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Gronau (Westf.): Musik, Inselpark und Dreiländersee

Unterkünfte in Gronau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gronau (Westf.) verbindet ein markantes Musikthema mit gestalteten Parklandschaften, Stadtgeschichte und Wegen am Wasser. Das rock’n’popmuseum, der Inselpark und der Dreiländersee setzen unterschiedliche Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt: von multimedialen Exponaten über Ausblicke auf die Innenstadt bis zu Spazier- und Radwegen in einer grenzüberschreitend geprägten Landschaft.

Musikgeschichte im Inselpark

Das rock’n’popmuseum zeigt eine multimediale Ausstellung mit Sounds, Bildern und Exponaten. Es liegt auf dem Gelände des Inselparks, in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Gronau und zur Innenstadt. Für einen Besuch ist das Museum barrierefrei zugänglich: Zur Ausstattung gehören ein Aufzug, ein Behinderten-WC und stabile Rollstuhlrampen. Prüfen Sie vorab die aktuellen Angaben zu den Einrichtungen.

Der Inselpark wurde auf dem ehemaligen Gelände der van Delden-Spinnerei angelegt. Grachten gliedern ihn in individuell gestaltete Inseln und machen die frühere Industriefläche zu einer abwechslungsreich gegliederten Parklandschaft. Von der Spitze der LAGA-Pyramide reicht der Blick über den gesamten Inselpark und die Innenstadt. So lassen sich Grünanlage und Stadtbild aus einer Perspektive zusammen wahrnehmen.

Vor dem rock’n’popmuseum bietet das Wasserlabyrinth zahlreiche Wasserspiele. In wechselndem Rhythmus steigen dort Fontänen aus dem Boden. Auch der ehemalige Treppenturm der Ringspinnerei van Delden setzt einen eigenen Akzent: Er ist 19 Meter hoch und verfügt über zwei Kletterwände mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Stadtbild und weitere Sehenswürdigkeiten

Der Wasserturm ist ein Wahrzeichen Gronaus und weithin sichtbar. Ein weiteres Fotomotiv ist das Udo-Lindenberg-Denkmal mitten in Gronau: Es steht an einem Kreisverkehr an der alten Bundesstraße 54. Die beiden Orte bieten unterschiedliche Blickpunkte auf die Stadt – der Wasserturm als weithin erkennbares Zeichen, das Denkmal als konkreter Halt für ein Foto.

Eine Stadtführung führt über das Inselparkgelände durch die Innenstadt und thematisiert Gronaus Wandel von der Textil- zur Musikstadt. Damit verbindet sie die industrielle Vergangenheit mit dem musikalischen Profil, das auch im Museum aufgegriffen wird. Wenn Sie die Führung in Ihre Planung aufnehmen möchten, informieren Sie sich vorab über die Termine.

Im Stadtpark beherbergt der Tierpark zahlreiche Vogelarten sowie unter anderem Nasenbären, Affen, Esel, Ziegen, Stachelschweine und Damwild. Die Tierwelt ergänzt die Themen Musik, Industriegeschichte und Stadtgestaltung um einen weiteren eigenständigen Aspekt Gronaus.

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Dreiländersee: Wasser, Spaziergang und Landschaft

Der Dreiländersee verbindet die Niederlande, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Das 28 Hektar große Gewässer ist als offizielles EG-Badegewässer angemeldet und wird regelmäßig vom Gesundheitsamt geprüft und überwacht. In den Sommermonaten gibt es einen Badebereich mit weißem Sandstrand und Wasserspielplatz. Da diese Angebote saisonal sind und sich Einrichtungen ändern können, prüfen Sie vor einem Ausflug die aktuellen Angaben.

Ein etwa 2,9 Kilometer langer Weg rund um den See eignet sich für einen Spaziergang. Wer eine längere Wanderung einplant, findet hier außerdem den Startpunkt einer 10,5 Kilometer langen Route durch ein 740 Hektar großes Moor- und Heidegebiet. Flache Dünenrücken, feuchte Moorheiden und Lebensräume für Wiesenvögel prägen die Landschaft; unterwegs liegen zwei Aussichtstürme. Der kurze Rundweg am See und die längere Wanderroute bieten damit klar unterschiedliche Streckenlängen. Beachten Sie bei der Planung, dass sich Zugänge und Bedingungen im Naturraum ändern können.

Radwege entlang von See und Dinkel

Eine Radroute führt vom Inselparkgelände über den Dreiländersee, am Vogelschutzgebiet De Oelemars vorbei und entlang der Dinkel zurück nach Gronau. Die Laga-Route folgt den Wegen der ersten grenzübergreifenden Landesgartenschau, die 2003 in Gronau und Losser stattfand, und verbindet beide Orte. Sie knüpft damit an ein gemeinsames Ereignis der beiden Städte an, während die andere Radroute See, Dinkel und das Vogelschutzgebiet in ihrem Verlauf aufgreift.

Auch das Dinkel-Projekt Losser–Gronau hat Wege, Stege und Brücken geschaffen, die Erholungssuchenden das Radfahren und Zufußgehen entlang der neu gestalteten Dinkel ermöglichen. Zusammen mit den verschiedenen Routen ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten, Gronau zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden – von einem Spaziergang am See bis zu längeren Wegen durch Park- und Moorlandschaften.

Weitere Reiseziele entdecken: Bocholt, Borken, Heiden, Raesfeld, Schöppingen, Vreden, Südlohn, Heek.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Borken.