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Banzkow: Dorfgeschichte und Wege an der Stör

Unterkünfte in Banzkow

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Banzkow vereint mehrere Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: Wege entlang der Stör, Wasserwandern, ein historisches Mühlengebäude und lokale Kulturgeschichte. Wenn Sie Hotels in Banzkow suchen, können Sie zunächst abwägen, ob Rad- und Wanderrouten, die Wasserwege oder die Geschichte des Ortes Ihren Aufenthalt stärker prägen sollen. Die Themen unterscheiden sich sowohl im Maßstab als auch im Charakter: Neben längeren Strecken stehen Mühle, Museum, Kirche und Bootsanleger als konkrete Bezugspunkte im Ort.

Rad- und Wanderwege

Der Treidelpfad an der Stör ist ein etwa 13 Kilometer langer Rad- und Wanderweg. Er führt von Mueß entlang der Stör bis Banzkow und weiter am Störkanal bis zur Gaartzer Brücke. Seine ungefähre Länge und die benannten Endpunkte geben dem Weg einen klar umrissenen Rahmen; er ist sowohl für Radfahrende als auch für Wandernde beschrieben. Eine andere Größenordnung hat der Lewitz-Radrundweg: Er ist etwa 95 Kilometer lang und führt über Banzkow als eine seiner Etappen. Die beiden Angaben helfen, den gewünschten Streckenrahmen einzuordnen: Der Treidelpfad ist ein etwa 13 Kilometer langer Rad- und Wanderweg, der Lewitz-Radrundweg eine etwa 95 Kilometer lange Radrunde mit Banzkow als einer Etappe.

Wasserwege und Anleger

Zur Orientierung auf dem Wasser gehört die Störwasserstraße: Die 22 Kilometer lange Verbindung reicht vom Schweriner See bis zur Müritz-Elde-Wasserstraße und setzt sich aus der Stör und dem Störkanal zusammen. Die Stör fließt durch das Störtal, über Plate und bis nach Banzkow. Ihre geringe Strömungsgeschwindigkeit eignet sich für Wasserwanderungen mit Kanu oder Paddelboot. In Banzkow wurden auf beiden Seiten der Brücken großzügige Anleger für Boote gebaut. So stehen für die Planung die größere Wasserstraßenverbindung, der Verlauf der Stör bis nach Banzkow und die örtlichen Anleger als unterschiedliche Bezugspunkte zur Verfügung. Beziehen Sie die Lage an den Brücken in Ihre Orientierung ein und prüfen Sie vor dem Besuch den aktuellen Zustand der Anleger.

Mühle, Museum und Dorfgeschichte

Die reetgedeckte Holländermühle „Lewitz Mühle“ stammt aus dem Jahr 1874 und wurde restauriert. Heute befinden sich darin das Mühlenrestaurant „Zur Lewitz Mühle“ mit mecklenburgischer Küche sowie ein Landhotel mit Wellnessbereich. In einem Gebäude treffen so Mühlenarchitektur, mecklenburgische Küche und Hotelaufenthalt als konkrete Themen zusammen.

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Auf 300 Quadratmetern stellt das Störtal Museum Banzkow unter dem Motto „Wohnen, Arbeiten und Leben auf dem Lande“ den Ort, das Leben in der Umgebung sowie mecklenburgisches Landleben und über Jahrhunderte entwickelte Traditionen dar. Die neogotische Backsteinkirche in Banzkow wurde 1875 nach dreijähriger Bauzeit eingeweiht. In der Dorfkirche befindet sich eine denkmalgeschützte Orgel des Schweriner Orgelbauers Friedrich Friese, die seit 1884 erklingt. Vier Gestaltungselemente an den Dorfeingängen wurden 2007 errichtet; sie verbinden traditionelle Elemente mit Pop-Art-Stil.

Einordnung im übergeordneten Reiseziel

Ein eigener kulturhistorischer Schwerpunkt im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim ist Schloss Ludwigslust. Es war die ehemalige Residenz der mecklenburgischen Herzöge und bildet zusammen mit Park und Stadt ein Ensemble, das als „kleines Versailles des Nordens“ bezeichnet wird. Das Schloss bildete den Mittelpunkt einer nahezu vollständig erhaltenen spätbarocken Stadtanlage mit ehemaliger Hofkirche und Landschaftspark im englischen Stil. Im Schloss werden Kunst und höfische Wohnkultur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts vermittelt. Damit steht neben den Dorf- und Mühlenmotiven Banzkows im übergeordneten Reiseziel auch eine höfisch geprägte Perspektive auf Geschichte und Architektur.

Weitere Reiseziele entdecken: Sukow, Plate

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Banzkow.

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