Bontkirchen: Kirchengeschichte und regionale Themen
Unterkünfte in Bontkirchen
Wenn Sie ein Hotel in Bontkirchen suchen, können die örtlichen Kirchen einen kulturellen Ausgangspunkt für Ihre Reiseplanung bilden. St. Vitus steht für eine lange kirchliche Überlieferung und einen Bau aus dem späten 19. Jahrhundert; St. Maria am Hagen erzählt eine jüngere, klar datierte Geschichte. Ergänzend lassen sich regionale Themen des übergeordneten Reiseziels Brilon betrachten.
Kirchen mit unterschiedlichen historischen Bezügen
Die Pfarrkirche St. Vitus wurde 1895/1896 erbaut und war bereits 1276 erstmals erwähnt. Damit steht der spätere Bau neben einer deutlich älteren kirchlichen Überlieferung. Zu deren mittelalterlichen Verbindungen zählen Corvey oder Stadtberge, Heringhausen, Thülen und Kloster Bredelar. Wer sich für die Geschichte kirchlicher Orte interessiert, findet hier sowohl einen konkreten Bauzeitraum als auch Bezüge, die über die einzelne Kirche hinausweisen.
Die Kapelle St. Maria am Hagen wurde 1947 gegründet und 1948 geweiht. 1950 erhielt sie Glasfenster des Briloner Künstlers Franz Kornemann. Ein weiterer markanter Moment war 1955, als die Kapelle Ziel einer Wallfahrt von nahezu 400 jungen Menschen wurde. Gründung, Weihe, künstlerische Ausstattung und Wallfahrt zeigen unterschiedliche Stationen ihrer Geschichte.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Brilon
Im übergeordneten Reiseziel Brilon verbindet der Briloner Schnadezug Brauchtum mit der Geschichte des Grenzbegangs. Seit 1388 ist er als Grenzbegang belegt; seine Tradition reicht mehr als 620 Jahre zurück. Der Schnadezug gehört zu den größten und originellsten Volksfesten Westfalens und gilt als zentraler Ausdruck der Briloner Brauchtums- und Traditionspflege.
Auch Brilons Bau- und Stadtgeschichte bietet verschiedene Anknüpfungspunkte. Das Rathaus wurde um etwa 1250 erbaut, besitzt eine barocke Front und gilt als eines der ältesten Rathäuser Deutschlands. Das Stadtmuseum Haus Hövener liegt im Zentrum von Brilon direkt am Marktplatz und ist weitgehend im Zustand von 1910 erhalten. Dort sind Originalknochen eines Iguanodons ausgestellt, die 1978 in einem Steinbruch bei Brilon-Nehden entdeckt wurden. Ein interaktives Stadtmodell vermittelt außerdem Einblicke in das Briloner Stadtleben vergangener Jahrhunderte.
Geologie und Wege in Brilon
Der Geologische Sprung Brilon ist ein etwa acht Kilometer langer Themenweg mit geologischen Übergängen und Panoramaaussichten. Er macht zwei Zeugnisse des Devons erlebbar: die Kalkkuppen der Briloner Hochfläche und die Diabasvorkommen des Bilstein. Zu den Höhepunkten gehört eine Aussichtsplattform auf der 634 Meter hohen Bilsteinhalde.
Auch die Wege im übergeordneten Reiseziel Brilon unterscheiden sich in Länge und Thema. Der Rothaarsteig und der Briloner Kammweg beginnen beide am Briloner Marktplatz. Die DinoSpuren in Brilon-Nehden sind ein familienfreundlicher Themenrundweg zu Dinosaurierspuren: Sie sind etwa 800 Meter lang und weisen keine anstrengenden Anstiege auf. Der Landschaftstherapeutische Weg Brilon ist 2,54 Kilometer lang und umfasst die Geräuschinstallation Feenklang, die auf die Waldfee von Brilon anspielt.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Brilon.