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Nenndorf: Geschichte der Torfbrandziegelei

Unterkünfte in Nenndorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie ein Hotel in Nenndorf suchen und sich für Bau- und Technikgeschichte interessieren, bietet die Torfbrandziegelei einen prägnanten lokalen Bezug. Ihre Bauzeit, der vor Ort gewonnene Ton und sein Transport zum Sumpfhaus ergeben ein konkretes Thema rund um die Ziegelherstellung. Mühlen und Radwege im Holtriemer Land eröffnen weitere regionale Themen; Wittmund bietet einen eigenen Blick auf Kultur und Geschichte.

Torfbrandziegelei: Ton, Transport und Ringofen

Die Torfbrandziegelei Nenndorf wurde 1896 an der Ziegeleistraße errichtet. Lauenburger Ton, aus dem die Ziegel hergestellt werden, wird auf dem Gelände gewonnen; eine Lorenbahn transportiert ihn zum Sumpfhaus. So werden sowohl die Herkunft des Rohstoffs als auch ein konkreter Transportschritt benannt. Für Kulturinteressierte verbindet sich die Baugeschichte damit mit dem Material und seiner Verarbeitung.

Die offizielle Darstellung der Ziegelei hält fest, dass der Produktionsprozess nach traditionellen Methoden erhalten ist. Der Hoffmannsche Ringofen wurde 1903 installiert und gilt als Deutschlands ältester torfbefeuerter Ringofen. Zwischen dem Bau der Ziegelei und der Installation des Ofens liegen sieben Jahre: 1896 und 1903 markieren zwei unterschiedliche Schritte der Geschichte. Diese zeitliche Einordnung unterscheidet die Errichtung des Bauwerks von der späteren Installation des Ringofens.

Mühlen und Radwege

Die Holländer-Windmühle ist das Wahrzeichen der Samtgemeinde Holtriem. 1850 wurde sie als einstöckiger Galerieholländer errichtet. Damit steht eine andere Bauform im Blick als bei der Torfbrandziegelei in Nenndorf, deren technische Geschichte auch den Hoffmannschen Ringofen umfasst. Die Mühle kann jederzeit besucht werden; Besuchsregelungen können sich ändern.

Das Holtriemer Land gilt als besonders gut mit dem Fahrrad zu erkunden. Gut ausgebaute Radwege führen an mittelalterlichen Kirchen und restaurierten Mühlen vorbei. Als eigene Rundroute verläuft der etwa 48 Kilometer lange Holtriem-Wander-Weg durch Holtriem. Die Angaben geben unterschiedliche Orientierung: Die Radwege beschreiben den regionalen Rahmen, während die ungefähre Länge die Rundroute konkretisiert.

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Kultur in Wittmund

In Wittmund bietet die Peldemühle einen weiteren Zugang zur Technik- und Handwerksgeschichte. Sie wurde 1741 zum Schälen von Gerste errichtet und mit einem Wohngebäude sowie einer Scheune gebaut. Im historischen Backhaus der Peldemühle wird die Verarbeitung des Getreides vom Mehl zum Brot demonstriert. Inhaltlich ergänzt das den Blick auf die Torfbrandziegelei: Hier geht es um Getreideverarbeitung, in Nenndorf um Ton und Ziegel.

In Wittmunds Fußgängerzone ist die Flaniermeile „Hands of Fame“ eine Besucherattraktion. Zu ihr gehört der deutschlandweit einzigartige „Bundespräsidentenplatz“, der 2010 eingeweiht wurde. Ebenfalls in der Wittmunder Fußgängerzone wurde im Juni 2015 das Robert von Zeppelin- und Fliegermuseum eröffnet. Es vermittelt Wittmunds mit der Fliegerei verknüpfte Regionalgeschichte und macht besonders Jugendlichen den historischen Fliegerplatz „Wittmundhafen“ näher. Gezeigt werden Zeugnisse aus der Luftfahrt, Werke lokaler Künstler und weitere Ausstellungsstücke.

Weitere Reiseziele entdecken: Harlesiel, Blomberg, Wittmund, Westerholt, Dunum, Utarp, Carolinensiel, Eversmeer

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