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Lengede zwischen Bergbaugeschichte und Natur

Unterkünfte in Lengede

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lengede verbindet eine vom Bergbau geprägte Landschaft mit Natur- und Freizeitorten. Für die Wahl des Aufenthalts kann deshalb der persönliche Schwerpunkt zählen: Die Lengeder Teiche stehen für geschützte Natur, der Seilbahnberg für das bergbauliche Erbe, und das Naturbad ergänzt diese Themen um ein Wasserangebot.

Landschaft und Bergbaugeschichte

Der Seilbahnberg ist die höchste Erhebung im Landkreis Peine und gilt als Symbol für Lengedes Bergbaugeschichte. Seine geografische Besonderheit und seine Bedeutung als Symbol geben zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte: die Landschaft und das lokale Bergbauerbe. Die Lengeder Teiche liegen auf ehemaligen Bergbauflächen und sind teilweise als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Ein Spaziergang rund um die Lengeder Teiche findet in einem 200 Hektar großen Natur- und Landschaftsschutzgebiet statt. Rund um die Teiche können Ihnen seltene Vogel- und Pflanzenarten begegnen. Das Zusammenspiel aus früherer Nutzung, teilweisem Schutz und Naturbeobachtung gibt einem Rundgang einen besonderen Landschaftsbezug. Der Bergbaupark wurde als Erholungspark entwickelt und bietet Spazierwege.

Auch die Bergbautour um Lengede führt an markanten Themen der Landschaft vorbei: Ihr Weg verläuft entlang des Naturschutzgebiets Lengeder Teiche und am Seilbahnberg vorbei. Damit verbindet die Route Naturraum und Bergbaugeschichte in einem gemeinsamen Verlauf. Wenn Sie die Tour einplanen, prüfen Sie den aktuellen Routenverlauf vorab.

Naturbad und Museum

Das Naturbad Lengede setzt einen weiteren Freizeitakzent. Es umfasst rund 1.200 Quadratmeter Wasserfläche mit Schwimmer- und Nichtschwimmerbereichen. Hinzu kommen ein Kinderbecken, ein Wasserspielplatz, Rutschen und eine Drahtseilbahn. So unterscheidet sich das Wasserangebot von Spazierwegen und Naturbeobachtungen an den Lengeder Teichen: Im Naturbad stehen Wasserflächen und Spielangebote im Mittelpunkt.

Das Museum „Wunder von Lengede“ ergänzt die Landschaftsperspektive um eine dokumentarische Darstellung des „Wunders von Lengede“. Führungen sind auf Anfrage erhältlich, auch am Wochenende. Wenn Sie eine Führung in Ihren Aufenthalt einplanen möchten, fragen Sie Ihren Wunschtermin vorab an.

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Kultur im übergeordneten Reiseziel Peine

Im übergeordneten Reiseziel Peine eröffnet sich ein eigener Blick auf Architektur und Alltagsgeschichte. Die evangelische Kirche St. Jakobi in Peine wurde 1899 im neugotischen Stil erbaut; ihre originalen farbigen Wand- und Deckenmalereien wurden wiederhergestellt. Die katholische Kirche Zu den Heiligen Engeln entstand in Peine von 1866 bis 1869 nach Plänen des hannoverschen Baurats Haase, ebenfalls im neugotischen Stil. Ihr sehenswertes Triumphkreuz stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Ein anderer Zugang zur Regionalgeschichte sind die ZeitRäume Bodenstedt. In einem 1878 errichteten Haupthaus eines Dreiseithofs sind Originaleinrichtungen aus verschiedenen Stilepochen erhalten. Höreinheiten und Filmprojektionen machen Entwicklungen von der Kaiserzeit bis in die 1960er Jahre erlebbar.

Das Kreismuseum Peine erzählt die Geschichte und Geschichten der Stadt und Region Peine. Auf 1.000 Quadratmetern liegt ein Schwerpunkt auf dem Alltagsleben verschiedener Epochen sowie auf Leben und Arbeit von Handwerkern, Industriearbeitern, Bürgern und Bauern. Auch lokale Besonderheiten des Peiner Landes werden behandelt. Der Burgpark Peine bietet einen Überblick über Ausgrabungen und die Peiner Altstadt; Schautafeln informieren über Ausgrabungsobjekte und die Geschichte der Peiner Burg.

Weitere Reiseziele entdecken: Ölsburg, Edemissen, Hohenhameln, Vechelde, Peine, Lahstedt, Wendeburg.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Peine.