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Sprockhövel entdecken

Unterkünfte in Sprockhövel

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sprockhövel verbindet sichtbare Spuren des Bergbaus mit historischen Ortsbildern und Wegen auf ehemaligen Bahntrassen. Für Ihre Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl: Industriekultur, Ortsgeschichte oder Rad- und Wanderrouten. Die Wege unterscheiden sich zudem deutlich in ihrem Verlauf und ihrer Länge.

Bergbaugeschichte und historische Ortsbilder

Auf dem Gelände der 1969 stillgelegten Zeche Alte Haase befindet sich der weithin sichtbare Malakow-Turm mit dem anschließenden Industrie- und Kulturpark Sprockhövel. Der Turm erinnert an die Bergbaugeschichte des Ortes; der Park schließt unmittelbar an das ehemalige Zechengelände an.

Auch der historische Ortskern von Niedersprockhövel erzählt von einer längeren Baugeschichte: Er umfasst zahlreiche Gebäude aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, von denen einige unter Denkmalschutz stehen. Die Evangelische Kirche in Niedersprockhövel fällt durch ihre barocke Haube auf. Zusammen bieten der Ortskern und das Zechengelände verschiedene Anknüpfungspunkte, wenn Sie sich für die Geschichte und Architektur Sprockhövels interessieren.

Rad- und Wanderwege auf alten Bahntrassen

Die Glückauf-Trasse ist ein beliebter Fuß- und Radweg in Sprockhövel und Hattingen und auch als alte Kohlenbahn bekannt. Eine weitere Möglichkeit ist die rund 19 Kilometer lange Rad- und Wanderroute Alte Trasse. Sie verläuft in Sprockhövel auf einer ehemaligen Bahntrasse und ist familienfreundlich angelegt.

Der Rundkurs Von Ruhr zur Ruhr setzt mit 57 Kilometern einen anderen Längenmaßstab. Er verläuft auf ehemaligen Bahntrassen und verbindet Hattingen, Sprockhövel, Gevelsberg, Wetter und Witten. Die genannten Strecken lassen sich so anhand ihrer Länge unterscheiden: rund 19 Kilometer für die Alte Trasse und 57 Kilometer für den Rundkurs. Die Glückauf-Trasse wiederum ist durch ihre Bezeichnung als alte Kohlenbahn besonders eng mit der Bergbaugeschichte verbunden.

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Auf dem Alte-Haase-Weg und zu weiteren Bergbauspuren

Der Alte-Haase-Weg führt in zwei beschriebenen Abschnitten durch unterschiedliche Landschaften und Bergbaugebiete. Sein erster Abschnitt verläuft durch den Ortskern von Niedersprockhövel und unmittelbar westlich davon über den Höhenzug Hölter Egge. Dieser liegt zwischen den Tälern des Sprockhöveler Bachs und des Paasbachs. Der zweite Abschnitt führt südlich des Ortskerns durch das Gebiet, in dem der Abbau der Zeche Alte Haase zwischen 1950 und 1965 seinen Schwerpunkt hatte. Diese Zeitspanne bezeichnet den Abbauschwerpunkt im Gebiet; 1969 ist das Jahr der Stilllegung der Zeche.

Eine weitere sichtbare Spur ist die Schachtpinge Max, eine Vertiefung am Wanderweg im Schevener Holz, etwa 100 Meter östlich der Schevener Straße. Sie entstand, als der ehemalige Grubenbau zusammensackte. Der Schacht Max war ein 111 Meter langer, schräger Schacht der Zeche Stock und Scherenberg im Flöz Mausegatt. Dort baute die Zeche von 1810 bis 1840 Kohle ab. Hier stehen somit andere Bergbauzeiten im Mittelpunkt als beim Alte-Haase-Weg.

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Weitere Ziele im Ennepe-Ruhr-Kreis

Auch das übergeordnete Reiseziel Ennepe-Ruhr-Kreis umfasst eigene Ausflugsziele. An der Glörtalsperre sind Wandern und Joggen möglich; in den warmen Sommermonaten kann dort im sauberen, natürlichen Wasser gebadet werden. In Hattingen führt der „Weg des Eisens“ im LWL-Industriemuseum Henrichshütte dem Materialfluss von Erz, Koks und Kalk bis zum flüssigen Roheisen. Ein gläserner Aufzug führt dort auf den 55 Meter hohen „Riesen“, von dem sich ein Blick auf Geschichte und Gegenwart der Region eröffnet. Diese Beispiele ergänzen die Ortsgeschichte und die Wege Sprockhövels um weitere Themen im übergeordneten Reiseziel.

Weitere Reiseziele entdecken: Breckerfeld, Gevelsberg, Wetter, Schwelm, Herdecke, Witten, Ennepetal, Hattingen

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ennepe-Ruhr-Kreis.