Das Deutsche Drahtmuseum widmet sich der Drahtherstellung früher und heute; Experimentierstationen laden zum Mitmachen ein. Zur Technikgeschichte des Drahtes kommen dort seine Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte hinzu.

Die Luisenhütte im Märkischen Kreis zeigt anschaulich, wie dort Eisen hergestellt und zu Gussprodukten weiterverarbeitet wurde. Die Balver Höhle zählt aufgrund ihres archäologischen Fundmaterials zu den wichtigsten Fundplätzen der Kulturen der Mittleren Altsteinzeit in Europa. Im Felsenmeer Hemer haben Wind, Wasser und Menschen über Jahrhunderte Felsenformationen geprägt; dort liegt zugleich eines der ältesten Abbaugebiete von Eisenerz in Westfalen. Besichtigt wird das Felsenmeer ausschließlich über ausgewiesene Wege; der Panoramaweg führt zu den Aussichtspunkten.

Weitere Reiseziele entdecken: Balve, Meinerzhagen, Kierspe, Menden, Lüdenscheid, Nachrodt-Wiblingwerde, Herscheid, Schalksmühle.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Märkischer Kreis.

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