Assinghausen – Rosenwege, Fachwerk und Küsterlandkapelle
Unterkünfte in Assinghausen
Assinghausen ist ein Rosendorf, dessen Rosenwege, historische Gebäude und religiöse Orte unterschiedliche Seiten des Ortes zeigen. Mehr als 200 Rosensorten und vier Wege durch den Ort machen Rosen zu einem prägenden Thema; zugleich kommen Sie bei einem Spaziergang an restaurierten Fachwerkhäusern und anderen historischen Gebäuden vorbei. Auch die Wanderwege A2 und A3 setzen eigene Akzente: von einer angegebenen Streckenlänge bis zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Bruchhauser Steine.
Rosen im Ortsbild und auf den Wegen
Der Rosenverein gestaltet und pflegt die Rosen gemeinsam mit den Anwohnern und bietet Führungen an. Ein begehbarer Rosen-Rosenkranz gilt als einzigartig. Auch die katholische Pfarrkirche St. Katharina ist von Rosen umgeben. Die vier Rosenwege führen durch Assinghausen an Rosenbeeten entlang und geben dem Rosenthema eine Wegführung durch den Ort.
Der Rosenring beginnt am Grimmedenkmal. Seinem Markierungszeichen folgend verläuft er entlang der Grimmestraße in Richtung Olsberg bis zur Straße Vockelied bergauf. Die Rose verbindet auch Assinghausen und Bruchhausen; mit diesem Zusammenhang sind ein Rosencafé und ein Rosengarten verbunden.
Kapelle, Kreuzweg und Museen
Die Küsterlandkapelle wurde 1758 als Fuhrmannskapelle an einem Handelsweg erbaut, der von Bigge über Assinghausen nach Medebach führte. 1910 wurde sie um eine Lourdes-Grotte zur Marienverehrung erweitert, die aus Natursteinblöcken errichtet wurde. So stehen in der Geschichte der Kapelle ihre ursprüngliche Funktion am Handelsweg und die spätere Ergänzung um einen Ort der Marienverehrung nebeneinander.
Der historische Kreuzweg von Assinghausen hat 14 Stationen und wurde am 25. Juli 1858 feierlich eingeweiht. Ein gemeinnütziger Verein pflegt den Weg. Im Grimme Museum Assinghausen werden Original-Manuskripte und Original-Briefe gezeigt. Das Museum befindet sich im ehemaligen Gebäude der Volksschule Assinghausen. Im Reisen-Speicher befindet sich außerdem ein kleines Heimatmuseum.
Küsterland und Wanderwege
Das Küsterland ist ein ehemaliger Kurpark mit robusten Kleinstrauchrosen und üppigen Ramblerrosen. Ein Wildrosenbeet markiert die Grenze zwischen dem Küsterland und den angrenzenden wilden Wiesen und Wäldern. Auch das Naturschutzgebiet Ruhrtal bei Assinghausen bietet einen eigenen Landschaftskontext: Es umfasst einen Abschnitt der Ruhr, Weidegrünland und einen Pappelbestand. Assinghausen liegt südlich und östlich des Schutzgebiets.
Der örtliche Rundwanderweg Assinghausen A2 – Iberg-Rundweg ist 6,03 km lang und führt zum Strücker Stein, wo eine Rastmöglichkeit mit schöner Aussicht besteht. Beim Assinghausen A3 – Olsberg-Gipfelsteig-Rundweg befindet sich eine Rastmöglichkeit oberhalb der Felder; von dort bietet sich ein besonderer Ausblick auf die Bruchhauser Steine. Damit stehen beim A2 die angegebene Länge und der Strücker Stein im Vordergrund, beim A3 der Aussichtspunkt mit Blick auf die Felsen.
Im übergeordneten Reiseziel Olsberg
Die Bruchhauser Steine wurden im April 2017 als erstes Nationales Naturmonument in Nordrhein-Westfalen ausgewiesen. Das Gebiet ist Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet und Vogelschutzgebiet. Ein Informationszentrum mit Führungsangeboten und mehrere Themenwege erschließen das geschützte Felsgebiet. Zwischen den Felsen befindet sich eine prähistorische Wallburg und Kultstätte, die ungefähr aus der Zeit um 500 v. Chr. stammt. Diese regionalen Besonderheiten gehören zum übergeordneten Reiseziel Olsberg und sind vom Ortsprofil Assinghausens zu unterscheiden.
Weitere Reiseziele entdecken: Bruchhausen, Gierskopp, Wiemeringhausen, Wulmeringhausen, Elpe, Antfeld, Elleringhausen
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