Marxen entdecken
Unterkünfte in Marxen
Marxen verbindet Feuerwehrgeschichte mit Bau- und Ortsgeschichte. Das Feuerwehrmuseum, die Alte Schule und die historische Struktur des alten Dorfkerns setzen unterschiedliche Akzente: von konkreten Ausrüstungsstücken über ein einzelnes Gebäude bis zum Siedlungsgefüge. So lässt sich Marxen aus mehreren historischen Blickwinkeln kennenlernen.
Feuerwehrmuseum und Besuch
Das Feuerwehrmuseum in Marxen präsentiert Ausrüstung aus mehreren Jahrzehnten der Brandbekämpfung. Zu sehen sind Feuerpatschen und Ledereimer ebenso wie Tanklöschfahrzeuge aus den 1960er-Jahren. Der Vergleich dieser unterschiedlichen Ausrüstungstypen macht die Bandbreite der Sammlung anschaulich. Offiziell eröffnet wurde das Museum am 5. Juli.
Das Museum liegt an der Hauptstraße 20 in Marxen. Von den A7-Abfahrten Ramelsloh und Thieshope ist es ausgeschildert. Kostenlose Parkplätze stehen am Museum zur Verfügung; bestätigen Sie die Parkmöglichkeit vor Ihrer Anreise. Erwachsene, Jugendliche und Kinder sind zugelassen. Gruppen können die 850 Quadratmeter umfassende Sammlung auf Anfrage besichtigen; stimmen Sie einen Gruppenbesuch daher vorab ab.
Alte Schule und historischer Dorfkern
Die Alte Schule in Marxen stammt aus dem Jahr 1837 und ist ein zentraler Ort für Kulturveranstaltungen und Gemeindetreffen. Sie zählt zu den denkmalgeschützten Gebäuden des Ortes. Damit verbindet sich ein konkretes Baujahr mit der kulturellen und gemeinschaftlichen Bedeutung des Hauses.
Eine ehemalige Postkutschenroute von Celle nach Harburg ist Teil des historisch bedeutsamen Siedlungsgefüges im alten Dorfkern von Marxen. Hier treffen die Geschichte eines einzelnen Gebäudes und die historische Struktur eines ganzen Dorfkerns aufeinander.
Radtour und regionale Wege
Eine Radtour verläuft entlang der Seeve zum Feuerwehrmuseum in Marxen. Damit verbindet sich das Museumsthema mit einer konkret benannten Fahrradroute: Die Tour führt zum Ort, während die Sammlung Feuerwehrgeräte und Fahrzeuge in den Mittelpunkt stellt.
Im übergeordneten Reiseziel Harburg
Im übergeordneten Reiseziel Harburg gibt es weitere Rad- und Wanderwege. Durch den Landkreis Harburg verläuft ein dichtes Netz von Radrouten, darunter 1.000 Kilometer ausgeschilderte touristische Radwege. Der 2012 eröffnete Heidschnuckenweg führt über 223 Kilometer von Hamburg durch die Landkreise Harburg, Heidekreis und Celle sowie durch mehr als 30 große und kleine Heideflächen der Nord- und Südheide. Der Weg bietet 13 Etappen; zwölf ergänzende Heideschleifen sind zwischen 1,4 und 20,9 Kilometern lang.
Auch Kunst und Natur setzen im übergeordneten Reiseziel Harburg eigene Schwerpunkte. Das Museum Kunststätte Bossard bewahrt expressionistische Wandmalereien und Raumausstattungen in ihrem ursprünglichen Zusammenhang. Im Landkreis Harburg befindet sich außerdem der Wildpark Schwarze Berge: Seine 50 Hektar große Parkanlage mit Bergen, Tälern und Seen verfügt über einen 45 Meter hohen Elbblickturm.
Weitere Reiseziele entdecken: Brackel, Bendestorf, Winsen an der Luhe, Sottorf, Garlstorf, Salzhausen, Vierhöfen, Toppenstedt.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Harburg.