Goldberg: Seenlandschaft und Baukultur
Unterkünfte in Goldberg
Goldberg verbindet eine vielgestaltige Landschaft mit Bau- und Erinnerungsorten. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt in Goldberg suchen, können Sie den Charakter Ihrer Reise an unterschiedlichen Interessen ausrichten: Natur, historische Architektur und lokale Erinnerungskultur haben jeweils konkrete Anknüpfungspunkte. Die folgenden Merkmale helfen, diese Themen für Ihre Reiseplanung auseinanderzuhalten.
Seenlandschaft, Aussicht und Badestrand
Das Gebiet der Stadt Goldberg ist von zahlreichen Seen, reizvollen Wäldern sowie einer abwechslungsreichen Wiesen- und Feldlandschaft geprägt. Große Teile des Stadtgebiets von Goldberg gehören zum Naturpark Nossentiner Schwinzer Heide. Zusammengenommen ergibt sich eine Landschaft aus Wasser, Wald und offenen Flächen. Goldberg ist damit als Reiseziel nicht auf einen einzelnen Landschaftstyp festgelegt.
Die Stahlkonstruktion des Aussichtsturms am Hellberg ermöglicht den Blick auf die älteste Kirschallee in Mecklenburg-Vorpommern und auf die Weite der Schwinzer Heide. Im Sommer ist der Turm ein lohnendes Ziel für Familienausflüge und Wanderungen. Am Goldberger See gibt es einen Badestrand. Die beiden Orte setzen unterschiedliche Naturakzente: Am Hellberg stehen Aussicht und Sommerausflug im Vordergrund, am See der Badestrand.
Baugeschichte in Rathaus, Kirche und Mühle
Das Rathaus Goldberg wurde 1828 erbaut. Sein neugotisches Türmchen kam 25 Jahre nach dem Bau des Rathauses hinzu. Die Kirche Goldberg wurde 1290 im Stil der Backsteingotik errichtet. Die Jahreszahlen ordnen Kirche und Rathaus in deutlich unterschiedliche Bauzeiten ein; zugleich gehört das Türmchen als spätere Ergänzung zum Rathaus. So treffen ein historischer Kirchenbau, das Rathaus und ein neugotisches Detail als unterschiedliche architektonische Anknüpfungspunkte aufeinander.
Das Naturmuseum Goldberg befindet sich in einer ehemaligen Wassermühle, die ein technisches Denkmal ist. Hier verbinden sich die frühere Nutzung als Wassermühle und die Einordnung als technisches Denkmal. Auch die Galerieholländermühle Goldberg ist ein markantes Bauwerk: Sie ist eine der größten Holländer-Windmühlen Mecklenburgs. Anders als bei Kirche und Rathaus stehen hier nicht Jahreszahlen im Mittelpunkt, sondern der Mühlentyp und ein Größenvergleich innerhalb Mecklenburgs.
Gedenken und regionale Einordnung
Auch die Erinnerungsorte ergänzen die Baugeschichte um eine andere historische Perspektive. Das Ehrenmal zum Gedenken an den Deutsch-Französischen Krieg in Goldberg zeigt eine Viktoria des Bildhauers Christian Daniel Rauch; das Kriegsdenkmal „Die Trauernde“ ehrt die im Ersten Weltkrieg gefallenen Goldberger. Damit treffen unterschiedliche historische Bezugspunkte aufeinander: die Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg mit einer dargestellten Figur und das Gedenken an Goldberger Gefallene des Ersten Weltkriegs.
Im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim setzt Schloss Ludwigslust einen eigenen architektonischen Akzent. Das Schloss war die ehemalige Residenz der mecklenburgischen Herzöge und bildet zusammen mit Park und Stadt ein Ensemble, das als „kleines Versailles des Nordens“ bezeichnet wird. Außerdem bildet es den Mittelpunkt einer nahezu vollständig erhaltenen spätbarocken Stadtanlage mit ehemaliger Hofkirche und einem Landschaftspark im englischen Stil. Dieser regionale Schloss- und Stadtanlagen-Schwerpunkt ergänzt den Architekturvergleich, ohne die Bauwerke Ludwigslusts Goldberg zuzuordnen.
Weitere Reiseziele entdecken: Techentin, Mestlin, Dobbertin, Neu Poserin
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Goldberg-Mildenitz.