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Asendorf: Ziehbrunnen und Baukultur

Unterkünfte in Asendorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Asendorf bietet Reisenden, die ihre Zielwahl auch an historischen Bauzeugnissen ausrichten, einen konkreten Anknüpfungspunkt. Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes gehört ein denkmalgeschützter Ziehbrunnen. In der Nachbarschaft steht ein denkmalgeschütztes Querdeelenhaus von 1898 mit angrenzendem Backhaus. Wege, Landschaft und weitere Bauwerke im Kalletal bilden einen eigenen regionalen Themenkreis.

Bauzeugnisse in und bei Asendorf

Der Ziehbrunnen und das Querdeelenhaus setzen unterschiedliche bauliche Akzente. Beim Brunnen steht ein einzelnes geschütztes Bauwerk im Mittelpunkt. Das Querdeelenhaus ist ein kombiniertes Wohn- und Wirtschaftsgebäude: Wohnen und landwirtschaftliches Wirtschaften sind in einem Gebäude zusammengefasst. Das Backhaus grenzt direkt an und ergänzt die Beschreibung um ein weiteres konkretes bauliches Merkmal. So unterscheiden sich die beiden Motive sowohl durch ihre Bauform als auch durch ihre Nutzung.

Für Reisende mit Interesse an Baugeschichte sind das unterschiedliche Bezugspunkte: der Ziehbrunnen als einzelnes Bauwerk in Asendorf und das Querdeelenhaus in der Nachbarschaft mit seiner Verbindung von Wohn- und Wirtschaftsbereich. Das Baujahr 1898 gibt dem Haus einen konkreten zeitlichen Bezug. Zusammen mit dem angrenzenden Backhaus lässt sich so eine Bauform betrachten, bei der mehrere Nutzungsmerkmale zusammenkommen.

Wege und Bauwerke im Kalletal

Im Kalletal verlaufen leichte Wege entlang der Weser; anspruchsvollere Wanderwege führen durch das Bergland der Nordlippischen Hügel. Die „Feldwege-Tour“ ist eine Radtour durch das Gemeindegebiet von Kalletal. Sie ist 35,5 Kilometer lang und umfasst einige sportliche Anstiege. Damit lassen sich die Wege nach Aktivität und Anforderungsprofil unterscheiden: zu Fuß stehen leichte Wege am Fluss anspruchsvolleren Wanderwegen im Hügelland gegenüber; die Feldwege-Tour ist eine Radtour mit benannter Länge und sportlichen Anstiegen. Diese Gegenüberstellung hilft, die verschiedenen Möglichkeiten im Kalletal einzuordnen, ohne sie zu einem einzigen Wegtyp zusammenzufassen.

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Am Rand der Weseraue stehen im Kalletal das Weserrenaissance-Schloss Varenholz und eine evangelisch-reformierte Kirche. Ein Rundweg führt durch das Naturschutzgebiet Aberg-Herrengraben und an der alten Herrengraben-Brücke aus dem Jahr 1753 vorbei. Auf diesem Rundweg treffen ein Naturraum und ein datiertes Bauwerk im selben Verlauf aufeinander. Schloss und Kirche geben einen weiteren architektonischen Bezugspunkt am Rand der Weseraue; sie sind von den Angaben zu diesem Rundweg zu unterscheiden.

Am Ihmser Bruch stehen zwei Eichen, die etwa 250 Jahre alt sind und im Volksmund „Ihmser Tor“ heißen. Mit ihrem ungefähren Alter und dem lokalen Namen bilden sie einen benannten Naturpunkt im Kalletal. So kommen neben Bauwerken und Wegen auch natürliche Merkmale als eigene regionale Anknüpfungspunkte in den Blick.

Die Tourist-Info Kalletal befindet sich in der Corves Mühle im Zentrum von Hohenhausen. Prüfen Sie den Standort vor Ihrer Reise nochmals.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kalletal.

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