Aldenhoven: Bergbaugeschichte und Wallfahrt
Unterkünfte in Aldenhoven
Aldenhoven lässt sich über zwei unterschiedliche geschichtliche Themen kennenlernen: die Prägung des Ortes durch den Steinkohlenbergbau und die religiöse Bedeutung des Gnadenbildes „Maria, Zuflucht der Sünder“. Beide führen zu konkreten Spuren der Ortsgeschichte, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte.
Bergbaugeschichte im Bergbaumuseum
Das Bergbaumuseum erinnert an die Zeit, in der Steinkohlenbergbau und die Zeche „Emil Mayrisch“ in Siersdorf von 1938 bis 1992 die größten Arbeitgeber der Gemeinde waren und den Ort prägten. Diese Zeitspanne verankert den Bergbau in der Ortsgeschichte und erklärt den Bezug des Museums zum Leben der Gemeinde. Im Mittelpunkt steht damit nicht allein die Zeche als Name, sondern auch die Bedeutung des Steinkohlenbergbaus für Aldenhoven.
Anschaulich dargestellt wird diese Geschichte anhand von Gerätschaften, Lampen und Mineralien. Die Gerätschaften lenken den Blick auf die Arbeitswelt des Bergbaus; Lampen und Mineralien ergänzen die Darstellung um weitere materielle Aspekte. So verbindet das Museum die historische Rolle des Bergbaus mit konkreten Gegenständen, statt das Thema nur abstrakt zu behandeln.
Gnadenbild und Wallfahrt
Das Aldenhovener Gnadenbild „Maria, Zuflucht der Sünder“ stammt aus dem 14. Jahrhundert. Aldenhoven ist ein Wallfahrtsort, an dem Maria als Zuflucht der Sünder verehrt wird. Das Bild gibt dieser religiösen Bedeutung einen eigenen historischen Bezugspunkt und eröffnet neben der Bergbaugeschichte einen anderen Zugang zur Ortsgeschichte.
Das Pfarrprogramm für 2026 lud alle Gläubigen zu Wallfahrten nach Aldenhoven ein: zu Mariä Heimsuchung am 2. Juli, Mariä Himmelfahrt am 15. August und Mariä Geburt am 8. September. Die Termine verteilen sich über drei Monate und beziehen sich auf das Programm dieses Jahres. Wenn Sie eine Reise für ein anderes Jahr planen, prüfen Sie die dann veröffentlichten Wallfahrtstermine, da Programmdetails von Jahr zu Jahr variieren.
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