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Molbergen: Moorlandschaft, Badesee und Kulturerbe

Unterkünfte in Molbergen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Molbergen können Sie Naturwege, einen Badesee, einen Park und historische Zeugnisse als unterschiedliche Schwerpunkte für Ihre Reiseplanung betrachten. Bei den Wegen helfen Länge und Vermittlungsthemen beim Vergleich; die Kulturstätten wiederum führen von der Steinzeit bis zu Bauwerken des 20. Jahrhunderts.

Moorlandschaft und Rundwege

Der Dausenmoorpad liegt innerhalb des mehr als 600 Hektar großen Naturschutzgebiets Molberger Dose und führt durch Hochmoorlandschaft in natürlicher Umgebung. Der drei Kilometer lange Rundweg hat 15 interaktive und sinnliche Stationen. Sie behandeln die Entwicklung seltener Moore und deren ökologische Bedeutung – eine Verbindung aus Landschaft und Wissensvermittlung entlang der Runde.

Eine zweite Möglichkeit ist der Waldlehr- und Erlebnispfad Dwergter Sand: Seine Runde ist rund 3,5 Kilometer lang und umfasst 17 Informationstafeln sowie interaktive Stationen. Das Wald- und Heidegebiet Dwergter Sand im Raum Molbergen umfasst rund 2.000 Hektar. Wer zwischen den beiden Wegen auswählt, kann die angegebenen Streckenlängen und die unterschiedlichen Themen gegenüberstellen: Beim Dausenmoorpad stehen Hochmoor und seltene Moore im Mittelpunkt, beim Waldlehr- und Erlebnispfad die Naturvermittlung im Dwergter Sand.

Badesee und Bürgerpark

Der Badesee Dwergte ist ein natürlicher Badesee mit 6.000 Quadratmetern Wasserfläche. Um ihn herum liegt eine 4.000 Quadratmeter große Strandlandschaft. Toiletten und ein Strandcafé befinden sich vor Ort; prüfen Sie vor Ihrer Planung den aktuellen Betrieb dieser Einrichtungen.

Der Bürgerpark Molbergen setzt einen anderen Schwerpunkt. Er ist als Familien- und Freizeitpark angelegt und umfasst Ruhebereiche sowie Aktivitätsbereiche für Spiel, Sport und Kommunikation. So unterscheiden sich die beschriebenen Angebote: Am Badesee prägen Wasserfläche und Strandlandschaft das Bild, im Bürgerpark stehen Ruhe- und Aktivitätsbereiche nebeneinander.

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Historische Orte und Bauwerke

In der St.-Johannes-Baptist-Kirche in Molbergen gibt es sowohl barocke Ausstattung als auch einen gotischen Altarretabel. Ein großer Teil der Kirchenausstattung stammt aus der Barockzeit. Der Altarretabel wurde um 1460 in einer westfälischen Werkstatt aus Sandstein gefertigt. Die Zeitstellungen geben diesen beiden Kunstmerkmalen einen unterschiedlichen historischen Rahmen.

Deutlich weiter zurück reicht die Datierung des Großsteingrabs Teufelssteine in Molbergen-Bischofsbrück: Es wird der neolithischen Trichterbecherkultur zugeordnet und auf etwa 3400 bis 2800 v. Chr. datiert. Die Alte Dorfschule in Ermke stammt dagegen aus dem Jahr 1907. Das eingeschossige Backsteingebäude besitzt einen Glockenturm, der als Zeichen der Verbindung von Schule und Kirche gilt. Zusammen mit der Kirche bilden die drei Beispiele unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Kulturinteressierte – von einem prähistorischen Grab über Kirchenkunst bis zu einem Schulgebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Mit dem Rad unterwegs

Die Molberger Meilen | Ostroute ist eine Rundtour im Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre. Prüfen Sie vor der Fahrt die Wegbedingungen. Damit ergänzt die Radroute die beiden beschriebenen Rundwege zu Fuß um eine weitere Möglichkeit, die Reiseplanung auf eine bestimmte Fortbewegungsart auszurichten.

Weitere Reiseziele entdecken: Löningen, Garrel, Essen, Cappeln, Lastrup, Lindern, Friesoythe, Emstek.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cloppenburg.

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