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Lancken-Granitz: Großsteingräber, Kirche und Mönchgut-Radtour

Unterkünfte in Lancken-Granitz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lancken-Granitz bietet für die Reiseplanung mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte: Großsteingräber aus der Steinzeit, die Ausstattung der St.-Andreas-Kirche und eine Radroute mit angegebener Gesamtlänge. Wenn Sie das Reiseziel abwägen, können Sie danach unterscheiden, ob archäologische Stätten, kirchliche Kunst oder Radfahren für Sie im Vordergrund stehen.

Großsteingräber und Vorgeschichte

Etwa einen Kilometer südwestlich von Lancken-Granitz liegen sieben gut erhaltene Großsteingräber aus der jüngeren Steinzeit, die besucht werden können. Sie sind etwa 5.000 Jahre alt, gehören zur Trichterbecherkultur und liegen im Dreieck zwischen Lancken-Granitz, Dummertevitz und Burtevitz. Im Landkreis Vorpommern-Rügen bilden die Großsteingräber von Lancken-Granitz die größte und am besten erhaltene Megalithgrabkonzentration. Ursprünglich gab es dort mindestens 19 Hünengräber, die fast vollständig archäologisch untersucht wurden. Prüfen Sie vor dem Besuch die örtlichen Zugangsbedingungen.

St.-Andreas-Kirche und historische Ausstattung

Die St.-Andreas-Kirche in Lancken-Granitz wurde im 15. Jahrhundert aus Backstein und Feldsteinen erbaut. Erhalten sind Wandmalereien aus der Zeit ihrer Errichtung. Zur Ausstattung der Pfarrkirche gehören außerdem ein Chorgestühl aus dem Jahr 1522, eine Kanzel aus dem Jahr 1598 und ein Taufengel aus dem frühen 18. Jahrhundert. Während die Großsteingräber die Steinzeit vertreten, reicht die Bau- und Ausstattungsgeschichte der Kirche vom 15. bis ins frühe 18. Jahrhundert.

Mönchgut-Radtour und weitere Route

Lancken-Granitz liegt an der 30 Kilometer langen Mönchgut-Radtour von Putbus bis zum Ostseebad Göhren. Auf dem Abschnitt in Richtung Lancken-Granitz und Seedorf werden zahlreiche prähistorische Großsteingräber passiert. Auf dem Rückweg nach Lancken-Granitz folgt die Route einem Radweg mit schönem Blick auf den Neuensiener See.

Eine weitere Route trägt den Namen „Mönchgut – Großsteingräber und Bodden“ und führt von Lancken-Granitz zu den Ziegensteinen, auch Siegessteine genannt. Sie sind Reste einer Gruppe megalithischer Gräber auf dem Weg nach Groß Stresow. Für die Routenwahl ergeben sich damit unterschiedliche Orientierungspunkte: Die Mönchgut-Radtour hat eine angegebene Länge und benannte Endpunkte; die zweite Route führt zu den Ziegensteinen.

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Landschaft rund um Lancken-Granitz

Lancken-Granitz liegt im Herzen des Biosphärenreservats Südost-Rügen. Der Neuensiener See befindet sich wenige hundert Meter vom Ort entfernt und lädt zum Spazierengehen und Entdecken ein. Im näheren Umfeld liegt außerdem das Naturschutzgebiet Granitz, im regionalen Dreieck zwischen Binz, Lancken-Granitz und Sellin. Es umfasst knapp 1.000 Hektar und ist ein bewaldeter Höhenrücken im Südosten Rügens. So stehen ein nahe gelegener See und ein ausgedehntes, bewaldetes Schutzgebiet als unterschiedliche Landschaftsbezüge zur Wahl.

Vorpommern-Rügen als übergeordneter Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Vorpommern-Rügen reicht der Blick über Lancken-Granitz hinaus. Zum Landkreis gehören Rügen sowie die vorgelagerten Inseln Hiddensee und Ummanz; auch die Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst gehört dazu. Im Landkreis gibt es schätzungsweise etwa 60 Museen. Zu den Kultur- und Naturerbe-Themen auf Landkreisebene zählen die Altstadt der Hansestadt Stralsund als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Historische Altstädte Stralsund und Wismar“ sowie die Buchenwälder im Nationalpark Jasmund auf Rügen, die Teil des UNESCO-Welterbes „Buchenwälder der Karpaten und alte Buchenwälder Deutschlands“ sind.

Weitere Reiseziele entdecken: Gager, Sellin, Göhren, Baabe, Zirkow, Middelhagen, Thiessow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Mönchgut-Granitz.

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