Upleward: Trockenstrand und mittelalterliche Kirche
Unterkünfte in Upleward
Upleward bietet für einen Aufenthalt mehrere konkrete Themen: den Trockenstrand als Freizeitgelände, Wattwanderungen ab dem Kiosk und eine mittelalterliche Kirche. Wenn Sie ein Hotel in Upleward suchen, können diese Aspekte helfen, Ihre Reiseinteressen einzuordnen und passende Schwerpunkte für den Aufenthalt zu setzen.
Trockenstrand: Freizeitfläche hinter dem Deich
Der Trockenstrand Upleward ist eine 9.000 Quadratmeter große Freizeitfläche unmittelbar hinter dem Deich. Sand, Spielgeräte für Kinder und Wasserspielbereiche gehören ebenso dazu wie ein Piratenschiff. Hinzu kommen Sitzbereiche, Volleyball und Beachsoccer. Die Mischung reicht von Spiel- und Wasserelementen bis zu Ballsport; so können Sie den Freizeitbereich danach einordnen, welche Aktivitäten Ihnen wichtig sind.
Der Trockenstrand ist kostenfrei nutzbar. Zur Ausstattung zählen Toiletten, barrierefreier Zugang, Parkplätze, ein Sanitärgebäude und ein Kiosk. Da sich die Einrichtungen verändern können, prüfen Sie vor der Anreise deren aktuellen Stand.
Wattwanderungen ab dem Kiosk
Am Kiosk neben dem Trockenstrand beginnen Wattwanderungen. Außerdem ist der Trockenstrand als Ausgangspunkt für Wanderungen vom Nationalpark-Haus Greetsiel ausgewiesen. Für eine konkrete Tour sollten Sie Termine und Buchungsanforderungen vorab prüfen; beides kann je nach Wanderung variieren.
Die mittelalterliche Kirche in Upleward
Die Kirche in Upleward wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts als gotische, rechteckige einschiffige Backsteinkirche errichtet. „Einschiffig“ bezeichnet einen Hauptraum; „rechteckig“ beschreibt den Grundriss. Die Außenwände zeigen eine reiche Blendarkadengliederung. Blendarkaden sind Bogenformen, die eine geschlossene Wand dekorativ gliedern, ohne einen Durchgang zu öffnen. Einige Spitzbogenfenster sind original erhalten. Über einem früheren Eingang befindet sich ein Dreipassbogen, dessen Name auf die dreiteilige Bogenkontur verweist. So lassen sich Grundriss und Baumaterial von den Gliederungen an Wand und Fenstern unterscheiden.
Im Inneren befindet sich eine Kanzel aus dem 18. Jahrhundert. An den Wänden sind Spuren von Malereien erhalten, die vermutlich Apostelkreuze darstellen. Die Kanzel gehört damit zu einer späteren Ausstattungsschicht als der mittelalterliche Kirchenbau; die Wandmalereien sind vorsichtiger zu deuten.
Reste eines Sakramentshauses aus der Uplewarder Kirche werden im Mühlenmuseum im nahe gelegenen Pewsum gezeigt. Wenn Sie dieses Ausstattungsstück in Ihre Planung aufnehmen möchten, ist Pewsum der Ort des Museumsbezugs.
Der Eintritt in die Kirche ist saisonal kostenfrei. In der Nähe gibt es Parkplätze; Buszugang besteht über Linie 422. Prüfen Sie vor der Anreise die saisonalen Öffnungsmodalitäten.
Interessen für den Aufenthalt abwägen
Als Entscheidungshilfe lassen sich die Themen knapp unterscheiden: Der Trockenstrand bündelt Spiel, Wasserspiel und Ballsport; die Kirche bietet einen Einblick in mittelalterliche Architektur und historische Ausstattung. Wattwanderungen ergänzen die Freizeitmöglichkeiten um einen konkreten Startpunkt am Kiosk.
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