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Hückelhoven: Bergbaugeschichte, Radwege und Natur

Unterkünfte in Hückelhoven

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hückelhoven liegt in der Rurniederung. Für Ihre Reiseplanung stehen Radfahren, Spaziergänge und Zeugnisse der Bergbaugeschichte als unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander. So können Sie den Aufenthalt auf Aktivitäten im Freien oder auf industrielles und architektonisches Erbe ausrichten. Zu den konkreten Zielen zählen die Millicher Halde mit Aussicht auf die Stadt, umliegende Siedlungen und das weitere Umland sowie Schacht 3 als Industriedenkmal und Wahrzeichen der Bergbauzeit.

Radfahren in Hückelhoven

Das gut entwickelte Radwegenetz in Hückelhoven eignet sich für kurze Ausflüge und längere Touren. Mit einem nummerierten Knotenpunktsystem können Sie Routen planen, die die NiederRhein-Route oder den RurUfer-Radweg einbeziehen. Die flachen Abschnitte entlang der Rur gelten als familienfreundliches Radterrain. Für die Tourenwahl zählen damit zwei verschiedene Punkte: kurzer Ausflug oder längere Tour einerseits, die als familienfreundlich geltenden flachen Rurabschnitte andererseits.

Spaziergänge und Aussichtspunkte

Die Millicher Halde ist ein Erholungsgebiet in Hückelhoven. Von dort reicht der Blick über die Stadt, umliegende Siedlungen und das weitere Umland. Die Aussichtsplattform Himmelstreppe erreicht man über einen etwa 1,7 Kilometer langen Fußweg vom Eingang an der Gronewaldstraße. Auf der Halde wird außerdem die geführte Haldenwanderung „Die Schöne“ für Gruppen ab sechs Personen angeboten. Am Adolfosee stehen Spaziergänge und Naturbeobachtung im Mittelpunkt. Für die Auswahl können Sie Aussichtspunkt und geführte Wanderung auf der Halde den Spaziergängen und der Naturbeobachtung am Adolfosee gegenüberstellen.

Bergbaugeschichte und Architektur

Um 1920 begann die frühere Zeche Sophia-Jacoba mit dem Bau der Siedlung Auf dem Hansberg. Die Evangelische Pfarrkirche Hückelhoven ist eine neugotische Backstein-Hallenkirche aus den Jahren 1890/91. Ihr geschützter Orgelprospekt stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und ist damit deutlich älter als der Kirchenbau. Der zeitliche Vergleich ordnet die Baugeschichte ein: Der Orgelprospekt ist älter als das Kirchengebäude, während der Siedlungsbau erst um 1920 einsetzte.

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Schacht 3 gilt als Industriedenkmal und Wahrzeichen der Bergbauzeit in Hückelhoven. Der Barbarastollen kann im Rahmen geführter Touren besichtigt werden; Führungen für Gruppen ab zehn Personen sind ebenfalls möglich. Eine vorherige Absprache kann für das Besuchsprogramm erforderlich sein. Das Mineralien- und Bergbaumuseum bietet nach vorheriger Anmeldung Führungen und Mikroskopierabende für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Mineralien- und Bergbaufreunde setzen ihren Schwerpunkt auf Mineralien und Fossilien.

Im übergeordneten Reiseziel Heinsberg

Die Teverener Heide ist ein 450 Hektar großes Naturschutzgebiet im übergeordneten Reiseziel Heinsberg. Sie erstreckt sich über die Gebiete der Gemeinde Gangelt sowie der Städte Geilenkirchen und Übach-Palenberg. Offene Heideflächen, sumpfige Moore, stille Seen, Binnendünen und Waldflächen prägen die Landschaft. Vier Rundwanderwege bieten unterschiedliche Distanzen: Der Moorrundweg ist 5,8 km lang, der Heiderundweg 6 km, der Seenrundweg 7,1 km und der Große Rundweg 9,4 km. Mit 5,8 km ist der Moorrundweg der kürzeste, mit 9,4 km der Große Rundweg der längste. Die Startpunkte liegen an ausgewiesenen Parkplätzen in Scherpenseel, Grotenrath und Hohenbusch. Für eine konkrete Wanderung ist ein Blick auf die aktuellen Wegbedingungen sinnvoll.

Weitere Reiseziele entdecken: Geilenkirchen, Heinsberg, Holzweiler, Tüddern, Selfkant, Erkelenz, Übach-Palenberg, Gangelt

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Heinsberg.