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Schloß Holte-Stukenbrock: Naturwege, Emsquellen und Pollhans

Unterkünfte in Schloß Holte-Stukenbrock

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schloß Holte-Stukenbrock bietet unterschiedliche Anlässe für einen Aufenthalt: Pollhans, Safariland Stukenbrock, die Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne sowie Wege durch Wald- und Moorlandschaften. Bei der Reiseplanung lohnt es sich, zuerst den Schwerpunkt festzulegen: Veranstaltung, Tier- und Freizeitangebote, Geschichte oder Naturwege.

Pollhans und weitere Erlebnisse

Pollhans umfasst Markttreiben, Partyzelte, eine Wirtschaftsschau und einen Bauernmarkt. Alljährlich am dritten Oktoberwochenende bauen mehr als 350 Schausteller ihre Attraktionen auf dem Pollhans-Platz auf. Damit prägt das Fest den Veranstaltungskalender mit einem klar benannten Zeitraum und mehreren unterschiedlichen Angeboten.

Das Safariland Stukenbrock verbindet einen Wildtier-Zoo mit 600 exotischen Tieren, einen Vergnügungspark mit 30 Attraktionen und Live-Shows sowie den Indoor-Spielpark „Kattas Welt“. Prüfen Sie die aktuellen Angebote vor Ihrer Reise.

Eine andere Art des Besuchs bietet die Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne. Die etwa zweistündige Führung beginnt in der Dauerausstellung im ehemaligen Arrestgebäude und endet am Ehrenfriedhof sowjetischer Kriegstoter. Sie findet donnerstags von 14 bis 16 Uhr statt, außer an gesetzlichen Feiertagen. Eine Anmeldung ist spätestens 48 Stunden vorher erforderlich. Treffpunkt ist um 13.45 Uhr an der Pforte der Polizeischule; ein gültiger Personalausweis ist erforderlich. Prüfen Sie die Besucherangaben vor dem Termin.

Jagdschloss und Baugeschichte

Das Jagdschloss Holte wurde zwischen 1608 und 1616 vom Grafenehepaar Johann III. und Sabina Katharina von Rietberg im Renaissance-Stil auf den Resten des im 14. Jahrhundert niedergebrannten „Haus Holte“ erbaut. Die Bauzeit, der Renaissance-Stil und der Vorgängerbau geben der Anlage einen klaren historischen Bezug, ohne die beiden Bauphasen miteinander zu verwechseln.

Wald, Furlbachtal und Wege

Der Holter Wald ist ein zusammenhängendes Waldgebiet von etwa 670 Hektar, das von Sennebächen, dem Öl- und dem Landerbach durchflossen wird. Er dient als Trittsteinbiotop in der ansonsten waldarmen Westfälischen Bucht und ist als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet) ausgewiesen. Im Wald gibt es Wander-, Rad- und Reitwege. Der Holter Waldweg führt als kleine Runde durch den nördlichen Waldbereich und dauert etwa 1,5 Stunden.

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Im Furlbachtal werden unter anderem Schwarz- und Buntspecht, Wasseramsel, Eisvogel, Hohltaube, Waldschnepfe und Gebirgsstelze beobachtet. In den Mooren leben seltene Libellenarten wie Torf-Mosaikjungfer und Kleine Moosjungfer; dort wachsen außerdem Wollgras, Sonnentau, Rosmarinheide und Moosbeere. Der Rundwanderweg „Romantisches Furlbachtal“ ist mit einem blauen Eisvogel markiert. Über den mit einem farbigen Eisvogel gekennzeichneten Furlbachpfad lässt sich die Runde verlängern.

Im Holter Wald steht auch die etwa 1000 Jahre alte Eiche, ein außergewöhnliches Naturdenkmal.

Emsquellen und Rundwanderwege

Die oberste Emsquelle im Ortsteil Stukenbrock-Senne ist eine Sickerquelle, die ganzjährig schüttet. An den Emsquellen im Naturschutzgebiet Moosheide verläuft der 5 km lange Rundwanderweg Ems-Erlebnisweg. An der Emsquelle gibt es einen über Holztreppen erreichbaren Besuchersteg und einen oberhalb der Quelle gelegenen Besuchersteg, der barrierefrei zugänglich und auch mit Fahrrad, Kinderwagen oder Rollstuhl gut erreichbar ist.

Die Angaben zu den beiden Runden helfen bei der Planung, ohne unterschiedliche Maße gleichzusetzen: Für den Holter Waldweg ist eine ungefähre Dauer von 1,5 Stunden genannt, beim Ems-Erlebnisweg die Länge von 5 km. Prüfen Sie vor Wanderungen die aktuellen Wegbedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Versmold, Harsewinkel, Rietberg, Gütersloh, Verl, Herzebrock-Clarholz, Steinhagen, Marienfeld.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gütersloh.