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Plöwen – Natur, Kutzowsee und Geschichte

Unterkünfte in Plöwen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Plöwen bietet Ihnen einen Wechsel zwischen Landschaft, Wasser und Geschichte: Westlich des Ortes liegt das Plöwensche Seebruch, nahe Plöwen der Kutzowsee, und im Ort steht eine Feldsteinkirche aus dem Mittelalter. Auch Radfahren hat einen eigenen Bezug, denn Plöwen ist in das überregionale Oder-Neiße-Radwegesystem integriert. Bei der Wahl eines Aufenthalts können somit Naturbeobachtung, Bade- und Freizeitmöglichkeiten, historische Spuren oder eine Radreise den Ausschlag geben.

Das Plöwensche Seebruch

Das Naturschutzgebiet Plöwensches Seebruch liegt westlich von Plöwen, nördlich der B 104 und auf einer Höhe von 8 bis 14 Metern über dem Meeresspiegel. Es umfasst ausgedehnte Schilfbestände, Erlenbruchwälder und Feuchtbiotope. Diese Bestandteile eröffnen unterschiedliche Blickwinkel für die Naturbeobachtung: Schilf, feuchte Lebensräume und bewaldete Flächen prägen den Naturraum auf jeweils eigene Weise. Plöwens bewaldete Umgebung am Seebruch bietet Bedingungen für Wanderungen, Naturbeobachtung und Ornithologie. Wer sich für Vogelbeobachtung interessiert, kann diesen Naturraum als eigenen Schwerpunkt neben den Aktivitäten am Kutzowsee betrachten.

Auf der Nordwestseite des Schutzgebiets befinden sich die Burgwälle. Von Löcknitz führt ein Wald-Fußweg dorthin. Damit gibt es neben dem Seebruch selbst einen konkret benannten Zielpunkt, der einen historischen Bezugspunkt für die Erkundung der Gegend bildet.

Kutzowsee: Badeplatz und Lehrpfad

Nahe Plöwen liegt der 20 Hektar große Kutzowsee, der Bade-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten bietet. Am Kutzowsee-Badeplatz gibt es eine Liegewiese und einen Badesteg. Rund um den See verläuft ein Lehrpfad für Vogelfreunde. So treffen unterschiedliche Interessen aufeinander: Der Badeplatz richtet den Blick auf den Aufenthalt am Wasser, der Lehrpfad auf Vogelbeobachtung entlang des Sees. Für die Reiseplanung ist das ein klarer Unterschied zwischen einem Badetag und Naturbeobachtung am See.

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Geschichtliche Spuren in Plöwen

Plöwens Ortsgeschichte umfasst mehrere zeitlich weit auseinanderliegende Bezugspunkte. Der Ort entstand im 2. bis 4. Jahrhundert. Ein Wall bei Hühnerwinkel zeugt von slawischer Besiedlung in der Gegend während des 8. oder 9. Jahrhunderts. Die Dorfkirche Plöwen ist eine Feldstein-Saalkirche, die am Ende des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Als zeitliche Linie gelesen, führen die Hinweise vom frühen Ortsursprung über Besiedlung in der Umgebung bis zum mittelalterlichen Kirchenbau. Sie zeigen damit unterschiedliche historische Ebenen, statt nur eine einzelne Epoche in den Mittelpunkt zu stellen.

Radfahren im größeren Zusammenhang

Plöwen ist in das überregionale Oder-Neiße-Radwegesystem integriert. Im übergeordneten Reiseziel Vorpommern-Greifswald reicht der Oder-Neiße-Radweg von der Neißequelle in Tschechien bis zur Ostsee; ein Einstieg ist an jedem Punkt möglich. Die Radverbindung reicht damit über den örtlichen Bezugsrahmen hinaus. Für die Reiseplanung ergibt sich ein Unterschied zwischen dieser überregionalen Radperspektive und dem Lehrpfad am Kutzowsee, der auf Vogelbeobachtung rund um den See bezogen ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Glasow, Ramin, Nadrensee, Krackow, Penkun, Boock, Blankensee, Löcknitz

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Löcknitz-Penkun.

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