Bersenbrück: Kloster, Kirche und Museum
Unterkünfte in Bersenbrück
Wenn Sie Bersenbrück als Reiseziel wählen, prägen Klostergeschichte, Architektur und das Museum im Kloster den kulturellen Schwerpunkt. Die Klosterpforte ist das Wahrzeichen der Stadt. Äbtissin Nyvenheim ließ sie 1700 errichten; sie war das Torhaus des Zisterzienserinnenklosters, das Graf Otto von Ravensberg und seine Gemahlin Sophia 1231 stifteten. Damit treffen an der Klosterpforte zwei zentrale Daten der Ortsgeschichte aufeinander.
Kloster, Torhaus und Kirche
Über dem Torbogen der Klosterpforte befindet sich ein barockes Wappen derer von Nyvenheim-Boetzelaer, das als einziges erhaltenes Wappen aus der Klosterzeit gilt. Auch die St.-Vincentius-Kirche eröffnet einen eigenen Blick auf die Baugeschichte: Sie wurde im 12. Jahrhundert im sogenannten Übergangsstil zwischen Romanik und Gotik errichtet. Kirche und Pforte stehen damit für unterschiedliche Bauphasen Bersenbrücks.
Das Museum im Kloster
Das Museum im Kloster liegt im Stadtkern von Bersenbrück hinter der Klosterpforte am Marktplatz und in unmittelbarer Nähe zur St.-Vincentius-Kirche. Seine Dauerausstellung wurde nach einer aufwendigen Sanierung neu konzipiert und gestaltet, um den Ansprüchen an ein modernes, barrierefreies Museum gerecht zu werden. In Bild und Ton begegnen Ihnen drei Museumsgefährten, die im Gebäude gelebt und gewirkt haben und vergangene Epochen vermitteln. So ergänzt die Ausstellung die architektonische Geschichte um einen Blick auf frühere Bewohner und ihr Wirken.
Entdeckertour für Kinder
Bei der Entdeckertour mit Eule Sophia können Kinder das Museum selbstständig erkunden. Ein Kinderheft und Aufgaben vertiefen das Wissen: Dazu gehören Übungen in Plattdeutsch und im Sticken, eine Zeichnung der Äbtissin von Moltke sowie ein Polaroid des Lieblingsstücks. Die Aufgaben verbinden Sprache und Handarbeit mit Zeichnen und der persönlichen Auswahl eines Ausstellungsstücks. Das eigenständige Erkunden ist damit ein anderer Zugang zum Museum als der Blick auf Architektur und Klostergeschichte.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Osnabrück
Im übergeordneten Reiseziel Osnabrück stehen weitere, eigenständige Themen zur Auswahl. Bei den Saurierfährten Bad Essen-Barkhausen sind versteinerte Saurierfährten an einer Steilwand zu sehen. Zum Erlebnisbereich gehören zwei Sauriernachbildungen, ausführliche Informationstafeln und ein Rundweg. Der ausgeschilderte Saurierpfad ist ein 16 Kilometer langer Rundwanderweg. So lassen sich dort der Erlebnisbereich und eine längere Wanderroute als unterschiedliche Zugänge zur Urgeschichte unterscheiden.
Im Tuchmacher Museum Bramsche werden auf laufenden Maschinen, die über 100 Jahre alt sind, flauschige Wolldecken hergestellt. In Bad Iburg bietet der Baumwipfelpfad auf fast 600 Metern Lauflänge ein intensives Walderlebnis. Sein barrierefreier Einstiegsturm ist über 30 Meter hoch und bietet einen Rundblick auf das Iburger Schloss und den Teutoburger Wald. Der Baumwipfelpfad und der dazugehörige Ausstellungspavillon geben Einblicke in die Erdgeschichte des Teutoburger Waldes und sind Teil des UNESCO Global Geopark TERRA.vita. Die regionalen Beispiele unterscheiden sich damit nach Thema: Urgeschichte, Textilherstellung und Erdgeschichte.
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