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Kirchseelte: Natur und Geschichte entdecken

Unterkünfte in Kirchseelte

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirchseelte liegt am Rand der Harpstedter Geest im Naturpark Wildeshauser Geest. Für Ihre Reiseentscheidung sind vor allem zwei Themen prägend: eine abwechslungsreiche, von Bachniederungen und Landwirtschaft bestimmte Landschaft sowie historische Spuren von der ersten urkundlichen Erwähnung bis zur Bauernhausgeschichte.

Landschaft zwischen Bachniederungen und Wald

Zu Kirchseeltes Landschaft gehören Wiesen in den Niederungen des Baches, große Getreidefelder und Weideland. Kleine Gehölze sind in Kirchseelte verstreut; zu den größeren Waldgebieten zählen Baßmerhoop und Buchholz.

Feuchtgebiete, die als Naturdenkmale ausgewiesen sind, bieten bedrohten Tier- und Pflanzenarten Rückzugsräume. Der Klosterbach bildet die östliche Grenze Kirchseeltes und fließt hier von Süden nach Norden. Nach 16 Kilometern erreicht er die Ochtum.

Ortsgeschichte und Bauernhausgeschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Kirchseeltes stammt aus dem Jahr 1211 und nennt den Ort Selete. Ein weiterer Blick in die Geschichte führt zu einem niederdeutschen Hallenhaus in Kirchseelte. Das verfallene Gebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert; nachdem es erworben worden war, begann der Käufer mit der Restaurierung. Damit stehen eine frühe schriftliche Nennung und der Umgang mit historischer Bausubstanz als unterschiedliche Zeitspuren nebeneinander.

Die Interessengemeinschaft Bauernhaus wurde 1973 in Kirchseelte gegründet. Ihr Gründer handelte dabei gemeinsam mit 75 Bauernhausfreunden. Die beiden Jahreszahlen setzen unterschiedliche Zeitmarken: 1211 steht für die erste Erwähnung, 1973 für die Gründung der Interessengemeinschaft.

Regionaler Kontext im übergeordneten Reiseziel Oldenburg

In der Wildeshauser Geest umfasst das Radwegenetz mehr als 1.200 Kilometer. Zwanzig thematische Radrouten verbinden Landschaft und kulturgeschichtliche Merkmale.

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Das Pestruper Gräberfeld südlich von Wildeshausen ist eine archäologische Stätte von überregionaler Bedeutung in einer Heide- und Kiefernlandschaft. Zugleich bildet es die größte zusammenhängende Heidefläche im Landkreis Oldenburg. Dort sind kurze und längere Spaziergänge möglich.

Für Kulturgeschichte steht auch das Zisterzienserkloster Hude. Es wurde 1232 gegründet und trug den Namen „Portus Sancte Marie“ („Hafen der Heiligen Maria“); rasch entwickelte es sich zum geistigen, wirtschaftlichen und politischen Mittelpunkt des östlichen Teils der Grafschaft Oldenburg. Von der Klosterkirche sind die Reste einer dreischiffigen Basilika mit ausladendem Querschiff erhalten; ursprünglich war sie über 57 Meter lang und über 24 Meter breit. Das Museum im Kloster Hude zeigt Modelle zur Baugeschichte, archäologische Funde, Karten und Texte zur Geschichte der Zisterzienser. Ein Skriptorium zum Schreiben mit der Feder gehört ebenfalls dazu.

Eine weitere regionale Aktivität ist die 40 Kilometer lange Kanustrecke auf der Hunte von Wildeshausen bis Oldenburg. An der Route gibt es elf Ein- und Ausstiegsstellen, zehn Rastplätze und elf Lehrpfad-Tafeln; sie führt an Sandbänken, steilen Uferböschungen und Wäldern vorbei.

Auch der Lethe-Naturlehrpfad liegt im übergeordneten Reiseziel Oldenburg. Der etwa drei Kilometer lange Rundweg führt durch die Wardenburger Letheniederung; er beginnt an der Wassermühle Wardenburg an der Lethebrücke und liegt westlich des Ortskerns im Naturschutzgebiet „Lethe“.

Weitere Reiseziele entdecken: Kirchhatten, Hude, Oldenburg, Hatten, Dötlingen, Wardenburg, Wildeshausen, Ganderkesee.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oldenburg.