Braunshausen: Wege, Heckenlandschaft und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Braunshausen
Braunshausen verbindet Wege durch Wälder und Wiesen mit einer alten Kulturlandschaft und religiöser Ortsgeschichte. Für Ihre Planung bieten sich damit verschiedene Schwerpunkte: Natur, Spazierwege und die Baugeschichte der St.-Antonius-Kirche. Auch der Spielplatz an der Kampstraße ist ein benannter Punkt im Ort.
Heckenlandschaft und Wege
Das Naturschutzgebiet Heckenlandschaft Braunshausen schützt einen ausgedehnten Hecken-Grünlandkomplex. Es umfasst auch eine Wacholderheide, die durch frühere extensive Beweidung entstanden ist und als Relikt einer alten Kulturlandschaft gilt. Naturschutz und frühere Landnutzung treffen hier in einem konkreten Landschaftsthema zusammen.
Auf Wegen rund um Braunshausen können Sie durch Wälder und Wiesen spazieren oder wandern. Ein eigener Zugang zum Sauerland-Höhenflug beginnt in Braunshausen und führt durch Wiesen und Felder quer durch die Medebacher Bucht. Er verbindet damit einen klar benannten Startpunkt mit einem Wegverlauf durch diese Landschaft.
Der Kreuzweg umfasst vierzehn Stationen und ist zugleich ein Spazierweg, der an der Kapelle oberhalb von Braunshausen endet. Der Klippenweg verbindet dagegen den Ruhewald mit dem Sportplatz von Braunshausen. Die benannten Ziele geben den Wegen unterschiedliche Akzente: Hier führt der Spazierweg zur Kapelle, dort verbindet der Weg zwei weitere Orte. Sie können diese Unterschiede bei der Auswahl Ihres Ausflugs berücksichtigen, ohne die Wege nach einer nicht genannten Länge oder Dauer einzuteilen.
Der historische Totenweg führt zum Friedhof von Hallenberg. Heute hat er den Charakter eines Wirtschaftswegs und ist ein beliebter Spazierweg für Gäste und Einheimische. Mit der Nuhne-Brücke kommt eine Verbindung für Fußgänger hinzu: Sie verbindet Braunshausen und Rengershausen über die Landesgrenze hinweg und ermöglicht den Weg ins nahegelegene Hessen.
Kirche und Ortsgeschichte
Die St.-Antonius-Kirche in Braunshausen wurde 1898 begonnen und 1903 feierlich eingeweiht. Ihre Innenausstattung ist neugotisch. Zur Ausstattung gehört eine Orgel aus der Werkstatt der Gebrüder Stockmann in Werl aus dem Jahr 1908. Die drei Glocken wurden bereits 1900 gegossen; nur die kleinste überstand beide Weltkriege. Außerdem besitzt die Kirche ein seltenes mechanisches Uhrwerk. Baugeschichte, Ausstattung und die wechselvolle Geschichte der Glocken bilden mehrere konkrete Aspekte der Kirche, die sich voneinander unterscheiden.
Der Spielplatz Braunshausen liegt zentral an der Kampstraße. Zu seiner Ausstattung gehören Rutschen, Klettergeräte und eine Seilbahn. Damit ist er ein weiterer örtlicher Punkt, den Sie unabhängig von den Themen Natur und Kirchenbau in Ihre Reiseplanung einbeziehen können.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Hallenberg
Im übergeordneten Reiseziel Hallenberg bewahrt der historische Stadtkern den typisch ringförmigen Straßenverlauf um den Standort der Burg. Zu ihm gehören zahlreiche Fachwerkhäuser, die Pfarrkirche und der Marktplatz. Diese historischen Merkmale sind Hallenberg zuzuordnen und bilden einen eigenen kulturellen Schwerpunkt neben den Themen in Braunshausen.
Im Informations- und Kommunikationszentrum KUMP in Hallenberg kann die Hallenberger Osternacht multimedial erlebt werden. Im Hallenberger Eishäuschen befindet sich eine Dauerausstellung mit Eisskulpturen des heimischen Eiskünstlers Joachim Knorra.
Auch die Freilichtbühne Hallenberg gehört zur Kulturgeschichte des übergeordneten Reiseziels: Seit 1946 wurden dort mehr als 100 Stücke inszeniert; außerdem gab es einige Gastspiele. Die Bühne gab zudem das Versprechen, alle zehn Jahre ein Passionsspiel über Leben und Sterben sowie die Botschaft der Auferstehung Jesu Christi aufzuführen.
Weitere Reiseziele entdecken: Liesen, Hesborn.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hallenberg.