Adelheidsdorf: Radroute und Moorgeschichte
Unterkünfte in Adelheidsdorf
Adelheidsdorf verbindet eine Radrundtour durch Felder, Wiesen und Weiden mit einer Landschaft, deren Geschichte von Moor und Torfabbau geprägt ist. Start und Ziel der Tour liegen in Großmoor. Für Ihre Reiseplanung stehen damit zwei konkrete Blickwinkel zur Wahl: die Fahrt durch die Kulturlandschaft und die Geschichte ihrer Besiedlung.
Radroute und Landschaft in Großmoor
Die Adelheidsdorfer Radrundtour führt durch Felder, Wiesen und Weiden. Start und Ziel liegen in Großmoor, das damit den Bezugspunkt für die Planung der Runde bildet. Entlang der Strecke zeigen Entwässerungsgräben, wie das frühere Moor trockengelegt wurde; zugleich tragen sie eine besondere Tier- und Pflanzenwelt. Pferde weiden häufig neben der Route. Für die Navigation bietet die Route einen GPS-Download. Prüfen Sie vor der Fahrt den Download und die aktuellen Streckenbedingungen. In Großmoor lädt ein Hofladen mit regionalen Produkten zu einem Halt ein; vergewissern Sie sich vorab, ob er in Betrieb ist. Auch zahlreiche Wasserläufe prägen die Landschaft Adelheidsdorfs.
Moor, Torfabbau und Ortsgeschichte
Die Ortsteile entwickelten sich durch die Kultivierung des einstigen Großen oder Müggenburger Moores. Das frühere Moorland erstreckte sich von Celle bis Ramlingen; Birken und Ebereschen prägen diese Landschaft. Im frühen 18. Jahrhundert blühte in der Gegend der Torfabbau. Eine Station zum Torfabbau erläutert die schwierige Arbeit des Torfstechens und wie das Land für Acker- und Wiesenflächen nutzbar wurde.
Die Siedlung, aus der Adelheidsdorf wurde, entwickelte sich ab 1824 zwischen Müggenburg und dem Fuhsekanal. Als Kolonie entwickelte sich Adelheidsdorf von 1824 bis 1838 entlang der Straße Hannover–Celle. 1831 erhielt das Dorf seinen Namen zu Ehren von Königin Adelheid von England und Hannover. Siedlungsbeginn und Namensgebung sind dabei unterschiedliche historische Eckpunkte: Die Besiedlung begann 1824, der Name folgte 1831. Auch das frühere Gut Müggenburg gehört zur Ortsgeschichte: Dort erhoben die Celler Herzöge Zölle.
Pferde und weitere Touren
Die örtliche Landschaft lässt sich auch zu Pferd erleben. Eine traditionelle Ausbildungsstätte für Reitpferde liegt unmittelbar an der Radroute. In Adelheidsdorf gibt es seit 1927 eine Hengstprüfungsanstalt.
Im übergeordneten Reiseziel Celle umfasst der Naturpark Südheide zehn ausgeschilderte Rad-Thementouren mit einer Gesamtlänge von mehr als 400 Kilometern. Die Rad-Thementouren führen zu besonderen Sehenswürdigkeiten und durch Heideflächen, Wälder, Heidebäche sowie Moor- und Teichlandschaften. Im Naturpark Südheide im übergeordneten Reiseziel Celle gibt es außerdem 23 thematische Wanderwege, fünf Erlebnispfade und drei Fernwanderwege. In Celle führt ein Spaziergang durch die Celler Altstadt, der 3,22 Kilometer lang und als sehr leicht eingestuft ist, vom Herzogschloss Celle zur Synagoge in Celle.
Weitere Reiseziele entdecken: Bergen, Oldendorf, Ahnsbeck, Eschede, Unterlüß, Bröckel, Eicklingen, Winsen / Aller
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