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Lütow – Natur und Geschichte

Unterkünfte in Lütow

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für Lütow stehen Natur und Geschichte gleichermaßen im Vordergrund. Das Naturschutzgebiet Südspitze Gnitz weist botanische Besonderheiten wie Knabenkraut, Silbergras und Sandstrohblumen auf; zugleich finden Fischotter, Moor- und Grasfrösche, Ringelnattern und Seeadler dort Lebensraum. Damit kommen Pflanzen- und Tierwelt ebenso in den Blick wie die historische Seite des Reiseziels. Auch ein Yachtlieger am Achterwasser gehört zu den touristisch interessanten Orten in Lütow.

Natur an der Südspitze Gnitz

Die Rundtour Südspitze Gnitz ist 5 km lang und führt von Lütow am Achterwasser entlang bis zum Mövenort. Ihre Länge hilft Ihnen, den Umfang der Tour einzuordnen, während der Verlauf das Achterwasser einbezieht. Entlang des Achterwasser-Abschnitts dienen Schilfgürtel Fischottern, Reiherenten und Blässrallen als wichtige Rückzugsgebiete; außerdem können dort Seeadler beobachtet werden. Wegbedingungen können sich ändern, prüfen Sie deshalb vor Ihrer Tour den aktuellen Verlauf.

Der 32 m hohe Weiße Berg auf der Halbinsel Gnitz bietet Ausblicke über das Achterwasser sowie auf die Krumminer Wiek und den Peenestrom. Von dort eröffnet sich eine andere Perspektive auf die Landschaft als entlang des Achterwassers. Der Weiße Berg ist außerdem von urwüchsigen Kiefern und Usedoms größter Uferschwalbenkolonie geprägt.

An der Südspitze der Halbinsel Gnitz gibt es in Lütow eine Badestelle mitten im Naturschutzgebiet. Badebedingungen und örtlicher Zugang können sich ändern; prüfen Sie beides vor Ihrem Besuch. So können Sie Ihre Planung auf den konkreten Badeplatz und die aktuellen Bedingungen abstimmen.

Für eine Rast auf der Rundtour ist die Gaststätte „Pott & Pann“ am Natur-Campingplatz mit regionalen Gerichten, Kaffee und hausgemachtem Kuchen verzeichnet. Prüfen Sie vor dem Besuch, ob sie geöffnet ist, denn Betriebsdetails können sich ändern.

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Geschichte zwischen Jungsteinzeit und 15. Jahrhundert

Das Großsteingrab Lütow ist das älteste Großsteingrab auf Usedom und stammt aus der Jungsteinzeit um 3000 v. Chr. Es handelt sich um ein Ganggrab, das von einer rechteckigen Hügelaufschüttung eingefasst ist. Alter, Grabtyp und Form der Einfassung geben dem Monument ein klares archäologisches Profil.

Bei einer Ausgrabung des Großsteingrabs wurden 1936 zahlreiche Waffen und Gegenstände aus Feuerstein sowie Bernsteinschmuck aus der Zeit der Trichterbecherkultur und der Bronzezeit gefunden. Die Grabstätte und die Funde liefern damit unterschiedliche zeitliche Anknüpfungspunkte für die Geschichte des Ortes.

Ein deutlich jüngeres historisches Zeugnis sind die Glocken im freistehenden Glockenstuhl der Dorfkirche Netzelkow: Sie stammen aus dem 15. Jahrhundert. Zusammen reichen die zeitlichen Bezüge in Lütow so vom jungsteinzeitlichen Großsteingrab bis zu den Glocken aus dem 15. Jahrhundert. Auch die Pfarrscheune in Lütow zählt zu den touristisch interessanten Orten.

Weitere Reiseziele entdecken: Zemitz, Sauzin, Wolgast, Buggenhagen, Lassan, Krummin.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Am Peenestrom.

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