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Buntenbock: Teiche, Bergwiesen und UNESCO-Welterbe

Unterkünfte in Buntenbock

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Buntenbock liegt zwischen Teichen und Bergwiesen. Hier entspringt die Innerste; zugleich liegt der Ort mitten im UNESCO-Welterbe „Oberharzer Wasserwirtschaft“. Zahlreiche Teiche aus der Bergbauzeit laden im Sommer zum Baden ein. Auch die Bergwiesen erzählen von der Verbindung zwischen Landschaft und früherer Arbeit: Sie bilden eine von Menschen geschaffene Kulturlandschaft und ein in Norddeutschland einzigartiges Ökosystem. Der Bergbau prägte sie indirekt; ihre Entstehung hängt mit der Landwirtschaft der Bergleute zusammen.

Wanderwege zwischen Wiesen und Teichen

Auf dem gut ausgeschilderten Buntenbocker Bergwiesenweg können Sie mehrere Rundtouren begehen. Eine davon ist der WasserWanderWeg: Die 5,7 Kilometer lange Rundwanderung startet und endet am Parkplatz Ortsmitte. Auch die Hauptstrecke des Harzer-Hexen-Stiegs verläuft über Buntenbock. Die Touren unterscheiden sich in ihrer Form: mehrere Rundwege, eine Runde mit angegebener Länge und eine Hauptstrecke.

Der Klimalehrpfad Wald ist ein 7,2 Kilometer langer Rundwanderweg mit interaktiven Erlebnisstationen und scanbaren QR-Codes für kindgerechte Hörerklärungen. Er ist besonders für Familien geeignet, barrierearm und größtenteils mit einem Kinderwagen befahrbar. So verbindet dieser Weg Naturthemen mit Hörangeboten und Stationen entlang der Runde.

Die O5-Entdeckertour um Buntenbock führt als Wald- und Wiesentour über die Clausthaler Hochfläche und ist eine leichte Mountainbike-Rundroute. An vielen Gräben und Teichen lädt sie dazu ein, die Bedeutung der „Oberharzer Wasserwirtschaft“ für den historischen Bergbau zu entdecken. Am OutdoorCenter gehört auch die O5 Teichtour um Buntenbock zu den leichten Mountainbike-Rundrouten. Die beiden Routen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Bei der Entdeckertour stehen Wald, Wiesen und die Geschichte der Wasserwirtschaft im Mittelpunkt, während die Teichtour als leichte MTB-Runde eingeordnet ist.

Langlauf und saisonale Bedingungen

Die Loipe Kurpark Buntenbock ist 2,03 Kilometer lang und als leicht eingestuft. Einstiege gibt es an der Alten Fuhrherrenstraße beziehungsweise am Kurpark. Die Ziegenbergloipe ist mit 5,11 Kilometern länger und mittelschwer; ihr Einstieg liegt am Parkplatz der Turnhalle Am Brink. Damit lassen sich die beiden Loipen nach Streckenlänge und Schwierigkeit vergleichen: kürzer und leicht beim Kurpark, länger und mittelschwer am Ziegenberg. Der Betrieb beider Loipen hängt von saisonalen Schneeverhältnissen ab.

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Die Verbindungsloipe Buntenbock–Clausthal führt an Teichen des Oberharzer Wasserregals entlang, über Bergwiesen und durch Fichtenwälder. Ihre Wegbedingungen variieren saisonal. Das Landschaftsbild dieser Loipe greift damit die Teiche und offenen Wiesen auf, die auch die Wege rund um Buntenbock prägen.

Baukultur und Geschichte

Der Kapellenbau in Buntenbock ist ein holzverschalter Fachwerkbau auf einem Bruchsteinsockel. Er stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts und wurde 1724 erneuert. Die beiden Zeitangaben unterscheiden den ursprünglichen Bau von der späteren Erneuerung; Fachwerk, Holzverschalung und Steinsockel beschreiben seine Bauform.

Clausthal-Zellerfeld: Bergbau- und Stadtgeschichte

Im übergeordneten Reiseziel Clausthal-Zellerfeld lässt sich im Oberharzer Bergwerksmuseum die Bergbaugeschichte der Stadt unter anderem bei der Befahrung eines nachgebauten Bergbauschachts hautnah erleben. Der Robert-Koch-Stadtrundgang in Clausthal führt zu Orten, die für Kochs Jugend von Bedeutung waren, darunter sein Geburtshaus, die Kirche, in der er getauft wurde, und seine ehemalige Schule. Museum und Stadtrundgang bieten damit unterschiedliche historische Schwerpunkte.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Clausthal-Zellerfeld.

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