Gischow entdecken: Dorfkirche, Wasserstraße und Jagdausbildung
Unterkünfte in Gischow
Wer Gischow als Ziel für einen Aufenthalt auswählt, findet unterschiedliche Anknüpfungspunkte: die Bau- und Ausstattungsgeschichte der Dorfkirche, praktische Jagdausbildung auf Gut Gischow und die Müritz-Elde-Wasserstraße. Diese Merkmale helfen Ihnen, den Schwerpunkt Ihrer Reise einzuordnen und Ihre Suche nach einem Hotel mit den eigenen Interessen abzugleichen.
Dorfkirche: Fachwerk und Ausstattung aus mehreren Zeiten
Die Dorfkirche in Gischow ist ein 1715 errichteter Fachwerkbau. Ihr westlicher Fachwerkturm ist in das Dach integriert; bei einer Erneuerung um 1900 erhielt er einen markanten Spitzhelm. Baukörper und Turm zeigen damit zwei unterschiedliche Abschnitte der Baugeschichte. Auch die Ausstattung reicht weiter zurück als die heutige Kirche: Der geschnitzte Flügelaltar stammt aus dem ersten Viertel des 16. Jahrhunderts. Zu seinen Motiven zählen eine Mondsichelmadonna, Darstellungen des Evangelisten Johannes und des heiligen Bischofs Servatius sowie Szenen zu den Werken der Barmherzigkeit. Hinzu kommt eine barocke Kanzel. Die Orgel wurde 1901 von der Orgelbaufirma Kienscherf aus Eberswalde geliefert. Für kulturinteressierte Reisende ergibt sich so ein zeitliches Nebeneinander: Altar, Kirchenbau, Kanzel und Orgel gehören unterschiedlichen Abschnitten der Geschichte an.
Gischow an der Müritz-Elde-Wasserstraße
Gischow liegt an der Müritz-Elde-Wasserstraße bei ungefähr Kilometer 96. Die Kilometerangabe ordnet den Ort als ungefähre Position entlang des Wasserwegs ein. Bei Gischow gibt es an der Wasserstraße einen sehr kleinen Bootsanleger. Außerdem befindet sich dort eine Badestelle. Die beiden Orte setzen unterschiedliche Akzente für die Reiseplanung: Der Anleger ist ein Merkmal für die Orientierung am Wasserweg, die Badestelle für Reisende, die sich für Baden interessieren. Wenn Sie die Badestelle einplanen, prüfen Sie vor dem Besuch ihren aktuellen Zustand.
Praktische Jagdausbildung auf Gut Gischow
Auf Gut Gischow bietet die Jagdschule Rehse praktische Jagdausbildung vor Ort an. Die Jagdschule befindet sich inmitten ihres Lehrreviers. Damit ist Jagdausbildung ein konkreter Schwerpunkt des Ortes, der sich von Baugeschichte und Wasserbezug unterscheidet. Wenn Sie diese Möglichkeit in Ihre Reiseplanung einbeziehen möchten, stimmen Sie Termine und Verfügbarkeit direkt mit der Jagdschule ab.
Im übergeordneten Reiseziel Lübz
Im übergeordneten Reiseziel Lübz liegen weitere kulturelle Anknüpfungspunkte. Die Ausstellungsräume des Stadtmuseums befinden sich im Amtsturm und im historischen Amtshaus. Das Museum zeigt eine volkskundliche Sammlung zur Geschichte der Eldenburg und zur Entwicklung Lübz' zur Stadt. Auch eine Stadtführung durch die Lübzer Innenstadt beginnt am Amtsturm. So stehen Museumsbesuch und Stadtrundgang in Lübz jeweils mit dem Amtsturm in Verbindung.
Das Planetarium in Lübz besteht seit 1980; 1999 kam eine Sternwarte hinzu. Ein Projektor vom Typ ZKPI von Carl Zeiss Jena projiziert rund 5.000 Sterne auf eine Kuppel mit acht Metern Durchmesser. Der Aussichtsturm „Alter Wasserturm“ wurde 1913 erbaut und ist 37 Meter hoch. Für praktische Informationen bietet die Stadtinformation Lübz Auskünfte zu Zug- und Busverbindungen. Sie verkauft außerdem Rad-, Wander- und Angelkarten sowie Souvenirs und vermittelt Stadtführungen und Planetariumstouren. Diese Angebote und Sehenswürdigkeiten gehören zu Lübz, nicht zu Gischow.
Weitere Reiseziele entdecken: Lübz, Lutheran, Tessenow, Granzin, Siggelkow, Gallin-Kuppentin, Passow, Kritzow.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Eldenburg Lübz.