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Steinheim zwischen Wanderwegen und Möbelgeschichte

Unterkünfte in Steinheim

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie ein Hotel in Steinheim suchen, geben der Rundgang, die Wanderwege, das Möbelmuseum und lokale Traditionen unterschiedliche Anhaltspunkte für die Planung Ihres Aufenthalts. Sie können Stadtgeschichte, Bewegung in verschiedenen Landschaften und Kultur rund um die Möbelherstellung als eigene Schwerpunkte betrachten.

Steinheim zu Fuß entdecken

Der interaktive Rundgang umfasst 13 Sehenswürdigkeiten. Sein Startpunkt ist der Steinheimer Kump; Sie können den Rundgang aber auch an jeder anderen Stelle beginnen. Das gibt Ihnen Spielraum bei der Reihenfolge der Stationen, ohne dass Sie an einen einzigen Einstiegspunkt gebunden sind.

Auch die ausgewiesenen A-Wanderwege unterscheiden sich durch ihre Landschaft. Vier der sechs verlaufen im und südwestlich um den Steinheimer Forst. A1 und A2 bleiben vollständig auf Forstwegen im artenreichen Laubmischwald. A3 und A4 führen um den Hahneberg durch ein Gebiet, das von Wiesen, Weiden und Feldern zwischen der Emmer und dem Steinheimer Forst geprägt ist. Damit stehen Waldwege und eine offene, landwirtschaftlich geprägte Landschaft als unterschiedliche Wegbilder nebeneinander.

Bei A5 und A6 sind konkrete Orientierungspunkte genannt. A5 beginnt an einer Informationstafel nahe der Boule-Bahn am Weg „Im Altenhagen“, führt durch die Emmerauen in Richtung Eichholz und quert die Emmer im Bereich des Strucksteins, bevor sie auf der anderen Seite zurückführt. A6 führt östlich von Eichholz bis zur Kluslinde und anschließend am anderen Ufer der Emmer entlang zurück nach Steinheim. Beide Beschreibungen geben Ihnen markante Punkte für die Planung, unterscheiden sich aber in ihrem Verlauf und den genannten Landschaften.

Möbelgeschichte im Museum

Das Möbelmuseum Steinheim zeigt in den Räumen der ehemaligen Möbelfabrik von Joseph Günther auf 900 Quadratmetern die Geschichte der Steinheimer Möbelherstellung und ihre Entwicklung über 120 Jahre. Die Exponate stammen aus Steinheimer Betrieben. An ihnen lassen sich Möbelstile vom Historismus und Jugendstil über Art déco und Stilmöbel bis zu modernen Designs nachvollziehen.

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Zum Museumsprogramm gehören pro Jahr bis zu vier Sonderausstellungen. Einheimische Künstler, Sammler und Historiker präsentieren dabei Werke, Fotos, Bilder und Objekte. Die Themen reichen von aktuellen und historischen Fragen bis zum Vereinsleben der Stadt. So verbindet das Museum die längerfristige Entwicklung der Möbelherstellung mit wechselnden Ausstellungsthemen.

Traditionen und Freizeit

Der Rosenmontagszug ist eine jährliche Tradition in der Emmerstadt Steinheim. Die neuzeitliche Folge begann 1911; laut Stadtangabe kommen dabei bis zu 25.000 Besucher. Darüber hinaus feiern mehrere Schützenvereine und Schützenbrüderschaften in Steinheim jedes Jahr ein Schützenfest. Ein anderer zeitlicher Blick gilt dem Rochustag: Der damalige Bürgermeister Homissen und der Rat der Stadt setzten ihn 1637 als Stadtfeiertag ein und legten das Rochus-Gelübde ab. Diese historischen Ursprünge und die jährlich gefeierten Traditionen geben unterschiedliche Einblicke in die lokale Kultur.

Für Schwimmen verfügt das Steinheimer Freibad über ein 25-Meter-Schwimmerbecken und eine Sprunganlage mit 5-, 3- und 1-Meter-Brettern. Hinzu kommen ein Nichtschwimmerbecken mit 60 bis 125 Zentimetern Wassertiefe, eine Breitwasserrutsche und eine Schwallwasserdusche. Damit bildet das Freibad einen eigenen Freizeit-Schwerpunkt neben Rundgang, Wanderwegen und Museum.

Weitere Reiseziele entdecken: Vinsebeck, Sandebeck, Höxter, Gehrden, Nieheim, Warburg, Borgentreich und Beverungen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Höxter.