Springe zwischen Wald, Tierwelt und Geschichte
Unterkünfte in Springe
Springe lässt sich für eine Reise aus mehreren unterschiedlichen Blickwinkeln planen: Der Saupark verbindet Waldgebiet und eine lange Einfriedung, im Wisentgehege gehören mehrere Tierarten zum Profil, und bei Schnee ist Skisport möglich. Hinzu kommen Spuren mittelalterlicher und späterer Baugeschichte. Im übergeordneten Reiseziel Region Hannover liegt das Steinhuder Meer; es ist das größte Binnengewässer Nordwestdeutschlands. Als Gewässer unterscheidet es sich landschaftlich vom Waldgebiet des Sauparks.
Wald und Wintersport
Der Saupark Springe ist ein Waldgebiet, das von einer 16 Kilometer langen und zwei Meter hohen Mauer umgeben ist. Die beiden Maße beschreiben unterschiedliche Eigenschaften derselben Einfriedung: 16 Kilometer ihre Länge, zwei Meter ihre Höhe. Damit stehen Waldcharakter und eine genau bezifferte Mauer als zwei Seiten desselben Orts im Mittelpunkt. Für Ihre Reise ergibt sich hier ein Naturthema mit einer baulichen Komponente; es unterscheidet sich von der Tierwelt des Wisentgeheges und der Baugeschichte des Museums.
Wenn im Winter Schnee liegt, ist in Springe Skisport möglich. Bei Schneelage sorgen in Springe vier kleinere Liftanlagen und mehrere Loipen für Skisport; das Skigebiet wird als Niedersachsens nördlichstes bezeichnet. Da die Möglichkeit vom Schnee abhängt, sollten Sie vor einer konkreten Winterreise die aktuelle Schneelage und den Liftbetrieb prüfen.
Wisentgehege und Busverbindung
Zum Wisentgehege Springe gehören Wisente, Przewalski-Urwildpferde, Braunbären, Fischotter und Wölfe. Die Artenliste macht den Tierwelt-Schwerpunkt greifbar und hebt ihn vom ausdrücklich schneeabhängigen Skisport ab. Für Ihre Planung innerhalb der Region Hannover sind auch die Buslinien 382 und 385 relevant: Sie fahren den Eingang des Wisentgeheges Springe beziehungsweise die Haltestelle Abzweig Wisentgehege an. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan.
Museum auf dem Burghof
Das Museum auf dem Burghof in Springe steht an der Stelle einer mittelalterlichen Wasserburg, die die Grafen von Hallermunt angelegt hatten. Der Burgbezug beschreibt die Geschichte des Standorts; die Ausstellungsfläche befindet sich in Kornspeicher und Remise der später entstandenen Domäne. Zusammen beherbergen die beiden Gebäude auf drei Geschossen rund 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. So lassen sich die mittelalterliche Vorgeschichte des Platzes und die später entstandenen Domänengebäude als zwei historische Ebenen unterscheiden.
Eine Regel der früheren Waldnutzung
Die Holzleserin am Marienbrunnen erinnert an eine frühere Regel in der staatlichen Forst: Es durfte nur so viel Leseholz gesammelt werden, wie eine Person in der Kiepe tragen konnte. Die Kiepe, ein Tragekorb, macht die Begrenzung über die Tragfähigkeit einer Person anschaulich. Anders als die Wasserburg und die Domänengebäude verweist die Figur damit auf eine konkrete Regel des früheren Waldgebrauchs.
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