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Rheda-Wiedenbrück: zwei historische Stadtkerne und Flora-Westfalica-Park

Unterkünfte in Rheda-Wiedenbrück

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rheda-Wiedenbrück verbindet zwei historische Stadtkerne mit historischen Bauten. Dazu kommen Museen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, markante Bauwerke und der Flora-Westfalica-Park.

Zwei historische Stadtkerne

Der historische Stadtkern von Wiedenbrück hat seine Struktur mit engen Gassen und kleinteiligen Parzellen weitgehend bewahrt. Viele Ackerbürger-, Handwerker- und Handelshäuser prägen die alten Straßen. Die Straßenführung und die kleinteilige Bebauung geben dem Kern eine andere Gestalt als eine Ansammlung einzelner historischer Bauten: Hier ist die überlieferte Struktur selbst ein wichtiger Teil des Ortsbilds.

Auch Rheda hat einen historischen Stadtkern. Die Altstadt zwischen Doktorplatz und Widumstraße bildet ein nahezu geschlossenes historisches Ensemble. Damit stehen in Rheda-Wiedenbrück zwei Kerne mit eigenen Merkmalen nebeneinander: In Wiedenbrück sind es unter anderem Gassen, Parzellen und die vielen alten Häuser; in Rheda prägt das geschlossene Ensemble den Eindruck. Beides gehört zu den historischen Seiten der Stadt.

Park, Ems und Wanderweg

Der Flora-Westfalica-Park verläuft entlang der Ems und verbindet Rheda und Wiedenbrück: vom Rosengarten in Rheda bis zum Emssee in Wiedenbrück. Auf fast drei Kilometern bietet der Park Natur, Erholung, Sport, Spiel und Spaß. Seine Länge und die Verbindung der beiden Stadtteile machen ihn zu einem eigenen Schwerpunkt neben den historischen Stadtkernen.

Als weitere Orientierung für Aktivitäten im Freien wird die Ems-Wall-Promenade als Qualitätswanderweg in Rheda-Wiedenbrück empfohlen. Sie können bei Ihrer Planung also zwischen dem fast drei Kilometer langen Park mit seinen unterschiedlichen Nutzungen und dem empfohlenen Wanderweg unterscheiden.

Museen und Bauwerke erzählen Stadtgeschichte

Das Kutschenmuseum in Rheda zeigt Gebrauchskutschen aus drei Jahrhunderten. Zur Sammlung gehören Schlitten, Kinderkutschen und eine historische Feuerspritze. Das Radio- und Telefonmuseum ist in einem alten Bunker untergebracht. Dort werden Radios, Röhren, Fernseher, Tonbandgeräte, Telefone und Funktechnik gezeigt; hinzu kommen nachgebildete Wohnzimmerszenen aus den 1930er- bis 1970er-Jahren. Die beiden Sammlungen setzen unterschiedliche Akzente: Die eine widmet sich Fahrzeugen und ihrer Nutzung, die andere Radio-, Telefon- und Wohnwelten.

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In Wiedenbrück-St. Vit ist die Alte Ziegelei Eusterbrock eine typisch westfälische Ziegelei. Ihr großer Ringofen kann begangen und besichtigt werden. Die Ziegelei ist zugleich ein prägender Bau, der Einblick in die Wirtschaftsgeschichte Rheda-Wiedenbrücks erlaubt. Auch die Brennerei Hagedorn und die Brennerei Pott-Hartwig sind prägende Bauten mit Bezug zur Wirtschaftsgeschichte der Stadt. Für die Architekturgeschichte ist außerdem das Querschiff der Aegidiuskirche interessant: Es wurde um 1260 erbaut.

Anreise mit Bahn und Auto

Für die Bahnanreise bieten die Verbindung Köln–Hamm–Rheda-Wiedenbrück–Bielefeld–Hannover–Berlin sowie die Nordwestbahn-Verbindung über Münster und Warendorf Orientierung. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan.

Mit dem Auto ist Rheda-Wiedenbrück über die Autobahnanschlussstellen 23 „Rheda-Wiedenbrück“ und 22 „Rheda-Wiedenbrück-West/Herzebrock-Clarholz“ an das Autobahnnetz angebunden. Die Stadt ist Ausgangspunkt der Bundesstraßen B 55 und B 61; außerdem durchquert die B 64 das Stadtgebiet. Für die konkrete Fahrt können Sie die aktuelle Verkehrslage prüfen.

Weitere Reiseziele entdecken: Herzebrock-Clarholz, Steinhagen, Borgholzhausen, Verl, Langenberg, Harsewinkel, Versmold, Werther.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gütersloh.

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