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Ostersander – Kirche Weene, Krumme Tief und Wallhecken

Unterkünfte in Ostersander

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ostersander lässt sich über seine gewachsene Verbindung mit Weene verstehen: Entlang der Schirumer Straße sind beide in den letzten Jahrzehnten fast zu einer zusammenhängenden Ortschaft zusammengewachsen. Weene war historisch der Standort der Kirche für Ostersander und die umliegenden Ortschaften. Die Kirche Weene liegt unmittelbar am Krummen Tief. Ortsgeschichte, Wasserlauf und Wallhecken bieten damit verschiedene Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung.

Kirche Weene: Baugeschichte und Weihe

Die Bauzeit der ersten steinernen Kirche in Weene wird derzeit auf die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts geschätzt. Eine weitere wichtige Jahreszahl ist 1499: In diesem Jahr weihten ein Abt und ein Mönch des Klosters Ihlow die Kirche Weene. Errichtet wurde sie aus den abgerissenen Steinen des Klosters Ihlow. Dabei geht es um verschiedene Aspekte der Geschichte: Die Bauzeit der ersten steinernen Kirche ist eine Schätzung, während 1499 das Jahr der Weihe bezeichnet. Auch das Baumaterial stellt einen Bezug zum Kloster her.

Wallhecken und Route

Um Ostersander und das benachbarte Westersander gibt es noch viele Strauch-Baumwallhecken. Die Ihlow Route 1 führt an der in Ostersander gelegenen Kirche Weene vorbei. Wenn Sie diese Route in Ihre Planung aufnehmen, prüfen Sie die aktuellen Details vor dem Start, denn Routenangaben können sich ändern.

Anfahrt nach Ihlow

Für eine Anfahrt nach Ihlow können zwei Orientierungspunkte helfen. Von der Kreuzung Holtrop-Ostersander an der Bundesstraße 72 führen touristische Wegweiser zum Waldparkplatz am Ihlower Forst. Eine Anfahrt von der A28 über die Ausfahrt Filsum verläuft über Hesel (B72), Ostersander, Westersander und Ludwigsdorf. Da sich Straßenführung und Wegweisung ändern können, prüfen Sie die Route vor der Fahrt.

Ihlow als übergeordnetes Reiseziel

Auch Ihlow als übergeordnetes Reiseziel hat einen eigenen Schwerpunkt: Die Klosterstätte Ihlow ist das ganze Jahr über frei zugänglich; der Eintritt ist kostenlos. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die aktuellen Betriebsdetails. Die Klosterstätte zeigt eine Teilrekonstruktion der früheren Zisterzienserabtei „Schola DeI“. Im unterirdischen „Raum der Spurensuche“ befinden sich archäologische Grabungsfunde in einem Ausstellungsraum, der zugleich als Stätte für Spiritualität dient.

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Der Pilgerweg „Schola Dei“ beginnt an der Klosterstätte Ihlow und führt bis zur Ludgerikirche in Norden. Er ist insgesamt 40 km lang und umfasst 16 Stationen; diese Angaben geben Ihnen einen konkreten Maßstab für die Wegplanung.

Das Grootsche Huus in Ihlowerfehn setzt einen anderen Schwerpunkt: Das originale Fehnhaus stammt aus dem 18. Jahrhundert. In seinen historischen Räumen können Besucher alte ostfriesische Handwerkskünste kennenlernen und die erhaltene traditionelle Einrichtung des Backsteingebäudes sehen. Das Schlickmuseum Riepe widmet sich der Veränderung der Landschaft von Riepe und Riepsterhammrich durch das Überschlickungsprojekt des Wasser- und Bodenverbandes Emden-Riepe von 1954 bis 1994. Besuche sind nach vorheriger Absprache möglich.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ihlow.

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