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Zirchow: Haff, Thurbruch und St. Jacobus

Unterkünfte in Zirchow

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zirchow liegt direkt am Nordufer des Stettiner Haffs und innerhalb des Naturparks Insel Usedom. Die historische St. Jacobus-Kirche, der Thurbruch und Tour 18 geben unterschiedliche Anhaltspunkte für die Planung Ihres Aufenthalts. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie zunächst überlegen, ob Sie den Schwerpunkt eher auf Kulturgeschichte, Naturraum oder eine Tour mit Start im Ort legen möchten.

Haff, Naturpark und Thurbruch

Westlich von Zirchow liegt der Thurbruch, der teilweise als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Er gilt als eines der größten Niedermoorgebiete Norddeutschlands und ist Rückzugsraum für Moorflora und -fauna innerhalb des Naturparks Insel Usedom. Die teilweise Ausweisung als Naturschutzgebiet gehört zur Einordnung des Moorgebiets.

Der Naturpark Insel Usedom umfasst rund 59.000 Hektar, darunter 5.500 Hektar Naturschutzgebiete. Diese Größenordnung beschreibt den Naturpark; der Thurbruch ist der westlich von Zirchow gelegene Landschaftsraum. So stehen der unmittelbare Ortsbezug am Haff und die übergreifende Naturparklandschaft nebeneinander.

St. Jacobus: Baugeschichte und besondere Spuren

Die St. Jacobus-Kirche ist ein spätgotischer Backstein- und Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert und gilt als ältester erhaltener Kirchenbau auf Usedom. Im Altarbereich sind mittelalterliche Wandmalereien teilweise freigelegt. Der quadratische Westturm kam im 15. Jahrhundert hinzu; später erhielt er eine barocke Haube.

Auch die frühere Schutzfunktion gehört zur Geschichte des Gebäudes: Die Portaltüren ließen sich mit Holzbalken verbarrikadieren, um bei Überfällen Zuflucht zu bieten. Lyonel Feininger verwendete die Kirche häufig als Motiv für seine Gemälde. Die Kiba-Stiftung zeichnete St. Jacobus im Oktober 2022 als „Kirche des Monats“ aus. Damit finden sich an der Kirche verschiedene historische Bezüge – von ihrer mittelalterlichen Bauzeit bis zu ihrer späteren Wahrnehmung als Bildmotiv.

Flughafen und Miniaturwelt

Der Regionalflughafen Heringsdorf liegt auf den Gemeindegebieten von Zirchow und Garz. Seine Start- und Landebahn ist 2.305 Meter lang; außerdem verfügt der Flughafen über einen Instrumentenanflug. Flugpläne und Flughafenbetrieb können sich ändern. Wenn Sie eine Anreise per Flug planen, prüfen Sie die aktuellen Informationen vorab.

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Im Flughafengebäude befindet sich die Airport Miniaturwelt. Die Ausstellung präsentiert flughafenbezogene Miniaturmodelle auf mehr als 200 Quadratmetern und bietet damit einen weiteren thematischen Anknüpfungspunkt für den Aufenthalt in Zirchow.

Tour 18 und Radwege

Tour 18 beginnt an der Kirche in Zirchow. Nach etwa 1,1 Kilometern führt sie unter einer alten Eisenbahnbrücke hindurch; nach rund 1,6 Kilometern erreicht sie ein größeres Waldgebiet. Eine Sitzgelegenheit bildet den ersten Rastpunkt. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen und Zugangsregelungen. Auch die Wegeausstattung kann sich ändern, was bei der Planung des Rastpunkts eine Rolle spielt.

Befestigte Radwege verbinden Zirchow mit Bansin, Ahlbeck, Heringsdorf, Kamminke, Garz, Świnoujście und Usedom. Die genannten Ziele eröffnen eine andere Planungsperspektive als Tour 18: Hier steht die Verbindung per Rad im Vordergrund, dort der Verlauf von der Kirche über die Brücke bis zum Waldgebiet. Da sich Radwegebeläge und Streckenbedingungen ändern können, prüfen Sie diese vor dem Start Ihrer Radtour.

Jacobus bietet einen kulturhistorischen Schwerpunkt, der Thurbruch steht für die Niedermoorlandschaft, und Tour 18 sowie die Radwege geben konkrete Anhaltspunkte für die Tourenplanung.

Weitere Reiseziele entdecken: Usedom, Benz Auf Usedom, Pudagla, Loddin, Rankwitz, Koserow, Stolpe auf Usedom, Garz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Usedom-Süd.

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